Abo
  • Services:
Anzeige
Schilder am Eingang weisen auf den Hotspot von Wifi.ee hin.
Schilder am Eingang weisen auf den Hotspot von Wifi.ee hin. (Bild: Sebastian Grüner/Golem.de)

Wifi.ee: WLAN-Paradies Estland

Schilder am Eingang weisen auf den Hotspot von Wifi.ee hin.
Schilder am Eingang weisen auf den Hotspot von Wifi.ee hin. (Bild: Sebastian Grüner/Golem.de)

Egal ob Insel, kleines Dorf oder Hauptstadt - der Weg bis zum nächsten offenen WLAN ist in Estland nie weit. Dafür sorgt Veljo Haamer mit seinen kostenlosen Hotspots von Wifi.ee.

Hinsetzen, Laptop aufklappen und im Web surfen: In den Cafés der Altstadt Tallinns ist das ohne weiteres möglich. Selbst einige Supermärkte, Buslinien oder Tankstellen bieten ihren Kunden über die WLAN-Hotspots von Wifi.ee Internetzugang. Zu verdanken haben Esten und Touristen das dem 43-jährigen Veljo Haamer, mit dem Golem.de über sein Projekt Wifi.ee gesprochen hat.

Anzeige

Das Grundkonzept von Wifi.ee ist schnell erklärt. Da zum Bezahlen mit einer Debit- oder Kreditkarte sowieso ein Internetanschluss notwendig ist, kann "die Bandbreite, die nicht gebraucht wird, den Gästen bereitgestellt werden", erklärt Haamer.

Vor zehn Jahren reiste der studierte Physiker Haamer durch die USA und nutzte dabei das offene WLAN im New Yorker Bryant Park, um mit seiner Familie zu kommunizieren. Das brachte ihn auf die Idee, kostenlose WLAN-Hotspots auch in Estland zu etablieren und seinen Landsleuten einen freien Internetzugang zu bieten.

Aus dieser Idee entstand das Hotspot-Netzwerk Wifi.ee, das Haamer mit zwei Kollegen freiberuflich betreut. Unterstützt werden sie dabei von Freiwilligen, die meist in den ländlichen Regionen Estlands leben.

Fast überall Internet

Heute stehen mehr als 1.100 Wifi.ee-Hotspots zur Verfügung, verteilt über ganz Estland mit seinen etwa 1,3 Millionen Einwohnern. Jeder Este kann in kurzer Zeit einen der Wifi.ee-Hotspots erreichen: "In fast jeder Stadt Estlands gibt es mindestens einen Hotspot", sagt Haamer.

Gleich fünf Hotspots befinden sich auf der Insel Ruhnu in der Rigaer Bucht. Hier leben zwar nur knapp 60 Personen, es kommen aber viele Touristen auf die Insel. In einem anderen Dorf haben die Bewohner für einen Hotspot mit HSPA zusammengelegt: So kann das gesamte Dorf am digitalen Leben teilhaben.

Wifi.ee profitiert dabei auch von den großen Mobilfunkanbietern in Estland, denn deren monatliche Volumengrenzen liegen oft bei 30 oder 50 GByte. Zu Preisen ab etwa 20 oder 25 Euro im Monat können auch unbegrenzte Tarife genutzt werden. Zum Vergleich: Das durchschnittliche Bruttomonatseinkommen beträgt etwa 800 Euro.

Gratisinternet? 

eye home zur Startseite
virtualC 23. Dez 2012

Das hoert sich ja an wie das reine Wlan-Paradies auf Erden. Warum kann das in Deutschland...

SoniX 18. Jul 2012

Ich lese es mir später nochmal durch. Im Moment konnte ich es nur schnell überfliegen...

Casandro 18. Jul 2012

Das ist irrelevant, da kommerzielle Anbieter ebenfalls nicht vertrauenswürdig ist. Fast...

Casandro 18. Jul 2012

Das Problem gibts ganz genau so mit Telefonzellen. Da könnte ich auch Geld rein werfen...

Casandro 18. Jul 2012

Naja, 99% aller freien WLANs hatten noch nie Probleme, selbst bei Abmahnungen. Es würde...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. DATAGROUP Köln GmbH, Aschaffenburg
  2. Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG, Heilbronn
  3. über Mentis International Human Resources GmbH, Nordbayern
  4. Robert Bosch GmbH, Abstatt


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Arrow, Pretty Little Liars, The Big Bang Theory, The 100)
  2. Einzelne Folge für 2,99€ oder ganze Staffel für 19,99€ kaufen (Amazon Video)
  3. (u. a. Hacksaw Ridge, Lion, Snowden, Lone Survivor, London Has Fallen, Homefront)

Folgen Sie uns
       


  1. Purism Librem 13 im Test

    Freiheit hat ihren Preis

  2. Andy Rubin

    Drastischer Preisnachlass beim Essential Phone

  3. Sexismus

    US-Spielforum Neogaf offenbar abgeschaltet

  4. Kiyo und Seiren X

    Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer

  5. Pixel 2 XL

    Google untersucht Einbrennen des Displays

  6. Max-Planck-Gesellschaft

    Amazon eröffnet AI-Center mit 100 Jobs in Deutschland

  7. Windows 10

    Trueplay soll Cheating beim Spielen verhindern

  8. Foto-App

    Weboberfläche von Google Fotos hat Bilderlücken

  9. Fahrzeugsicherheit

    Wenn das Auto seinen Fahrer erpresst

  10. Mate 10 Pro im Test

    Starkes Smartphone mit noch unauffälliger KI



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Essential Phone im Test: Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
Essential Phone im Test
Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
  1. Teardown Das Essential Phone ist praktisch nicht zu reparieren
  2. Smartphone Essential Phone kommt mit zwei Monaten Verspätung
  3. Andy Rubin Essential gewinnt 300 Millionen US-Dollar Investorengelder

Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test: Google fehlt der Mut
Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test
Google fehlt der Mut
  1. Pixel Visual Core Googles eigener ISP macht HDR+ schneller
  2. Smartphones Googles Pixel 2 ist in Deutschland besonders teuer
  3. Pixel 2 und Pixel 2 XL im Hands on Googles neue Smartphone-Oberklasse überzeugt

Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

  1. Drive-by-Download wird realität (kt)

    peh.guevara | 13:44

  2. Re: Astra G

    budweiser | 13:44

  3. Re: Tesla geht das Geld aus, daher kommt jetzt...

    quineloe | 13:43

  4. Re: Was, wie bitte?

    KOTRET | 13:43

  5. Re: komische Fazit, verglichen zum Pixel 2

    Trollversteher | 13:42


  1. 12:02

  2. 11:47

  3. 11:40

  4. 11:29

  5. 10:50

  6. 10:40

  7. 10:30

  8. 10:15


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel