• IT-Karriere:
  • Services:

Whole Foods Market: Amazon kauft Bio-Supermarktkette für 13,7 Milliarden Dollar

Amazon kann sich offenbar mit seinem Lebensmittellieferservice nicht durchsetzen und kauft darum die weltgrößte Biosupermarktkette Whole Foods Market.

Artikel veröffentlicht am ,
Bio-Thunfischdosen
Bio-Thunfischdosen (Bild: Whole Foods Market)

Amazon kauft die Biosupermarktkette Whole Foods Market für rund 13,7 Milliarden US-Dollar. Das gab das Unternehmen am 16. Juni 2017 bekannt. In diesem Kaufpreis sind auch die Schulden des Lebensmittelhändlers enthalten.

Stellenmarkt
  1. Fachhochschule Südwestfalen, Meschede
  2. EPLAN Software & Service GmbH & Co. KG, Monheim (Köln/Düsseldorf), Stuttgart oder München

Amazon wird 42 US-Dollar pro Whole-Foods-Aktie zahlen, einen Aufschlag von 27 Prozent zum Schlusskurs vom Donnerstag. Der Deal wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte dieses Jahres abgeschlossen.

John Mackey soll Vorstandschef von Whole Foods bleiben, das Unternehmen werde unter derselben Marke und mit den erprobten Zulieferern weiterbestehen, erklärte Amazon. Der Börsenwert der Biomarktkette hat sich seit dem Jahr 2013 halbiert, die Umsätze in den Geschäften fallen seit September 2015.

Amazon Deutschland will sich Zeit nehmen mit der Erprobung seines neuen Lebensmittellieferdienstes Amazon Fresh. Deutschland-Chef Ralf Kleber sagte dem Handelsblatt: "Bei Projekten wie Amazon Fresh muss man letztlich fünf bis sieben Jahre ausprobieren, bis man weiß, ob es so ankommt." Der neue Service ist hierzulande bisher nur in Berlin im Einsatz. Kleber: "Uns war das Grundproblem klar: So essentiell für den Menschen Nahrungsaufnahme ist, so gut weiß er auch, wo er sie bekommt. Niemand verhungert, wenn Amazon keine Lebensmittel verkauft, und niemand braucht einen weiteren Supermarkt. Deshalb musst du etwas finden, das der Kunde spannend, wertschöpfend oder bequem genug findet, um es auszuprobieren. Und damit experimentieren wir jetzt."

Auch Ralf Herbrich, bei Amazon Chef der Sparte für maschinelles Lernen Deutschland, senkt die Erwartungen: "Ich würde sagen, wir stehen noch ziemlich am Anfang und brauchen da ganz neue Algorithmen." Der Konzern müsse nun Maschinen darauf trainieren, den Reifegrad von Obst und Gemüse genau beurteilen zu können. Wann der Lieferservice in anderen deutschen Städten startet, wollten die Manager nicht verraten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

stuempel 23. Jun 2017

Die Prime-Dienste lassen sich nicht parallel auf mehreren Geräten nutzen. Bei DAZN geht...

feierabend 19. Jun 2017

Das liegt aber auch daran, dass Lebensmittel in keinem Land der Welt günstiger sind als...

User_x 17. Jun 2017

na, wer kennt noch den eiermann - der pünktlich 2-3 mal die woche mit seinen rüben...

thorben 17. Jun 2017

ich werf nochmal "https://www.mytime.de/" in den Raum. Bedienung ist ganz gut finde ich...

MarioWario 16. Jun 2017

Ich glaube eher die brauchen die Warenkundigkeit und die Supply Chain von Whole Foods, um...


Folgen Sie uns
       


Nintendo Ring Fit Adventure angespielt

Mit Ring Fit Adventure können Spieler auf der Nintendo Switch einen Drachen bekämpfen - und dabei gleichzeitig Sport machen.

Nintendo Ring Fit Adventure angespielt Video aufrufen
Weltraumsimulation: Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend
Weltraumsimulation
Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend

Jubelnde Massen, ehrliche Entwickler und ein 30 Kilogramm schweres Modell des Javelin-Zerstörers: Die Citizencon 2949 hat gezeigt, wie sehr die Community ihr Star Citizen liebt. Auf der anderen Seite reden Entwickler Klartext, statt Marketing-Floskeln zum Besten zu geben. Das steckt an.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Theatres of War angespielt Star Citizen wird zu Battlefield mit Raumschiffen
  2. Star Citizen Mit der Carrack ins neue Sonnensystem
  3. Star Citizen Squadron 42 wird noch einmal verschoben

Galaxy Fold im Test: Falt-Smartphone mit falschem Format
Galaxy Fold im Test
Falt-Smartphone mit falschem Format

Samsung hat bei seinem faltbaren Smartphone nicht nur mit der Technik, sondern auch mit einem misslungenen Marktstart auf sich aufmerksam gemacht. Die zweite Version ist deutlich besser geglückt und aufregend in ihrer Neuartigkeit. Nur: Wozu braucht man das Gerät?
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy Fold übersteht weniger Faltvorgänge als behauptet

Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

    •  /