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Asus war bei AX-Geräten unter den ersten Anbietern

Asus war beim Wi-Fi 6 mit am schnellsten: Schon im Herbst 2018 war der AX-Router Asus RT-AX88U des Herstellers im deutschen Handel lieferbar. Weil es damals noch kein einziges AX-Endgerät gab, testeten wir zwei RT-AX88U gegeneinander. Dabei kamen Geschwindigkeitsspitzen von bis zu 2.500 Mbps netto heraus, natürlich nur mit großen Dateien auf kurze Distanz von drei Metern, also unter optimalen Bedingungen.

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Allerdings lassen sich 2.500 Mbps nicht verlustfrei über einen herkömmlichen 1-Gigabit-LAN-Port an dahinterliegende Rechner abtransportieren. Wir haben deshalb beide Testrechner mit 3x 1-Gbps-Ports aufgerüstet und beide Asus RT-AX88U-Router mit jeweils drei gelben LAN-Kabeln mit zwei Testrechnern verbunden. So konnte die Geschwindigkeit von 2.500 Mbps über die 3x 1-Gbps-Leitungen abgeleitet werden.

  • Asus RT-AX88U: Die maximale Geschwindigkeit von 2.500 Mbps mussten wir über 3x 1-Gbps-Ethernet-Leitungen in dahinterliegende Rechner ableiten. (Bild: Harald Karcher)
  • Der Asus ROG Rapture GT-AX11000 hat schon eine 2,5-Gigabit-LAN-Buchse: Damit wird die hohe AX-Funkgeschwindigkeit eleganter an die dahinterliegenden Rechner abgeleitet als über drei getrennte 1-Gigabit-LAN-Ports. (Bild: Harald Karcher)
  • Zwei WLAN-Mesh-Router Asus RT-AX92U werden über die Luft per AX-Funk gekoppelt. So wird die Reichweite eines zu schwachen WLAN-Routers effizient verlängert. (Bild: Harald Karcher)
  • Die AVM Fritzbox 6660 Cable soll gleich vom Start weg mit einem 2,5-Gigabit-LAN-Port kommen. So wird die AX-Geschwindigkeit nicht am LAN-Port ausgebremst. (Bild: AVM Pressefoto)
  • Extreme Networks' Extreme Mobility AP510e 802.11ax Indoor AP für externe Antennen (links) und der AP510i mit intern verbauten Antennen (rechts) (Bild: Extreme Networks)
  • Der Huawei AP 7060 DN kam als erster AX-Enterprise-AP mit einem 10-Gigabit-Multi-Speed-Ethernet-Port (10GE) auf den Markt. Da wird der schnelle AX-Funk nicht gleich am LAN-Port ausgebremst. (Bild: Harald Karcher)
  • Im Netgear RAX80 Wi-Fi-6-Router sind vier Antennen in den Seitenflügeln versteckt. Im optisch ähnlichen RAX120 (nicht im Bild) stecken sogar acht unsichtbare Antennen. (Bild: Netgear)
  • Das normale Serienmodell des Ruckus R730 wirkt von vorne betont unauffällig. Hinten sieht man die Metall-Kühlrippen. Links unten im Bild ist die 5-Gigabit-Multi-Speed-Ethernet-Buchse zu erkennen. (Bild: Harald Karcher)
  • Der Ruckus Wireless ZoneFlex R730 11ax-AP hat eine raffinierte Antennentechnik, die WLAN-Clients gezielt verfolgen kann. Hier ein Sondermodell mit Plexiglas-Abdeckung und Blick auf die roten und blauen 11ax-Antennenplatten. (Bild: Harald Karcher)
  • Der TP-Link Archer AX11000 macht auf diesem Pressefoto mächtig Eindruck. Ob es ihn auch im deutschen Handel gibt, war schwer zu überprüfen. (Bild: TP-Link)
  • Bei den Laptop-Funk-Modulen steigt der Speed von bisher 11ac bis 1.733 Mbps auf nunmehr 11ax bis 2.400 Mbps brutto - sofern ein passender WLAN-Router oder WLAN-AP auf kurze Distanz zur Verfügung steht. (Bild: Killer)
  • Der Dell XPS 15, Model 2019, ist einer der ersten Business-Laptops mit WLAN-11ax alias Wi-Fi 6. (Bild: Dell)
Asus RT-AX88U: Die maximale Geschwindigkeit von 2.500 Mbps mussten wir über 3x 1-Gbps-Ethernet-Leitungen in dahinterliegende Rechner ableiten. (Bild: Harald Karcher)

Anfang 2019 wurde dann der Asus ROG Rapture GT-AX11000 in Deutschland lieferbar. Er hatte schon einen 2,5-Gigabit-Ethernet-Port plus vier normale 1-Gigabit-Buchsen. Also konnten wir zwei GT-AX11000 mit jeweils einem einzigen LAN-Kabel an zwei Rechner mit 10-Gigabit-Multi-Speed-Ports anschließen.

Im Gegensatz zum RT-AX88U hat der GT-AX11000 keine zwei, sondern sogar drei WLAN-Funk-Module: einmal für 2,4 Gigahertz (GHz) bis knapp 1.200 Mbps plus zweimal für 5 GHz bis jeweils 4.800 Mbps.

1.200 plus 4.800 plus 4.800 sind 10.800 Mbps, also knapp 11.000 Mbps. Deshalb heißt der Router auch GT-AX11000. Aber wer braucht eigentlich zwei Funkmodule bei 5 GHz? Echte Power-User, zum Beispiel High-Speed-Gamer. Sie können ihre Hochgeschwindigkeitsrechner in ein eigenes 5-GHz-WLAN legen, das nicht durch alte und langsame WLAN-Geräte ausgebremst wird.

Um es bildlich zu machen: Fahren viele Trabbis oder Traktoren auf der Autobahn, nützt der schnellste Porsche nichts. Wird aber eine zweite Autobahn nur für die schnellen Autos gebaut, lassen sich die Porsches und Ferraris wieder voll ausfahren. So ist es auch mit älteren Endgeräten im WLAN: Sie können den ganzen Verkehr aufhalten.

  • Asus RT-AX88U: Die maximale Geschwindigkeit von 2.500 Mbps mussten wir über 3x 1-Gbps-Ethernet-Leitungen in dahinterliegende Rechner ableiten. (Bild: Harald Karcher)
  • Der Asus ROG Rapture GT-AX11000 hat schon eine 2,5-Gigabit-LAN-Buchse: Damit wird die hohe AX-Funkgeschwindigkeit eleganter an die dahinterliegenden Rechner abgeleitet als über drei getrennte 1-Gigabit-LAN-Ports. (Bild: Harald Karcher)
  • Zwei WLAN-Mesh-Router Asus RT-AX92U werden über die Luft per AX-Funk gekoppelt. So wird die Reichweite eines zu schwachen WLAN-Routers effizient verlängert. (Bild: Harald Karcher)
  • Die AVM Fritzbox 6660 Cable soll gleich vom Start weg mit einem 2,5-Gigabit-LAN-Port kommen. So wird die AX-Geschwindigkeit nicht am LAN-Port ausgebremst. (Bild: AVM Pressefoto)
  • Extreme Networks' Extreme Mobility AP510e 802.11ax Indoor AP für externe Antennen (links) und der AP510i mit intern verbauten Antennen (rechts) (Bild: Extreme Networks)
  • Der Huawei AP 7060 DN kam als erster AX-Enterprise-AP mit einem 10-Gigabit-Multi-Speed-Ethernet-Port (10GE) auf den Markt. Da wird der schnelle AX-Funk nicht gleich am LAN-Port ausgebremst. (Bild: Harald Karcher)
  • Im Netgear RAX80 Wi-Fi-6-Router sind vier Antennen in den Seitenflügeln versteckt. Im optisch ähnlichen RAX120 (nicht im Bild) stecken sogar acht unsichtbare Antennen. (Bild: Netgear)
  • Das normale Serienmodell des Ruckus R730 wirkt von vorne betont unauffällig. Hinten sieht man die Metall-Kühlrippen. Links unten im Bild ist die 5-Gigabit-Multi-Speed-Ethernet-Buchse zu erkennen. (Bild: Harald Karcher)
  • Der Ruckus Wireless ZoneFlex R730 11ax-AP hat eine raffinierte Antennentechnik, die WLAN-Clients gezielt verfolgen kann. Hier ein Sondermodell mit Plexiglas-Abdeckung und Blick auf die roten und blauen 11ax-Antennenplatten. (Bild: Harald Karcher)
  • Der TP-Link Archer AX11000 macht auf diesem Pressefoto mächtig Eindruck. Ob es ihn auch im deutschen Handel gibt, war schwer zu überprüfen. (Bild: TP-Link)
  • Bei den Laptop-Funk-Modulen steigt der Speed von bisher 11ac bis 1.733 Mbps auf nunmehr 11ax bis 2.400 Mbps brutto - sofern ein passender WLAN-Router oder WLAN-AP auf kurze Distanz zur Verfügung steht. (Bild: Killer)
  • Der Dell XPS 15, Model 2019, ist einer der ersten Business-Laptops mit WLAN-11ax alias Wi-Fi 6. (Bild: Dell)
Der Asus ROG Rapture GT-AX11000 hat schon eine 2,5-Gigabit-LAN-Buchse: Damit wird die hohe AX-Funkgeschwindigkeit eleganter an die dahinterliegenden Rechner abgeleitet als über drei getrennte 1-Gigabit-LAN-Ports. (Bild: Harald Karcher)

Bereits im ersten Halbjahr 2019 hat Asus noch das weltweit erste WLAN-Mesh-Consumer-System mit einem AX-Funk-Backbone ausgeliefert. Zwei Mesh-Router der Gattung Asus RT-AX92U werden über eine starke 11ax-Funkstrecke mit 4.804 Mbps brutto über die Luft miteinander gekoppelt.

Die Luftstrecke ersetzt quasi den sonst nötigen LAN-Kabelsalat zu den Access Points. Jeder Mesh-Router bedient seine WLAN-Endgeräte danach mit maximal 400 Mbps bei 2,4 GHz und mit bis zu 866 Mbps im 5-GHz-Band. Das reicht vorerst noch, denn auch 2019 beherrschen die meisten Laptops und Smartphones ohnehin maximal 866 Mbps mittels 2x2-Stream 11ac-Wave-2.

  • Asus RT-AX88U: Die maximale Geschwindigkeit von 2.500 Mbps mussten wir über 3x 1-Gbps-Ethernet-Leitungen in dahinterliegende Rechner ableiten. (Bild: Harald Karcher)
  • Der Asus ROG Rapture GT-AX11000 hat schon eine 2,5-Gigabit-LAN-Buchse: Damit wird die hohe AX-Funkgeschwindigkeit eleganter an die dahinterliegenden Rechner abgeleitet als über drei getrennte 1-Gigabit-LAN-Ports. (Bild: Harald Karcher)
  • Zwei WLAN-Mesh-Router Asus RT-AX92U werden über die Luft per AX-Funk gekoppelt. So wird die Reichweite eines zu schwachen WLAN-Routers effizient verlängert. (Bild: Harald Karcher)
  • Die AVM Fritzbox 6660 Cable soll gleich vom Start weg mit einem 2,5-Gigabit-LAN-Port kommen. So wird die AX-Geschwindigkeit nicht am LAN-Port ausgebremst. (Bild: AVM Pressefoto)
  • Extreme Networks' Extreme Mobility AP510e 802.11ax Indoor AP für externe Antennen (links) und der AP510i mit intern verbauten Antennen (rechts) (Bild: Extreme Networks)
  • Der Huawei AP 7060 DN kam als erster AX-Enterprise-AP mit einem 10-Gigabit-Multi-Speed-Ethernet-Port (10GE) auf den Markt. Da wird der schnelle AX-Funk nicht gleich am LAN-Port ausgebremst. (Bild: Harald Karcher)
  • Im Netgear RAX80 Wi-Fi-6-Router sind vier Antennen in den Seitenflügeln versteckt. Im optisch ähnlichen RAX120 (nicht im Bild) stecken sogar acht unsichtbare Antennen. (Bild: Netgear)
  • Das normale Serienmodell des Ruckus R730 wirkt von vorne betont unauffällig. Hinten sieht man die Metall-Kühlrippen. Links unten im Bild ist die 5-Gigabit-Multi-Speed-Ethernet-Buchse zu erkennen. (Bild: Harald Karcher)
  • Der Ruckus Wireless ZoneFlex R730 11ax-AP hat eine raffinierte Antennentechnik, die WLAN-Clients gezielt verfolgen kann. Hier ein Sondermodell mit Plexiglas-Abdeckung und Blick auf die roten und blauen 11ax-Antennenplatten. (Bild: Harald Karcher)
  • Der TP-Link Archer AX11000 macht auf diesem Pressefoto mächtig Eindruck. Ob es ihn auch im deutschen Handel gibt, war schwer zu überprüfen. (Bild: TP-Link)
  • Bei den Laptop-Funk-Modulen steigt der Speed von bisher 11ac bis 1.733 Mbps auf nunmehr 11ax bis 2.400 Mbps brutto - sofern ein passender WLAN-Router oder WLAN-AP auf kurze Distanz zur Verfügung steht. (Bild: Killer)
  • Der Dell XPS 15, Model 2019, ist einer der ersten Business-Laptops mit WLAN-11ax alias Wi-Fi 6. (Bild: Dell)
Zwei WLAN-Mesh-Router Asus RT-AX92U werden über die Luft per AX-Funk gekoppelt. So wird die Reichweite eines zu schwachen WLAN-Routers effizient verlängert. (Bild: Harald Karcher)

Doch Asus ist natürlich nicht der einzige Hersteller, der seine Router dem neuen Standard anpasst.

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 Wi-Fi 6: Router und Clients für den neuen WLAN-StandardAVM und Cisco wollen bald mit AX-Routern auf den Markt kommen 
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/mecki78 06. Sep 2019

Das Artikelbild zeigt einen weißen TP-Link DSL-Router, entweder einen VR200v oder einen...

wire-less 02. Sep 2019

Wifi6 wird spätestens ab nächstes Jahr standardmässig verbaut. Über die Masse macht das...

wire-less 02. Sep 2019

Spätestens wenn man einen Repeater einsetzt braucht man das 5GHz Band.

conker 30. Aug 2019

Oh ja, genau das war auch mein erster Gedanke. Ich "könnte" noch damit leben, wenn es...

Niaxa 29. Aug 2019

Oder anrufen und sagen ich will nen aktuellen Router!?!? Mietgerät Kündigen, oder eben...


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