Wifi4EU: EU startet Registrierung für Gratis-WLAN

Städte und Gemeinden können sich nun für den kostenlosen WLAN-Dienst Wifi4EU anmelden. Die eigentliche Bewerbung für den EU-Zuschuss von 15.000 Euro ist dann Mitte Mai möglich.

Artikel veröffentlicht am ,
Registrierung gestartet: Das Portal Wifi4EU
Registrierung gestartet: Das Portal Wifi4EU (Bild: EU-Kommission/Screenshot: Golem.de)

Die Europäische Kommission hat das Bewerbungsverfahren für das europaweite WLAN-Programm Wifi4EU gestartet. Seit Dienstag könnten sich Städte und Gemeinden in ganz Europa zunächst auf dem Webportal Wifi4eu.eu registrieren, teilte die EU-Kommission mit. Konkrete Projektvorschläge können dann vom 15. Mai 2018 an eingereicht werden. Das Programm unterstützt die Einrichtung kostenloser offener WLANs mit Gutscheinen im Wert von jeweils 15.000 Euro.

Stellenmarkt
  1. IT Software Developer (w/m/d)
    e1 Business Solutions GmbH, Graz
  2. Full Stack Java Software Developer (m/w/d)
    NOVENTI Health SE, Lübeck (Home-Office möglich)
Detailsuche

Insgesamt will die EU damit in ganz Europa bis zu 8.000 kostenlose öffentliche Internet-Zugänge einrichten. Dafür sind bis zum Jahr 2020 rund 120 Millionen Euro vorgesehen. Für den eigentlichen Netzzugang und die Instandhaltung für mindestens drei Jahre ist der Betreiber verantwortlich. Neben den Gemeinden können sich auch "WLAN-Installationsfirmen" registrieren.

Eingang der Bewerbung entscheidend

"Die heutige Eröffnung des WiFi4EU-Webportals ist ein wichtiger konkreter Schritt, um den Gemeinden zu helfen, kostenloses Wi-Fi bereitzustellen. Dies stellt einen bedeutenden Fortschritt dar", sagte der für den digitalen Binnenmarkt zuständige Vizepräsident, Andrus Ansip. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will mit der Initiative erreichen, dass "bis 2020 jedes Dorf und jede Stadt in Europa über einen kostenlosen WLAN-Internetzugang in der Nähe der Hauptzentren des öffentlichen Lebens verfügt".

Die Auswahl der geförderten Kommunen erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs der Bewerbungen, jedoch nicht der Registrierung. Die EU-Kommission will in einem ersten Verfahren zunächst 1.000 Kommunen bestimmen. Dabei solle "die geografische Ausgewogenheit" gewahrt werden. "Jedes teilnehmende Land erhält mindestens 15 Gutscheine", hieß es weiter. In den kommenden zwei Jahren soll es vier weitere Bewerbungsverfahren geben.

Mindestens 30 MBit/s erforderlich

Golem Akademie
  1. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    13.–17. Dezember 2021, virtuell
  2. Terraform mit AWS: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14.–15. Dezember 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Der Kommission zufolge sollen die WLAN-Zugänge "kostenlos und werbefrei sein und keine personenbezogenen Daten abgreifen". Die Mittel würden jedoch nur bereitgestellt, "wenn in demselben öffentlichen Raum noch keine unentgeltlichen privaten oder öffentlichen Angebote ähnlicher Qualität bestehen". Die Datenübertragungsrate müsse mindestens bei 30 Megabit pro Sekunde liegen.

Kritik hatte es daran gegeben, dass die EU eine Registrierungspflicht für alle Nutzer plant. Ein europaweites Authentifizierungssystem sei notwendig, um aus Sicherheits- und Haftungsgründen ein "Minimum an Kontrolle" ausüben zu können, hatte eine Sprecherin der EU-Kommission im Oktober 2017 gesagt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Giga Factory Berlin
Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste

Tesla kann die Milliarde Euro Förderung für die Akkufabrik Grünheide nicht beantragen - weil es sonst zu Verzögerungen beim Einsatz neuer Technik käme.

Giga Factory Berlin: Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste
Artikel
  1. Nachhaltigkeit: Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner
    Nachhaltigkeit
    Kawasaki plant E-Motorräder und Wasserstoff-Verbrenner

    Kawasaki will elektrische Antriebe für seine Fahrzeuge entwickeln, 2022 sollen drei Elektromotorräder erscheinen.

  2. Doppelbildschirm: Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg
    Doppelbildschirm
    Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg

    Das Kickstarter-Projekt Slidenjoy kann nach 6 Jahren seinen Doppelbildschirm Slide für Notebooks ausliefern.

  3. Elektroauto: Tesla stellt Model Y in China auf AMD-Ryzen um
    Elektroauto
    Tesla stellt Model Y in China auf AMD-Ryzen um

    Tesla hat in China damit begonnen, den Ryzen von AMD in das Model Y zu verbauen. Käufer berichten von einem viel flüssigerem Scrolling.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • WD Blue SN550 2 TB ab 149€ • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops • Cooler Master V850 Platinum 189,90€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /