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Whitechapel: Google hat lauffähigen Pixel-Chip

Das Smartphone-SoC soll mit 5-nm-Technik gefertigt werden und Hardware für künstliche Intelligenz enthalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Symbolbild eines Google-Chips
Symbolbild eines Google-Chips (Bild: Axios)

Google hat die ersten lauffähigen Chips seines selbst entwickelten Smartphone-SoCs erhalten. Das berichtet Axios mit Verweis auf firmennahe Quellen. Der Codename des Designs lautet Whitechapel, es soll beim Auftragsfertiger Samsung Foundry in einem nicht näher bezeichneten 5-nm-Verfahren produziert werden.

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Das System-on-a-Chip ist für kommende Pixel-Smartphones gedacht, allerdings erst für Geräte, die frühestens 2021 erscheinen. Mittelfristig könnten Ableger des SoCs auch in Chromebooks eingesetzt werden, mutmaßt Axios. Das Whitechapel-Design soll acht unbekannte CPU-Kerne mit ARM-Technik nutzen und zudem Hardware integrieren, um künstliche Intelligenz wie den Google Assistant zu beschleunigen. Denkbar wären Matterhorn-Cores alias Cortex-A79 und eine abgewandelte Version von Googles Edge-TPU.

Bisher verwendet Google in seinen Pixel-Geräten ausschließlich Snapdragon-Chips von Qualcomm, wenngleich es mit dem Visual Pixel Core und dem Pixel Neural Core zusätzliche Bildprozessoren für Fotos gibt. Allerdings wirbt der Konzern schon seit Jahren SoC-Ingenieure von der Konkurrenz ab, darunter Manu Gulati und John Bruno von Apple. Beide wurden 2017 ins Team geholt, was gut zum Entwicklungszeitraum von drei bis vier Jahren für ein SoC passt.

Samsung Foundry wiederum hat im Frühling 2019 bekannt gegeben, dass das eigene 5-nm-Verfahren mit extrem ultravioletter Belichtung (EUV) für Kunden bereitstehe. Die genaue Bezeichnung des Nodes nannte Samsung nicht, bisher war von 5LPE (Low Power Early) und 5LPP (Low Power Plus) die Rede. Verglichen mit 7LPP, also 7 nm mit EUV, soll 5 nm mit EUV eine um ein Viertel gestiegene Transistordichte und eine 20 Prozent geringere Leistungsaufnahme oder eine 10 Prozent höhere Geschwindigkeit aufweisen.

Apple entwickelt seit Jahren sehr erfolgreich eigene CPU- und GPU-Kerne (Lightning usw.), bei Samsung jedoch wurde das für die M-Cores (Lion etc.) der Exynos-Chips verantwortliche SARC-Team entlassen.

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IchBIN 15. Apr 2020

Und am besten so, dass auch andere Smartphone-Hersteller das SoC als Referenzplattform...


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