• IT-Karriere:
  • Services:

Wi-Fi-Inflight: Telekom hat Onboard-Internet-Netz EAN fertiggestellt

Die Telekom will mit ihren Partnern ihr bodengestütztes Onboard-Internet mit Unterstützung von S-Band-Satelliten fertiggestellt haben. Doch eine wichtige Frage bleibt offen.

Artikel veröffentlicht am ,
Technik des European Aviation Networks
Technik des European Aviation Networks (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat zusammen mit seinen Partnern Inmarsat und Nokia ihr European Aviation Network (EAN) fertiggestellt. Das gab der Konzern am 5. Februar 2018 bekannt. "Mit der Fertigstellung des ersten europaweit integrierten LTE-basierten Bodennetzes sind wir in der Lage, die EAN-Satellitenanbindung voll zu unterstützen und die Leistung des EAN-Systems zu optimieren", sagte Rolf Nafziger, Senior Vice President des International Wholesale Business bei der Deutschen Telekom.

Stellenmarkt
  1. Henry Schein Dental Deutschland GmbH, Hamburg, Kiel
  2. Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen, Hannover (Home-Office möglich)

Das Netz sei für die künftigen Anforderungen im europäischen Luftraum entwickelt, wo sich die Passagierzahlen innerhalb der nächsten 15 Jahre verdoppeln sollen.

Die Vervollständigung des Netzes sei nach Inmarsats Launch seines EAN-Satelliten ins All vergangenen Sommer gelungen. Dieser sei in seiner Umlaufbahn erfolgreich getestet worden und seit September 2017 voll funktionsfähig.

EAN soll schnell im Flugzeug zu installieren sein

Die Umrüstung soll ohne großen Zeitaufwand erfolgen: Für einzelne Flugzeuge genüge eine nächtliche Flugpause, ganze Flotten ließen sich in einigen Monaten ausrüsten. Die International Airlines Group (IAG), in der Fluggesellschaften wie British Airways, Iberia, Aer Lingus und Vueling organisiert sind, sei der erste Kunde für den neuen Service und habe bereits mit der Flugzeuginstallation der EAN-Komponenten begonnen.

Das European Aviation Network (EAN) ist ein bodengestütztes Netzwerk, mit S-Band-Satelliten werden mögliche Lücken geschlossen. Befindet sich das Flugzeug auf einer höheren Reiseflughöhe, werden die Satellitendienste von Inmarsat dazugeschaltet. Die Latenzzeiten sollen unter 100 ms liegen. Datenübertragungsraten von 75 MBit/s pro Funkzelle sollen zu erwarten sein. Die Reichweiten der Zellen sind mit 50 Kilometer sehr hoch. Am Boden benötigt das EAN/S-Band zwei etwa handflächengroße LTE-Antennen und oben eine ebenfalls sehr kleine S-Band-Antenne. Angaben zur Datenrate der Satellitenverbindung und wie stark sich der Wechsel im Flug auf das S-Band in der Praxis auf die Leistung auswirkt, liegen nicht vor.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 889€ + 6,99€ Versand (Vergleichspreis 947,99€ inkl. Versand)
  2. 189,99€
  3. (u. a. Sandisk Ultra 3D 2TB SATA-SSD für 159,00€, LG OLED65CX9LA für 1.839,00€, Trust Trino...
  4. (Spring Sale u. a. Anno 1800 für 26,99€, Middle-earth: Shadow of War für 6,80€ und Dying...

Flasher 06. Feb 2018

Ich hab nun auch grade gegrübelt was da nun die offene Frage sein soll. Ich hatte eine...


Folgen Sie uns
       


Opel Zafira-e Life Probe gefahren

Wir haben den Opel Zafira-e Life ausführlich getestet.

Opel Zafira-e Life Probe gefahren Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /