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Huawei war beim Ankündigen am schnellsten

Huawei hat seinen ersten 11ax-WLAN-AP namens AP7060 DN Access Point schon am 12. September 2017 angekündigt, vor allen anderen Enterprise-Mitbewerbern. Seit 2018 sei er auch in Deutschland lieferbar, versichert uns auf Nachfrage Henning Czerny, Vice Director Networking Solution Sales bei Huawei.

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Die Funktionen reichen bis 8x8-MU-MIMO beim 5-GHz-Funk und bis 10 Gigabit beim LAN-Port - das ist die Spitze des derzeit Lieferbaren. Doch Czerny dämpft sogleich die Freude: "Um die Vorteile von 802.11ax vollumfänglich nutzen zu können, müssen natürlich auch die Endgeräte den neuen Standard unterstützen." Eine Aussage, die für alle 11ax-APs gilt, nicht nur für die von Huawei.

  • Asus RT-AX88U: Die maximale Geschwindigkeit von 2.500 Mbps mussten wir über 3x 1-Gbps-Ethernet-Leitungen in dahinterliegende Rechner ableiten. (Bild: Harald Karcher)
  • Der Asus ROG Rapture GT-AX11000 hat schon eine 2,5-Gigabit-LAN-Buchse: Damit wird die hohe AX-Funkgeschwindigkeit eleganter an die dahinterliegenden Rechner abgeleitet als über drei getrennte 1-Gigabit-LAN-Ports. (Bild: Harald Karcher)
  • Zwei WLAN-Mesh-Router Asus RT-AX92U werden über die Luft per AX-Funk gekoppelt. So wird die Reichweite eines zu schwachen WLAN-Routers effizient verlängert. (Bild: Harald Karcher)
  • Die AVM Fritzbox 6660 Cable soll gleich vom Start weg mit einem 2,5-Gigabit-LAN-Port kommen. So wird die AX-Geschwindigkeit nicht am LAN-Port ausgebremst. (Bild: AVM Pressefoto)
  • Extreme Networks' Extreme Mobility AP510e 802.11ax Indoor AP für externe Antennen (links) und der AP510i mit intern verbauten Antennen (rechts) (Bild: Extreme Networks)
  • Der Huawei AP 7060 DN kam als erster AX-Enterprise-AP mit einem 10-Gigabit-Multi-Speed-Ethernet-Port (10GE) auf den Markt. Da wird der schnelle AX-Funk nicht gleich am LAN-Port ausgebremst. (Bild: Harald Karcher)
  • Im Netgear RAX80 Wi-Fi-6-Router sind vier Antennen in den Seitenflügeln versteckt. Im optisch ähnlichen RAX120 (nicht im Bild) stecken sogar acht unsichtbare Antennen. (Bild: Netgear)
  • Das normale Serienmodell des Ruckus R730 wirkt von vorne betont unauffällig. Hinten sieht man die Metall-Kühlrippen. Links unten im Bild ist die 5-Gigabit-Multi-Speed-Ethernet-Buchse zu erkennen. (Bild: Harald Karcher)
  • Der Ruckus Wireless ZoneFlex R730 11ax-AP hat eine raffinierte Antennentechnik, die WLAN-Clients gezielt verfolgen kann. Hier ein Sondermodell mit Plexiglas-Abdeckung und Blick auf die roten und blauen 11ax-Antennenplatten. (Bild: Harald Karcher)
  • Der TP-Link Archer AX11000 macht auf diesem Pressefoto mächtig Eindruck. Ob es ihn auch im deutschen Handel gibt, war schwer zu überprüfen. (Bild: TP-Link)
  • Bei den Laptop-Funk-Modulen steigt der Speed von bisher 11ac bis 1.733 Mbps auf nunmehr 11ax bis 2.400 Mbps brutto - sofern ein passender WLAN-Router oder WLAN-AP auf kurze Distanz zur Verfügung steht. (Bild: Killer)
  • Der Dell XPS 15, Model 2019, ist einer der ersten Business-Laptops mit WLAN-11ax alias Wi-Fi 6. (Bild: Dell)
Der Huawei AP 7060 DN kam als erster AX-Enterprise-AP mit einem 10-Gigabit-Multi-Speed-Ethernet-Port (10GE) auf den Markt. Da wird der schnelle AX-Funk nicht gleich am LAN-Port ausgebremst. (Bild: Harald Karcher)

Lancom LX-6400 für den Mainstream

Lancom Systems sagt von sich selbst, es sei "der führende deutsche Hersteller von Netzwerklösungen für Geschäftskunden und die öffentliche Hand". Laut deren Chef und Gründer, Ralf Koenzen, gehört es zu den Unternehmenszielen, "zuverlässige, standardkonforme und sichere Netzwerktechnologie anzubieten, für die etliche Jahre Support und kostenlose Software-Updates bereitgestellt werden".

Die endgültige Version des neuen WLAN-Standards IEEE 802.11ax (Wi-Fi 6) werde erst Ende 2019 oder Anfang 2020 verabschiedet, schreibt Koenzen per Mail. Zudem starte die Wi-Fi-Alliance die Zertifizierung von Produkten, die sich bei Bedarf per Software-Update auf den finalen Standard aktualisieren lassen, auch erst in der zweiten Jahreshälfte 2019. "Erste Produkte mit Wi-Fi-6-Unterstützung werden wir deshalb auch erst in der zweiten Jahreshälfte 2019 anbieten, da vorher nicht garantiert ist, dass 'Pre-Standard-Geräte' später per Firmware-Update auf den endgültigen Wi-Fi-6-Standard angepasst werden können", erklärt Koenzen.

Ansonsten lobt der Lancom-Chef die Vorteile des neuen WLAN-Standards: "Überlastete Netze aufgrund des stetig wachsenden Bedarfs an Bandbreite durch mehr Clients und leistungshungrige Anwendungen werden zunehmend zur Herausforderung bei der Planung von WLAN-Netzen." Die 11ax-Technologie adressiere genau dieses Problem, indem sie zeitgleich mehr Clients mit mehr Daten versorgen kann.

Seine ersten AX-APs hat Lancom am 25. Juni 2019 in München angekündigt: Den LX-6400 mit internen omnidirektionalen Antennen und den LX-6402 mit externen Strahlern. Die technischen Angaben sind noch etwas spärlich: Gleichzeitiger Betrieb im 2,4-GHz und 5-GHz-Band für bis zu 3.600 Mbps kombinierte Datenrate, 4x4 Antennen, 1x 1GBit- und 1x 2.5-Gbps-PoE-Port, 802.3at bis zu 30W, Bluetooth Low Energy (BLE) und USB-Interface (für künftigen IoT-Support) sowie eine Verwaltung durch die Lancom-Management-Cloud. Diese mittelstarken AX-Produkte zielen wohl eher auf den Mainstream. Stärkere AX-Modelle mit 8x8-Multi-User-MIMO für sehr dichte Umgebungen sollen 2020 folgen.

Das Unternehmen Netgear versucht hingegen schon jetzt, eine möglichst große Bandbreite bei seinen Geräten zu haben.

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/mecki78 06. Sep 2019

Das Artikelbild zeigt einen weißen TP-Link DSL-Router, entweder einen VR200v oder einen...

wire-less 02. Sep 2019

Wifi6 wird spätestens ab nächstes Jahr standardmässig verbaut. Über die Masse macht das...

wire-less 02. Sep 2019

Spätestens wenn man einen Repeater einsetzt braucht man das 5GHz Band.

conker 30. Aug 2019

Oh ja, genau das war auch mein erster Gedanke. Ich "könnte" noch damit leben, wenn es...

Niaxa 29. Aug 2019

Oder anrufen und sagen ich will nen aktuellen Router!?!? Mietgerät Kündigen, oder eben...


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