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Schilder am Eingang weisen auf den Hotspot von Wifi.ee hin.
Schilder am Eingang weisen auf den Hotspot von Wifi.ee hin. (Bild: Sebastian Grüner/Golem.de)

Gratisinternet?

Das Wort gratis will Haamer in Verbindung mit seinen Hotspots nicht hören. Diese können zwar bis auf sehr wenige Ausnahmen kostenlos genutzt werden, Haamer besteht aber darauf, die Hotspots als "included Service" zu betrachten.

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Damit deutet Haamer an, dass die Kosten für den Netzzugang und den Betrieb einfach auf Kaffee, Tee, Kuchen oder was auch immer aufgeschlagen werden. Die anfallenden Kosten für den Betrieb der Hotspots sollten die Betreiber in ihre Preisgestaltung mit einfließen lassen. So hätten die Kunden, die das WLAN nutzen möchten, die wenigsten Probleme.

Für das Einrichten eines einzelnen Netzwerkes verlangt Haamer 50 Euro pro Stunde. In kleinen Cafés dauert die Konfiguration meist nicht viel länger. In großen Hotels, Büro- oder Konferenzgebäuden könnten jedoch auch weit über 1.000 Euro an Kosten anfallen, berichtet Haamer.

Für die Pflege und Administration der Netzwerke verlangt Wifi.ee zusätzlich eine monatliche Gebühr, welche sich hauptsächlich nach der Anzahl der Access-Points und täglichen Clients richtet. Eine Kaffeehauskette in Tallinn etwa bezahlt rund 100 Euro für den Service.

Einfache Netzwerke

Die Netzwerke werden je nach Anforderung individuell gestaltet. Bevorzugte Router oder Access-Points werden nicht eingesetzt. Sollten jedoch bereits Router vorhanden sein, auf denen die Linux-Distributionen DD-WRT oder Openwrt laufen können, dann wird kurzerhand das vorinstallierte Betriebssystem gegen das freie ausgetauscht.

Sämtliche Wife.ee-Router sind zur Administration per VPN mit einem CentOS-Server verbunden und die Netzwerke werden mit der freien Software Cacti überwacht. Die Clients selbst nutzen lediglich den lokalen Internetzugang der jeweiligen Einrichtungen.

Regierung unterstützt wenig

Zwar gilt Estland als technisch sehr modern - es genügt etwa der Personalausweis, um online an Wahlen teilzunehmen oder Behördengänge zu erledigen -, eine direkte Unterstützung der Regierung erhält Wifi.ee aber kaum.

Politiker lobten immer, wie gut und wichtig die Arbeit von Wifi.ee sei, es fließe jedoch "so gut wie kein Geld", sagt Haamer. Es gibt Ausnahmen. So bezahlte etwa die Stadtverwaltung von Tartu den Aufbau von 15 Hotspots in verschiedenen Cafés in der gesamten Stadt. Haamer sagt: "Die Stadt möchte dadurch attraktiver für Studenten werden". Auch bieten einige Behörden oder öffentliche Bibliotheken in Estland einen Netzzugang über Wifi.ee an, aber das seien eher Ausnahmen.

Die meisten vom Staat finanzierten und frei nutzbaren Internetzugänge befinden sich in den rund 400 Postämtern des baltischen Staates. Viele Ämter stellen Computer zum Surfen im Internet zur Verfügung, jedoch nur sehr wenige ein WLAN.

 Wifi.ee: WLAN-Paradies EstlandGerman Angst 

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virtualC 23. Dez 2012

Das hoert sich ja an wie das reine Wlan-Paradies auf Erden. Warum kann das in Deutschland...

SoniX 18. Jul 2012

Ich lese es mir später nochmal durch. Im Moment konnte ich es nur schnell überfliegen...

Casandro 18. Jul 2012

Das ist irrelevant, da kommerzielle Anbieter ebenfalls nicht vertrauenswürdig ist. Fast...

Casandro 18. Jul 2012

Das Problem gibts ganz genau so mit Telefonzellen. Da könnte ich auch Geld rein werfen...

Casandro 18. Jul 2012

Naja, 99% aller freien WLANs hatten noch nie Probleme, selbst bei Abmahnungen. Es würde...



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