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Wifi4EU: EU will kostenlose WLAN-Hotspots fördern

Die EU schreitet bei der Förderung kostenloser WLAN-Hotspots weiter voran. Die zuständigen Gremien haben sich auf weitere Details dazu verständigt. Bis zu 8.000 Gemeinden sollen beim Aufbau kostenloser WLAN-Hotspots unterstützt werden.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
EU einigt sich auf Wifi4EU-Paket.
EU einigt sich auf Wifi4EU-Paket. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Bürger sollen bald auf Tausenden öffentlichen Plätzen, in Krankenhäusern oder Büchereien über EU-finanzierte WLAN-Hotspots auf das Internet zugreifen können. Entsprechende Pläne zu Wifi4EU vom September 2016 wurden konkretisiert. Vertreter der EU-Staaten, des Europaparlaments und der EU-Kommission haben sich auf entsprechende Details verständigt. Die Einigung der Unterhändler muss noch offiziell bestätigt werden.

120 Millionen Euro stehen bereit

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Die bereits vor etwas mehr als einem halben Jahr veranschlagte Fördersumme von 120 Millionen Euro wurde von den entsprechenden EU-Gremien bestätigt. Mit dem Geld sollen in 6.000 bis 8.000 Gemeinden der EU kostenlose öffentliche Internetzugänge zur Verfügung gestellt werden, die bisher fehlen. Letzte Details sollen bis Ende 2017 geklärt werden.

Interessenten wie Gemeinden, Krankenhäuser, Büchereien oder andere öffentliche Orte sollen sich für entsprechende Internetgutscheine bewerben können; damit soll der bürokratische Aufwand möglichst gering gehalten werden.

Die EU unterstützt dabei die Einrichtung entsprechender WLAN-Hotspots, es wird also vor allem für den Aufbau der nötigen Geräte bezahlt. Alle weitere Kosten muss die betreffende Einrichtung für mindestens drei Jahre selbst tragen. Der Unterhalt für die Bereitstellung der Internetanbindung wird nicht von der EU gefördert.

Wettbewerb soll nicht gestört werden

Damit die EU den Aufbau solcher WLAN-Hotspots fördern kann, darf es an den entsprechenden Orten keine vergleichbaren bestehenden privaten oder öffentlichen WLAN-Angebote geben. Wenn etwa in einer Bücherei bereits ein WLAN-Hotspot zur Verfügung steht, kann diese die Förderung nicht mehr erhalten. Damit soll eine Störung des Wettbewerbs verhindert werden.

Wenn die WLAN-Hotspots aufgebaut sind, soll ein mehrsprachiges Wifi4EU-Portal für die Nutzer zur Verfügung gestellt werden. Darüber kann die sichere Anmeldung abgewickelt werden und Nutzer sollen darüber auch auf Dienstleistungen der entsprechenden Einrichtungen zugreifen können.



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Bumsfallera 30. Mai 2017

Das haben dezentrale Netze halt so an sich. Die U-Bahn fährt auch trotzdem, obwohl...

AngryFrog 30. Mai 2017

Na, NL ist klein aber auch da gibt es ländliche Gegenden. Und die Taktung der Züge bei...

ChMu 30. Mai 2017

Das ist aber ein deutsches Problem? Kann die EU ja nichts fuer.

SanderK 30. Mai 2017

Ja und wenn es nach mir gehen würde, müsste ich nun auch nicht mit 500 mbit mir was auf...

mannzi 30. Mai 2017

Diese haben ja kein wirtschaftliches Interesse bei ihrem WLAN und man kommt nur als...


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