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Wiener Studentengruppe: Kritik an neuer Datenschutzrichtlinie von Facebook

Auf den ersten Blick ein Erfolg, auf den zweiten eine Enttäuschung: So sieht eine Wiener Studentengruppe eine neue Datenschutzrichtlinie, die von Facebook vorgeschlagen wurde.

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Facebook-Schriftzug, geformt aus einer Collage von Profilbildern
Facebook-Schriftzug, geformt aus einer Collage von Profilbildern (Bild: Rainier Ehrhardt/Getty Images)

Facebook hat wegen Auflagen der irischen Datenschutzbehörde einen neuen Vorschlag über eine Neufassung seiner Datenschutzrichtlinie gemacht. In der am 11. Mai 2012 zur Diskussion gestellten Version gibt es unter anderem eine ausführliche Darstellung, welche Rolle Cookies bei Facebook spielen und welche Daten das Netzwerk mit ihrer Hilfe sammelt.

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Weniger positiv als die erhöhte Transparenz kommt allerdings eine Erläuterung der Änderungen bei Datenschützern an: Das Unternehmen möchte nämlich einige Informationen über seine Mitglieder künftig länger als bisher speichern. "Wir werden Daten so lange einbehalten, wie dies erforderlich ist, um sie den Nutzern und anderen Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen. Diese umfassendere Verpflichtung gilt für alle Daten, die wir über dich sammeln und erhalten, einschließlich Informationen von Werbetreibenden", so die Richtlinie.

Ein Datenschutzaktivist hat das bereits kritisiert: "Wir freuen uns natürlich extrem, dass wir mit ein paar Anzeigen diesen Weltkonzern dazu zwingen, die Richtlinie zu ändern. Gleichzeitig sind wir vom Inhalt der Änderungen wenig begeistert. Facebook nimmt sich nun sogar noch mehr raus als zuvor. Das Motto scheint zu sein: ein Schritt vorwärts, zwei zurück!", sagt Max Schrems. Er ist Sprecher einer Gruppe von Wiener Jurastudenten, die mit Anzeigen dafür gesorgt haben, dass die irische Datenschutzbehörde Facebook zu einer massiven Verbesserung der Datenschutzrichtlinie aufgerufen hat - das Unternehmen hat seinen europäischen Sitz in Dublin.

Die Studenten haben eine Webseite mit Verbesserungsvorschlägen eingerichtet. Facebook hatte mitgeteilt, dass über Vorschläge abgestimmt werde, wenn diese von mindestens 7.000 Nutzern eingebracht würden. Genau das soll mit www.our-policy.org innerhalb der nächsten sieben Tage versucht werden.



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elgooG 14. Mai 2012

Wer braucht schon Freunde wenn er Kekse hat. :D

Baron Münchhausen. 14. Mai 2012

Alles klar? :)

delaytime0 13. Mai 2012

Natürlich kann man ohne FB leben. Mach ich ja auch (nach einer doch sehr kurzen Zeit in...

t.sabolowitsch 12. Mai 2012

Jetzt wo FB an die Börse geht werden sie die Daten eh nicht mehr so leicht rausrücken...

Anonymer Nutzer 12. Mai 2012

wobei man noch erwähnen sollte, dass die Daten heute auch deutlich mehr wert sind, und...


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