Abo
  • Services:

Wifi-Spots: Unitymedia will 1,5 Millionen private Router öffnen

Unitymedia bietet seinen Kunden für die Teilnahme an den Wifi-Spots eine Belohnung an. Dafür stellt das Unternehmen zusätzliche Kapazität zur Verfügung, die gebuchte Datenrate soll nicht beeinträchtigt werden. Die Hotspots sollen 10 MBit/s im Down- und 1 MBit/s im Upload bereitstellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Unitymedia bei der virtuellen Pressekonferenz
Unitymedia bei der virtuellen Pressekonferenz (Bild: Unitymedia)

Unitymedia plant bis Jahresende 2016 über die WLAN-Router Kunden bis zu 1,5 Millionen WLAN-Zugangspunkte bereitzustellen. Das hat der TV-Kabelnetzbetreiber am 18. April 2016 bekanntgegeben. Dies soll im Sommer 2016 starten, wobei unklar ist, ob es dafür neue Router geben wird.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, Stuttgart, Esslingen
  2. eco Verband der Internetwirtschaft e.V., Köln

Die Wifi-Spots ermöglichen Unitymedia-Kunden die mobile Internetnutzung. Dies ist ab Sommer Bestandteil der Internettarife von Unitymedia für Bestands- und Neukunden.

Für den Wifi-Spot stellt Unitymedia nach eigenen Angaben zusätzliche Kapazität zur Verfügung, die gebuchte Datenrate wird nicht beeinträchtigt. Die Geschwindigkeit der Hotspots soll 10 MBit/s im Down- und 1 MBit/s im Upload betragen.

Wer als Internetkunde von Unitymedia seinen WLAN-Router für das Wifi-Spot-Netzwerk des Kabelnetzbetreibers öffnet, soll "abhängig von Standort, Endgerät und Internettarif Datenraten bis zu 150 MBit/s erhalten, bei unbegrenztem Datenvolumen". Was dies für den Kunden jeweils bedeutet, ist noch unklar. Ein "unbegrenztes Datenvolumen" ist kein Vorteil, da Unitymedia ohnehin nicht drosselt.

Datenkontingente des Mobilfunktarifs schonen

Der Router soll - wie in solchen Fällen üblich - so konfiguriert sein, dass zwei WLAN-Signale ausgestrahlt werden, wobei das Wifi-Spot-Signal für das öffentlich zugängliche Netz abgetrennt sein soll. Das Haftungsrisiko durch die umstrittene Störerhaftung "liegt im Falle einer gesetzwidrigen Nutzung des Wifi-Spots bei Unitymedia", erklärte der Betreiber.

"Dabei schonen unsere Kunden die Datenkontingente ihres Mobilfunktarifs", sagte Christian Hindennach, Leiter des Privatkundengeschäfts bei Unitymedia.

Im vergangenen Jahr hat Unitymedia in 100 Städten in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg rund 1.000 öffentliche Wifi-Spots an seiner Infrastruktur an öffentlichen Plätzen installiert. Unitymedia hatte den Start dieses Projekts im Juni 2015 bekanntgegeben. Alle Kunden können die WLAN-Hotspots kostenlos nutzen, sie erhalten bis zu 150 MBit/s ohne Begrenzung des Datenvolumens. Nicht-Kunden sind auf ein Volumen von 100 MByte pro Tag beschränkt. Hier wurde eine Bezahloption für einen späteren Zeitpunkt angekündigt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. beim Kauf eines 100€ Amazon-Geschenkgutscheins
  2. (heute u. a. Xbox Game Pass 3 Monate für 19,99€, Steelbooks wie Spider-Man Homecoming Blu-ray...
  3. (u. a. Samsung UE-55NU7179 TV 455€)

dokape 20. Apr 2016

Technisch kein Problem. Business-Anschlüsse erhalten - so die schriftliche Auskunft der...

Spaghetticode 19. Apr 2016

Für 6 GB kannst du dir stundenlang Youtube-Filmchen angucken. Zumindest auf dem...

MaxRink 19. Apr 2016

lmao und ich zieh mir über nen bug im bridging 20 semistatische(wechseln so alle 2-3...

lear 19. Apr 2016

Du haftest als Störer (in diesem wunderlichen Land) grundsätzlich - egal ob Du wen...

Aslo 19. Apr 2016

Kann mich dem nur anschließen (217mbit statt 200mbit, au ned schlecht).


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad A485 - Test

Wir testen Lenovos Thinkpad A485, ein Business-Notebook mit AMDs Ryzen. Das 14-Zoll-Gerät hat eine exzellente Tastatur und den sehr nützlichen Trackpoint als Mausersatz, auch die Anschlussvielfalt gefällt uns. Leider ist das Display recht dunkel und es gibt auch gegen Aufpreis kein helleres, zudem könnte die CPU schneller und die Akkulaufzeit länger sein.

Lenovo Thinkpad A485 - Test Video aufrufen
Key-Reseller: Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys
Key-Reseller
Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys

Computerspiele zum Superpreis - ist das legal? Die Geschäftspraktiken von Key-Resellern wie G2A, Gamesrocket und Kinguin waren jahrelang umstritten, mittlerweile scheint die Zeit der Skandale vorbei zu sein. Doch Entwickler und Publisher sind weiterhin kritisch.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper und Sönke Siemens


    IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
    IMHO
    Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

    Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
    Ein IMHO von Michael Wieczorek

    1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
    2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
    3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

    Gaming-Tastaturen im Test: Neue Switches für Gamer und Tipper
    Gaming-Tastaturen im Test
    Neue Switches für Gamer und Tipper

    Corsair und Roccat haben neue Gaming-Tastaturen auf den Markt gebracht, die sich vor allem durch ihre Switches auszeichnen. Im Test zeigt sich, dass Roccats Titan Switch besser zum normalen Tippen geeignet ist, aber nicht an die Geschwindigkeit des Corsair-exklusiven Cherry-Switches herankommt.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Azio RCK Retrotastatur wechselt zwischen Mac und Windows-Layout
    2. OLKB Planck im Test Winzig, gerade, programmierbar - gut!
    3. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern

      •  /