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Wi-Fi: Viele Züge der DB noch immer ohne Bord-5G-Router

Die Deutsche Bahn beginnt, Bord-5G-Router einzusetzen, mit sehr gutem Ergebnis. Doch erst in wenigen Zügen.
/ Achim Sawall
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Hier ist 5G drin. (Bild: Michael Mühlhaus, Leiter Digitales Angebot Konnektivität bei DB Fernverkehr)
Hier ist 5G drin. Bild: Michael Mühlhaus, Leiter Digitales Angebot Konnektivität bei DB Fernverkehr

Viele Züge der Deutschen Bahn verfügen noch immer nicht über Bord-5G-Router. In einem vollbesetzten Zug, in dem alle Fahrgäste mobile Daten ihrer eigenen 5G-fähigen Geräte statt WLAN nutzen, können die umliegenden Mobilfunkmasten jedoch schnell überlastet sein, was zu Leistungseinbußen führt. Das hat Golem von einem Branchenexperten erfahren.

Im Februar 2023 wurde bekanntgegeben, dass das Bundesverkehrsministerium und die Bahn die 4G-Repeater in den Fernzügen der Bahn nicht für 5G-fähige Geräte austauschen wollen. Mobilfunkdurchlässige Scheiben sind laut einer Bahn-Sprecherin "im Vergleich zu den aktuell verwendeten Repeatern eine dauerhafte Lösung, weil sie nicht nur für die aktuelle, sondern auch für alle künftigen Mobilfunkgenerationen – wie 5G oder auch alle Frequenzen im Ausland – geeignet ist".

Die Leistungsfähigkeit des zugeigenen WLANs sei "nicht für Tausend Menschen auf einmal ausgestaltet. Da bräuchte man so unendlich viele Modems – das kann keiner bezahlen", sagte Karsten Kemeter, CTO Nachrichtentechnik der Bahn, am 11. November 2025.

Seit November 2025 endlich redundante 5G-WLAN-Systeme

Inzwischen begann die Bahn jedoch, in ersten Zügen 5G-fähige Router einzusetzen. "In Lasttests für einen 450-Personen-Zug wurden Spitzenwerte von über 1,2 GBit/s gemessen", erklärte eine Bahn-Sprecherin Golem zuvor.

Michael Mühlhaus, Leiter Digitales Angebot Konnektivität bei DB Fernverkehr, erklärte dazu am 17. November 2025 bei Linkedin(öffnet im neuen Fenster): "Der ICE 3neo des DB Fernverkehr ist mit einem hochmodernen, redundanten 5G-WLAN-System ausgestattet. Leistungsfähige Accesspoints ermöglichen immer eine stabile WLAN-Verbindung." Partner seien die beiden schwedischen Routerhersteller Icomera und Westermo Network Technologies sowie Siemens Mobility.


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