Extreme Networks künftig mit Aerohive

Dell hat im Prinzip bereits ein starkes Netzwerk-Sortiment, doch WLAN-Produkte kaufen die Texaner offenbar lieber von anderen Herstellern zu: früher von Aruba, das nach dem Aufkauf durch Hewlett Packard ausgerechnet beim stärksten Dell-Konkurrenten gelandet ist. Danach kaufte Dell bei Aerohive und Ruckus gute WLAN-Produkte ein.

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Im Juni 2019 wurde aber bekannt, dass Aerohive von Extreme Networks für 272 Millionen US-Dollar übernommen werden soll. Ob sich die WLAN-Zukaufstrategie von Dell dadurch ändert, war nicht zu erfahren. Kurzfristig laufen bestehende OEM- und Zuliefer-Verträge in der Regel aber auch nach Firmenübernahmen erst einmal weiter.

D-Link kündigt schnelle AX-Geräte an

D-Link hat schon am 8. Januar 2018 zwei schnelle AX-Geräte angekündigt: den D-Link AX11000 DIR-X9000 bis knapp 11.000 Mbps und den D-Link AX6000 DIR-X6060 bis knapp 6.000 aggregierter Bruttogeschwindigkeit. Wir haben sie bisher in Deutschland aber auf keiner IT- und auch auf keiner Händlermesse gefunden.

Aerohive wechselt von Dell zu Extreme Networks

Extreme Networks hat sich in wenigen Jahren (von 2013 bis 2017) durch Firmenzukäufe von Platz 13 auf Platz 3 der weltgrößten Anbieter für Enterprise-Netzwerk-Infrastrukturlösungen entwickelt. Davor liegen jetzt nur noch Cisco und HPE-Aruba. Da Extreme Networks ganze Produktwelten von Siemens, Motorola, Symbol, Avaya, Nortel, Brocade und weiteren Firmen geschluckt hat, kann es leicht passieren, dass deren ehemalige Händler und Endanwender bei Servicefällen oder Erweiterungskäufen nun plötzlich mit einer Firma namens Extreme Networks reden müssen oder dürfen.

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Im Juni 2019 wurde bekannt, dass Extreme den WLAN-Spezialisten Aerohive übernimmt. Damit wird Extremes eigene AX-Palette AP510i/e vermutlich durch die AX-WLAN-Modelle Aerohive AP630, AP650 und AP650X ergänzt. Diese APs von Aerohive gehörten schon 2018 zu den ersten tatsächlich lieferbaren AX-Enterprise-Funkern mit Cloudmanagement.

  • Asus RT-AX88U: Die maximale Geschwindigkeit von 2.500 Mbps mussten wir über 3x 1-Gbps-Ethernet-Leitungen in dahinterliegende Rechner ableiten. (Bild: Harald Karcher)
  • Der Asus ROG Rapture GT-AX11000 hat schon eine 2,5-Gigabit-LAN-Buchse: Damit wird die hohe AX-Funkgeschwindigkeit eleganter an die dahinterliegenden Rechner abgeleitet als über drei getrennte 1-Gigabit-LAN-Ports. (Bild: Harald Karcher)
  • Zwei WLAN-Mesh-Router Asus RT-AX92U werden über die Luft per AX-Funk gekoppelt. So wird die Reichweite eines zu schwachen WLAN-Routers effizient verlängert. (Bild: Harald Karcher)
  • Die AVM Fritzbox 6660 Cable soll gleich vom Start weg mit einem 2,5-Gigabit-LAN-Port kommen. So wird die AX-Geschwindigkeit nicht am LAN-Port ausgebremst. (Bild: AVM Pressefoto)
  • Extreme Networks' Extreme Mobility AP510e 802.11ax Indoor AP für externe Antennen (links) und der AP510i mit intern verbauten Antennen (rechts) (Bild: Extreme Networks)
  • Der Huawei AP 7060 DN kam als erster AX-Enterprise-AP mit einem 10-Gigabit-Multi-Speed-Ethernet-Port (10GE) auf den Markt. Da wird der schnelle AX-Funk nicht gleich am LAN-Port ausgebremst. (Bild: Harald Karcher)
  • Im Netgear RAX80 Wi-Fi-6-Router sind vier Antennen in den Seitenflügeln versteckt. Im optisch ähnlichen RAX120 (nicht im Bild) stecken sogar acht unsichtbare Antennen. (Bild: Netgear)
  • Das normale Serienmodell des Ruckus R730 wirkt von vorne betont unauffällig. Hinten sieht man die Metall-Kühlrippen. Links unten im Bild ist die 5-Gigabit-Multi-Speed-Ethernet-Buchse zu erkennen. (Bild: Harald Karcher)
  • Der Ruckus Wireless ZoneFlex R730 11ax-AP hat eine raffinierte Antennentechnik, die WLAN-Clients gezielt verfolgen kann. Hier ein Sondermodell mit Plexiglas-Abdeckung und Blick auf die roten und blauen 11ax-Antennenplatten. (Bild: Harald Karcher)
  • Der TP-Link Archer AX11000 macht auf diesem Pressefoto mächtig Eindruck. Ob es ihn auch im deutschen Handel gibt, war schwer zu überprüfen. (Bild: TP-Link)
  • Bei den Laptop-Funk-Modulen steigt der Speed von bisher 11ac bis 1.733 Mbps auf nunmehr 11ax bis 2.400 Mbps brutto - sofern ein passender WLAN-Router oder WLAN-AP auf kurze Distanz zur Verfügung steht. (Bild: Killer)
  • Der Dell XPS 15, Model 2019, ist einer der ersten Business-Laptops mit WLAN-11ax alias Wi-Fi 6. (Bild: Dell)
Extreme Networks' Extreme Mobility AP510e 802.11ax Indoor AP für externe Antennen (links) und der AP510i mit intern verbauten Antennen (rechts) (Bild: Extreme Networks)

Zu den Neuheiten, die Wi-Fi 6 bringt, gehört auch das Energiespar-Feature Target Wake Time (TWT). Das zu HP gehörende Unternehmen Aruba hat es in seinen neuen Modellen bereits drin.

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 AVM und Cisco wollen bald mit AX-Routern auf den Markt kommenRaffiniertes Energiemanagement bei Aruba 
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/mecki78 06. Sep 2019

Das Artikelbild zeigt einen weißen TP-Link DSL-Router, entweder einen VR200v oder einen...

wire-less 02. Sep 2019

Wifi6 wird spätestens ab nächstes Jahr standardmässig verbaut. Über die Masse macht das...

wire-less 02. Sep 2019

Spätestens wenn man einen Repeater einsetzt braucht man das 5GHz Band.

conker 30. Aug 2019

Oh ja, genau das war auch mein erster Gedanke. Ich "könnte" noch damit leben, wenn es...

Niaxa 29. Aug 2019

Oder anrufen und sagen ich will nen aktuellen Router!?!? Mietgerät Kündigen, oder eben...



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