White-Label-Produkte: USB-Typ-C-Zubehör ist kein Problem mehr

Wer durch die Messehallen in Taipeh wandert, der findet vor allem eines: USB-Typ-C-Zubehör. Darunter sind auch exotische Produkte. Wir haben einige fotografiert und können die letzten Zweifel am Steckerformat ausräumen.

Artikel veröffentlicht am , Golem.de
USB-C-Stecker gibt es auch als Wanddosen.
USB-C-Stecker gibt es auch als Wanddosen. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Als die ersten Geräte mit USB Typ C als Buchse auf den Markt kamen, war die Zubehörsituation noch schwierig. Meist gab es das nur vom Hersteller des Grundgeräts. Mittlerweile hat sich die Situation im Handel etwas verbessert. Doch einen USB-C-Kartenleser bekommt man noch immer nicht an jeder Ecke, obwohl so gut wie jeder Notebookhersteller mittlerweile den neuen Steckerstandard unterstützt.

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Auf der Computex in Taipeh, Taiwan, zeigt sich, dass es spätestens jetzt für den Mangel an Zubehör keinen Grund mehr gibt. Zahlreiche kleine wie große Produzenten offerieren ihre Produkte rund um den neuen Steckertyp. In den seltensten Fällen verkaufen sie die Produkte jedoch selbst an den Einzelhandel. Andere Unternehmen kaufen große Massen ein und verkaufen sie unter einem eigenen Label.

  • Sieht ein wenig einsam aus: die kleine USB-C-Buchse als Unterputzlösung (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Wer ein Auto hat, findet entsprechende Adapter in vielen Farben. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Über den Alternate-Modus sind auch Geräte abseits der USB-Verbindung möglich. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Gigabit-Ethernet und HDMI in einem Stecker (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ziemlich viel Zubehör hat Delock  alias Tragant gezeigt. Dessen Hardware gibt es in Europa unter dem eigenen Label. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Für das schnelle Anstecken von internen Festplatten gibt es diesen USB-Adapter. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Langjährige Cebit-Besucher kennen Full Enterprise. Diese Dosen werden aber nicht direkt von Full verkauft. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Sieht ein wenig einsam aus: die kleine USB-C-Buchse als Unterputzlösung (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)


Die Auswahl ist groß. Wir sahen natives USB-Zubehör wie Kartenleser und Ethernet-Adapter für C-Buchsen und Zubehör, das auf den Alternate Mode von USB-C setzt, wie etwa Displayadapter oder Thunderbolt-Dockinglösungen. Selbst exotische Lösungen waren zu sehen.

Die Preise sind zuweilen aber noch sehr hoch. So haben wir wenige Wochen vor der Computex selbst im technikverliebten Tokio nur selten USB-C-Zubehör ausmachen können. Ein Kartenleser für SD-Karten kostete gar 40 Euro - und das von einem No-Name-Anbieter. Selbst für USB-Speichersticks werden noch deutliche Aufpreise verlangt. Es handelt sich dann aber in der Regel um sehr schnelle Sticks, die zumindest einen Teil von USB 3.0 ausnutzen können. Die Situation dürfte sich jedoch angesichts des großen, in Taiwan zu sehenden Angebots in den nächsten Monaten verbessern.

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Informationen zu USB Typ C finden sich in unserem Test des Steckers mit USB-3.1-Unterstützung. Wir erklären zudem die einzelnen Standards, die über USB Typ C arbeiten können und die eigentlich vorgeschriebenen Symbole in dem Artikel 'Den Kabelsalat um USB Typ C entwirrt'.

Nachtrag vom 1. Juni 2016, 9:42 Uhr

Als Titelbild wurde fälschlicherweise das Bild eines Micro-USB-Kombikabels verwendet. Wir haben es ausgetauscht und bitten, den Fehler zu entschuldigen.

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