Widerstandsfähig: Drohne als Papierflieger aus Carbon
Der Carbon Flyer erinnert mit seinen Deltaflügeln an einen Papierflieger, doch er besteht aus kohlefaserverstärktem Kunststoff, der leicht und stabil ist. Abstürze sollen ihm kaum etwas anhaben können. Die beiden Propeller im Heckbereich durchstoßen die Tragflächen. Die Spitze wird durch einen Kunststoffpanzer gegen Beschädigungen geschützt.

Neben einem Akku ist auch eine kleine Kamera mit 640 x 480 Pixeln Auflösung mit an Bord. Gesteuert wird der Carbon Flyer vom Boden aus über eine Android- oder iOS-App. Bewegliche Leitwerke gibt es nicht, so dass nur durch unterschiedliche Drehzahlen der Rotoren eine Richtungsänderung vorgenommen werden kann. Gelenkt wird das Fluggerät durch Kippbewegungen des Smartphones, wobei die App die Informationen des Lagesensors auswertet und in Steuerbefehle umsetzt.
Die Verbindung zwischen Smartphone und Flieger erfolgt per Bluetooth 4.0. Das ist eine Schwachstelle des Systems, denn dadurch ist die Reichweite auf rund 75 Meter begrenzt. Doch das ist aufgrund der zweiten Schwachstelle des Carbon Flyers weniger wichtig: Der wechselbare Lithium-Ionen-Akku reicht nur für eine Flugzeit von etwa drei Minuten.
Einige Telemetriedaten wie die Fluglage und der Akkuladestand werden an die Smartphone-App übermittelt. Die Kamera streamt ihr Bild jedoch nicht zum Boden. Dafür reicht die Übertragungsgeschwindigkeit vermutlich nicht aus.
Finanziert wird die Entwicklung des Carbon Flyers über Indiegogo(öffnet im neuen Fenster) . Ein Flieger kostet rund 90 US-Dollar. Schon jetzt sind rund 77.000 US-Dollar zusammengekommen und das Finanzierungsziel von 50.000 US-Dollar bereits überschritten worden. Die Kampagne läuft noch bis zum 9. Januar 2015.
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