Abo
  • IT-Karriere:

Whistleblowerin: Chelsea Manning will in den US-Senat

Chelsea Manning hat sich für den US-Senat beworben. Entsprechende Unterlagen veröffentlichte die Bundeswahlkommission. Die Chancen der Whistleblowerin dürften jedoch nicht sehr gut stehen. Selbst im Falle der Wahl wäre ihr ein Platz im Senat nicht sicher.

Artikel veröffentlicht am ,
Chelsea Manning will in den US-Senat.
Chelsea Manning will in den US-Senat. (Bild: Brian Bedder/Getty Images)

Die Whistleblowerin Chelsea Manning hat die notwendigen Unterlagen eingereicht, um im Bundesstaat Maryland für den US-Senat zu kandidieren. Entsprechende Dokumente sind laut der Bundeswahlkommission Federal Election Comission (FEC) persönlich unterzeichnet und eingereicht worden.

Stellenmarkt
  1. Amprion GmbH, Dortmund
  2. BNP Paribas S.A. Niederlassung Deutschland, Essen

Manning will für die Demokratische Partei kandidieren und müsste sich daher zunächst in einer Vorwahl gegen den derzeitigen Amtsinhaber, den 74-jährigen Ben Cardin, durchsetzen. Cardin sitzt seit 2007 im Senat und dürfte dementsprechend über eine gute Infrastruktur verfügen und als Favorit in die Vorwahlen gehen. Diese sollen im Juni 2018 stattfinden.

Manning war im Jahr 2010 als mutmaßliche Informantin von Wikileaks festgenommen und später verurteilt worden. Vor Gericht hatte Manning die Vorwürfe zugegeben. Die zunächst 35-jährige Haftstrafe wurde vom früheren US-Präsidenten Barack Obama kurz vor Ende seiner Amtszeit ausgesetzt (time served), Manning verließ das Gefängnis im Mai 2017. Obama hatte seine Entscheidung mit übermäßiger Härte des Urteils gegen die Whistleblowerin begründet, jedoch keine volle Begnadigung ausgesprochen.

Manning ist weiter vorbestraft

Dementsprechend gilt Manning weiter als vorbestraft. Auf ihre Kandidatur hat das offenbar keine Auswirkungen, jedoch könnten die anderen Mitglieder des Senats im Falle einer Wahl Mannings beschließen, sie aus der Parlamentskammer auszuschließen, wenn sie ihre Qualifikation anzweifeln. Ähnliches war bei dem umstrittenen Senatskandidaten aus Alabama, Roy Moore, diskutiert worden. Moore unterlag dem Demokraten Doug Jones jedoch letztendlich.

Manning selbst hat sich zu den eingereichten Unterlagen bislang weder auf ihrem Twitter-Account noch auf Anfrage der Washington Post geäußert, die zuerst über die Kandidatur berichtet hatte. Für die Weitergabe von Dokumenten über Menschenrechtsverletzungen durch das US-Militär im Irak und in Afghanistan haben wir uns bei Chelsea Manning bedankt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 29,99€ (Bestpreis!)
  2. 44,90€ + Versand (Vergleichspreis 63,39€)
  3. (u. a. Conan Exiles 12,99€, PSN Card 25 Euro für 21,99€)
  4. 229,99€

plutoniumsulfat 18. Jan 2018

Und von Patrioten verächtet.

plutoniumsulfat 17. Jan 2018

Zu den nötigen Qualifikationen sollte auch gehören, dass man weiß, dass man nur im...

quineloe 15. Jan 2018

Nein, der Präsident kann zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens einen vollständigen pardon...

bombinho 14. Jan 2018

Immerhin faellt es schon einmal schwer, sich die ueblichen Manoever vorstellen. Solche...


Folgen Sie uns
       


Dell XPS 13 (7390) - Hands on

Das XPS 13 Convertible (7390) ist Dells neues 360-Grad-Gerät: Es nutzt Ice-Lake-Chips für doppelte Geschwindigkeit, hat ein höher auflösendes Display, eine nach oben versetzte Kamera und eine magnetisch arbeitende Tastatur.

Dell XPS 13 (7390) - Hands on Video aufrufen
Timex Data Link im Retro-Test: Bill Gates' Astronauten-Smartwatch
Timex Data Link im Retro-Test
Bill Gates' Astronauten-Smartwatch

Mit der Data Link haben Timex und Microsoft bereits vor 25 Jahren die erste richtige Smartwatch vorgestellt. Sie hat es sogar bis in den Weltraum geschafft. Das Highlight ist die drahtlose Datenübertragung per flackerndem Röhrenmonitor - was wir natürlich ausprobieren mussten.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Smart Watch Swatch fordert wegen kopierter Zifferblätter von Samsung Geld
  2. Wearable EU warnt vor deutscher Kinder-Smartwatch
  3. Sportuhr Fossil stellt Smartwatch mit Snapdragon 3100 vor

Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
Wolfenstein Youngblood angespielt
"Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
Von Peter Steinlechner


    Final Fantasy 7 Remake angespielt: Cloud Strife und die (fast) unendliche Geschichte
    Final Fantasy 7 Remake angespielt
    Cloud Strife und die (fast) unendliche Geschichte

    E3 2019 Das Remake von Final Fantasy 7 wird ein Riesenprojekt, allein die erste Episode erscheint auf zwei Blu-ray-Discs. Kurios: In wie viele Folgen das bereits enorm umfangreiche Original von 1997 aufgeteilt wird, kann bislang nicht mal der Producer sagen.

    1. Final Fantasy 14 Online Report Zwischen Cosplay, Kirmes und Kampfsystem
    2. Square Enix Final Fantasy 14 erhält Solo-Inhalte und besonderen Magier
    3. Rollenspiel Square Enix streicht Erweiterungen für Final Fantasy 15

      •  /