• IT-Karriere:
  • Services:

Wifi Alliance: WLAN soll bald in den 6-GHz-Bereich hineinragen

Schon im Februar 2017 hat die Wifi Alliance in einer Studie betont, die WLAN-Standards bräuchten mehr Spektrum. Per Newsletter hat die Alliance erste Fortschritte verkündet. Diverse Regionen erarbeiten Möglichkeiten, mehr Frequenzbandbreite bereitzustellen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das 60-GHz-WLAN wird den Bandbreitenbedarf nicht ausreichend bedienen.
Das 60-GHz-WLAN wird den Bandbreitenbedarf nicht ausreichend bedienen. (Bild: Andreas Sebayang/Martin Wolf/Golem.de)

Neben dem Upper- und Lower-5-GHz-Band könnte es für WLAN bald ein 6-GHz-Band geben. Die Wifi Alliance bemüht sich schon länger um mehr Platz für die WLAN-Standards im Funkspektrum. Im Februar 2017 stellte die Allianz eine Studie vor, die den Bedarf unterstrich. Offenbar reicht der Wechsel auf den nächsten WLAN-Standard 802.11ad/ay (60 GHz) nicht aus. Die Wifi Alliance braucht mehr Platz rund um das 5-GHz-Band, dessen oberer und unterer Bereich bisher von den IEEE-Standards 802.11a/n/ac/ax belegt wird.

Inhalt:
  1. Wifi Alliance: WLAN soll bald in den 6-GHz-Bereich hineinragen
  2. Erheblich mehr Platz für Nachbar-WLAN-Systeme zu erwarten

In einem Newsletter berichtet die Allianz aktuell über Fortschritte. Sowohl in den USA als auch in der EU sind demnach die ersten Schritte hin zu einem 6-GHz-WLAN gemacht, das im oberen 5-GHz-Band anfängt (um die 5.900 MHz) und bis weit in den 6-GHz-Bereich reichen wird. Mitunter sind sogar 7.125 MHz angedacht. Aufgrund der Nähe zum 5-GHz-Band ist eine ähnliche Charakteristik zu erwarten. Die Durchdringung von Wänden dürfte etwas schlechter werden, aber gute Reichweiten und Abdeckungen dürften mit wenig Aufwand möglich sein.

802.11ad/ay löst das Problem nicht

Beim 60-GHz-Band ist das anders. Hier wird die schlechte Durchdringung zu einem erheblichen Nachteil, und es muss mit einem Access Point pro Raum gerechnet werden. Allerdings hat das gleichzeitig den großen Vorteil, dass sich Nachbar-WLAN-Access-Points fast nicht mehr stören können.

Beim 6-GHz-Band ist das nicht zu erwarten. Allerdings wird es, wie beim 5-GHz-Band, wohl deutliche Unterschiede zwischen den Regionen geben. Mit den vielen Kanälen und Sonderregelungen (DFS) ist das Band ohnehin für den Laien kaum noch durchschaubar. Ähnliches deutet sich für das neue Spektrum an. Die FCC will in den USA das Midrange Spectrum (3,7 bis 24 GHz) flexibler nutzbar machen. Die Wifi Alliance sieht vor allem die dort dediziert genannten Funkbereiche 5.925 bis 6.425 und 6.425 bis 7.125 MHz als vielversprechend an.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Erheblich mehr Platz für Nachbar-WLAN-Systeme zu erwarten 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. (-10%) 17,99€
  3. 37,99€

triplekiller 17. Aug 2017

ich habe bei 5 ghz hinter einer wand auch keinen empfang mehr bin aber mit der idee 1...

Ovaron 16. Aug 2017

das hier nur das Feld bestellt wird für die Abspaltung eines Teils des 5GHZ-Bereiches...

M.P. 16. Aug 2017

Ich würde eher davon ausgehen, dass im Gegenteil nach und nach immer mehr Teile des...


Folgen Sie uns
       


Alienware Concept Ufo - Hands on (CES 2020)

Das Handheld-Konzept von Dell ähnelt dem der Switch, das Alienware Concept Ufo eignet sich aber eher für ernsthafte Gamer.

Alienware Concept Ufo - Hands on (CES 2020) Video aufrufen
Nasa: Boeing umging Sicherheitsprozeduren bei Starliner
Nasa
Boeing umging Sicherheitsprozeduren bei Starliner

Vergessene Tabelleneinträge, fehlende Zeitabfragen und störende Mobilfunksignale sollen ursächlich für die Probleme beim Testflug des Starliner-Raumschiffs gewesen sein. Das seien aber nur Symptome des Zusammenbruchs der Sicherheitsprozeduren in der Softwareentwicklung von Boeing. Parallelen zur Boeing 737 MAX werden deutlich.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Boeings Starliner hatte noch einen schweren Softwarefehler
  2. Boeing 777x Jungfernflug für das größte zweistrahlige Verkehrsflugzeug
  3. Boeing 2019 wurden mehr Flugzeuge storniert als bestellt

Pathfinder 2 angespielt: Abenteuer als wohlwollender Engel oder rasender Dämon
Pathfinder 2 angespielt
Abenteuer als wohlwollender Engel oder rasender Dämon

Das erste Pathfinder war mehr als ein Achtungserfolg. Mit dem Nachfolger möchte das Entwicklerstudio Owlcat Games nun richtig durchstarten. Golem.de konnte eine frühe Version des Rollenspiels bereits ausprobieren.
Von Peter Steinlechner

  1. 30 Jahre Champions of Krynn Rückkehr ins Reich der Drachen und Drakonier
  2. Dungeons & Dragons Dark Alliance schickt Dunkelelf Drizzt nach Icewind Dale

Gebrauchtwagen: Was beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos wichtig ist
Gebrauchtwagen
Was beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos wichtig ist

Noch steht der Markt für gebrauchte Teslas und andere Elektroautos am Anfang der Entwicklung. Für eine verlässliche Wertermittlung benötigen Käufer ein Akku-Zertifikat. Das bieten private Verkaufsberater an. Ein österreichisches Startup will die Idee groß rausbringen.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Elektroautos EU-Kommission billigt höheren Umweltbonus
  2. Elektroauto Jaguar muss I-Pace-Produktion mangels Akkus pausieren
  3. 900 Volt Lucid stellt Serienversion seines Luxus-Elektroautos vor

    •  /