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Das 60-GHz-WLAN wird den Bandbreitenbedarf nicht ausreichend bedienen.
Das 60-GHz-WLAN wird den Bandbreitenbedarf nicht ausreichend bedienen. (Bild: Andreas Sebayang/Martin Wolf/Golem.de)

Erheblich mehr Platz für Nachbar-WLAN-Systeme zu erwarten

Die US-Telekommunikationsbehörde FCC könnte damit 500 und 700 MHz Bandbreite freigeben. Das heißt, es wäre Platz für drei beziehungsweise vier weitere 160-MHz-Kanäle des 802.11ac/ax-Standards. Bisher werden je nach Region nur ein oder zwei solcher Kanäle ermöglicht, was in Nachbarschaften zu einem Problem wird. Werden nur 80 oder 40 MHz verwendet, sind natürlich sogar deutlich mehr Kanäle möglich. Laut FCC werden die Frequenzen derzeit vor allem für fixe Installationen genutzt, insbesondere auch für den Weg von und in den Weltraum. Vermutlich ist die Störwahrscheinlichkeit dadurch gering. Und wenn Techniken, die bei DFS schon Anwendung finden, eingesetzt werden, könnten Router ausweichen, sollte doch mal eine mobile Nutzung der Frequenz zufällig an WLAN-Betreibern vorbeiziehen.

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Beim European Electronic Communications Committee gibt es Planspiele für die Nutzung des Frequenzbereichs 5.925 bis 6.425 MHz, was auch die USA in Betracht ziehen. Möglicherweise wird dies sogar bis 6.725 MHz erweitert, das hängt aber noch von Studienergebnissen zur Mischnutzung von Frequenzen ab. Unabhängig davon hat das Vereinigte Königreich den Bereich 5.725 bis 5.850 MHz für Outdoor-Installationen freigegeben. Für die EU gilt das nicht.

Andere Länder, andere Frequenzen

Kurz erwähnt wird Kanadas Initiative, den Frequenzbereich 5.150 bis 5.250 MHz für Outdoor-Installationen freizugeben. Zu anderen Regionen gibt die Wifi Alliance noch keine Informationen. Der Aufwand einer Vereinheitlichung ist beträchtlich, weil nicht nur Regionen, sondern mitunter auch einzelne Länder eigene Interessen haben. So werden von der Wifi Alliance etwa China und Japan einzeln in der Frequenzstudie betrachtet, um Unterschiede beim 5-GHz-Band zu verdeutlichen. Das gilt auch für zahlreiche andere Länder, die sich nicht einem großen Block wie der EU bei ihrer Frequenzplanung anschließen.

Das macht den internationalen Betrieb kompliziert. Naheliegend ist etwa WLAN in Flugzeugen. Werden diese WLAN-Systeme etwa in Europa zertifiziert, können US-Fluggäste mit ihren WLAN-Geräten nur einen Teil des Spektrums in der Kabine nutzen. Wobei es dort eine Grauzone gibt, und die nationalen Regeln etwa über dem Atlantik oder Pazifik überwiegend nicht gelten. Mancher Betreiber entscheidet sich deswegen, WLAN erst ab einer bestimmten Flughöhe zuzulassen. Beim Anstreben einer Gate-to-Gate-Zertifizierung gilt das nicht.

Bisher gibt es keine konkreten Pläne, wann und wie neues Spektrum erlaubt wird, und welche Auswirkungen das auf die Hardwarehersteller haben wird.

 Wifi Alliance: WLAN soll bald in den 6-GHz-Bereich hineinragen

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triplekiller 17. Aug 2017

ich habe bei 5 ghz hinter einer wand auch keinen empfang mehr bin aber mit der idee 1...

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Ovaron 16. Aug 2017

das hier nur das Feld bestellt wird für die Abspaltung eines Teils des 5GHZ-Bereiches...

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M.P. 16. Aug 2017

Ich würde eher davon ausgehen, dass im Gegenteil nach und nach immer mehr Teile des...

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