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Auf dem Weg ins echte Triple-Band-WLAN

Doch damit es dazu kommt, wird die notwendige Infrastruktur benötigt, sprich: WLAN-Router mit Wigig-Unterstützung, Notebooks mit Wigig-Karten und natürlich Smartphones sowie Tablets, die mit 60 GHz funken. Glaubt man den Herstellern, ist alles vorhanden - und auf der Computex war tatsächlich einiges zu sehen. Notebooks soll es von jedem größeren Hersteller geben. Fast zwei Dutzend Geräte gibt es laut Intel.

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Sichtbar ist davon im regulären Markt aber wenig. Das liegt auch daran, dass manche Geräte nur in wenigen Regionen verfügbar sind. Darunter fallen auch die ersten angekündigten Smartphones wie die von LeTV und das Sirin-Luxus-Smartphone.

Im Profibereich kommt Wave 2 erst an

WLAN-Router oder gar -APs sind noch Mangelware, obwohl die Chips längst fertig sind und Routerhersteller, vor allem im Endkundensegment, sicherlich gerne mit hohen Geschwindigkeiten werben würden. Immerhin hat TP-Link ein Modell im Angebot, de Talon AD7200. Die Konkurrenz traut sich aber noch nicht. Zudem kann der Talon-Router die 4,6 GBit/s Datentransferrate gar nicht über das Kabel wegschaffen, da das Gerät nur GBit-LAN unterstützt. NBase-T ist noch zu neu. Im Profibereich wird zudem 802.11ac Wave 2 erst langsam interessant, denn die Zertifizierungsprozesse sind aktiv.

Das mutet etwas seltsam an, denn Wave-2-Hardware gibt es schon lange. Die Wi-Fi-Alliance konnte mit der Entwicklung aber nicht mithalten. Das zeigt auch, dass deren Entwicklung sich manchmal stark hinzieht. Wenn die Wave-2-Hardware noch nicht mal zertifizierbar war, wie soll es da erst mit Hardware funktionieren, die mit einem komplett neuen Frequenzband arbeitet?

Ohne Triple-Band-Router geht es nicht

Einfach ist das Entwickeln eines echten Tri-Band-Routers (2,4, 5 und 60 GHz) offenbar nicht. Qualcomm gab auf Nachfrage zu, dass das 60-GHz-Antennendesign nicht trivial sei. Die Hersteller stehen vor neuen Herausforderungen, müssen erst lernen, mit dem für sie neuen Band umzugehen. Der eine oder andere wird dafür auf Referenzdesigns zugreifen. Bei Notebooks oder Access-Points mag das gehen. Da ist Platz für wenig volumenoptimierte Designs. Gerade im Smartphone-Bereich, wo jeder Kubikmillimeter wertvoll ist, stehen die Hersteller aber vor größeren Schwierigkeiten.

Das Problem der fehlenden Infrastruktur sorgt auch dafür, dass der Markt für echte Triple-Band-WLAN-Produkte bisher kaum vorhanden ist - ein klassisches Henne-Ei-Problem. Zudem gibt es weitere Probleme: Mangels 802.11ad-Zertifizierungen gibt es derzeit keine Garantie dafür, dass beispielsweise ein Qualcomm-basierter Router mit einem Intel-basierten Wigig-Chip zusammenarbeitet.

Die Zertifizierung für echtes Netzwerken soll erst gegen Ende 2017 erfolgen. Bis dahin, so Intel, kann es funktionieren, muss aber nicht. Es wurde ein Vergleich mit der Pre-Draft-n-Ära im WLAN gezogen. Ob Interoperabilität gegeben ist, bleibt unklar. Notebook-Hersteller, die schon Wigig-Chips verbauen, konzentrieren sich zunächst einmal aufs Wireless Docking.

 Mit Wigig soll Ruhe unter Nachbarn einkehren802.11ad ist für das Jahr 2017, aber nicht für alle 
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AaronNathalemBr... 21. Okt 2016

Es gab da bis vor relativ kurzer Zeit soweit ich weiß ein Patent das einer Firma gehört...

otraupe 13. Okt 2016

Ok... https://www.golem.de/news/li-fi-statt-wi-fi-dem-internet-geht-ein-licht-auf-1610...

maxule 13. Okt 2016

Ist das bei einer atmosphärischen Streckendämpfung von 6dB/km relevant? Werden dann aus...

dantist 13. Okt 2016

Auch abgesehen von den Abkürzungen finde ich den Vorlesestil ziemlich künstlich und...

LeonBergmann 12. Okt 2016

Ich habe bei mir in der Wohnung ebenfalls Cat 7. auf Cat 6a Dosen, als AP verwende ich...


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