Abo
  • Services:
Anzeige
Bradley Manning soll nach dem Willen der Anklage für 60 Jahre ins Gefängnis.
Bradley Manning soll nach dem Willen der Anklage für 60 Jahre ins Gefängnis. (Bild: SAUL LOEB/AFP/Getty Images)

Whistleblower-Prozess 60 Jahre Haft für Bradley Manning gefordert

In ihrem Schlussplädoyer hat die Anklage im Prozess gegen Bradley Manning 60 Jahre Haft für den Whistleblower gefordert. Manning ist 25 Jahre alt. Am letzten Prozesstag reichte Manning ein Gnadengesuch ein.

Anzeige

Seit dreizehn Tagen wird über das Strafmaß Bradley Mannings verhandelt. In seinem Schlussplädoyer verlangte der Ankläger Hauptmann Joe Morrow eine 60-jährige Haftstrafe für den Whistleblower. Außerdem soll er eine Geldstrafe von 100.000 US-Dollar zahlen. Damit solle das Gericht ein "klares Signal an alle Soldaten senden, die darüber nachdenken, Informationen zur nationalen Sicherheit herauszugeben". Mit ihrer Forderung bleibt die Anklage zwar unter dem möglichen Höchstmaß von 90 Jahren. Für den 25-jährigen Manning bedeutet das aber weiterhin eine lebenslängliche Haftstrafe.

Sein Verteidiger nannte in seinem Schlussplädoyer keine konkrete Haftstrafe, sondern appellierte erneut an das Gericht, die Jugend, den Idealismus und die Lebensumstände des Obergefreiten zu berücksichtigen. Manning hatte sich während des Prozesses in einigen Punkten der Anklage für schuldig erklärt, die zusammen eine Haftstrafe von 20 Jahren ergeben hätten. Ende Juli 2013 wurde er in fast allen Anklagepunkten für schuldig erklärt. Vom Vorwurf der Begünstigung des Feindes, dem schwersten Anklagepunkt, wurde er freigesprochen.

Manning entschuldigt sich

Während der anschließenden Verhandlung über das Strafmaß entschuldigte sich Manning für die Weitergabe von geheimen US-Dokumenten und die Konsequenzen seiner Handlungen. "Ich bereue, dass meine Handlungen Menschen geschadet haben. Ich bereue, dass sie den Vereinigten Staaten geschadet haben", sagte Manning und entschuldigte sich für die "unbeabsichtigten Konsequenzen".

Er habe Menschen helfen, nicht ihnen schaden wollen. Zu dem Zeitpunkt, als er die Dokumente an Wikileaks weitergegeben habe, habe er unter starkem persönlichem Druck gestanden, sagte Manning unter Anspielung auf seine Homosexualität. Allerdings seien seine persönlichen Probleme keine Entschuldigung für seine Taten.

Über das Strafmaß muss jetzt Richterin Oberst Denise Lind beraten. Ihre Entscheidung wird in den nächsten zwei Tagen erwartet. Manning hat bereits ein Gnadengesuch eingereicht.


eye home zur Startseite
Trollfeeder 22. Aug 2013

Das ist die östereichische Bundeswehr und die ist ein bisserl kleiner.^^

NochEinLeser 21. Aug 2013

Er hat natürlich nichts vorzuweisen. Er reitet einfach stur auf Paragraphen rum, ohne...

Charles Marlow 21. Aug 2013

Eines Rechtsstaates unwürdig.

3rain3ug 21. Aug 2013

+1

Sander Cohen 20. Aug 2013

Zur Abschreckung! Sonst kommt am Ende gleich der nächste auf die gleiche Idee, wenn man...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Ratbacher GmbH, Stuttgart
  2. HUK-COBURG Datenservice und Dienstleistungen, Coburg
  3. Worldline GmbH, Aachen
  4. Robert Bosch GmbH, Stuttgart-Vaihingen


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.039,00€ + 5,99€ Versand
  2. 199,99€ statt 479,99€ - Ersparnis rund 58%

Folgen Sie uns
       


  1. KB4034658

    Anniversary-Update-Update macht Probleme mit WSUS

  2. Container

    Githubs Kubernetes-Cluster überlebt regelmäßige Kernel-Panic

  3. Radeon RX Vega

    Mining-Treiber steigert MH/s deutlich

  4. Voyager 8200 UC

    Plantronics stellt Business-Headset mit Noise Cancelling vor

  5. Nokia 3 im Test

    Smartphone mit Saft, aber ohne Kraft

  6. Elektroauto

    Das UTV Nikola Zero hat viel Power fürs Gelände

  7. Lenovo

    Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

  8. Jobmesse Berlin

    Golem.de bringt IT-Experten in die Industrie

  9. Ransomware

    Locky kehrt erneut zurück

  10. Sammelklage gegen We-Vibe

    Vibratorhersteller zahlt Entschädigung in Millionenhöhe



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Starcraft Remastered: "Mit den Protoss kann man seinen Gegner richtig nerven!"
Starcraft Remastered
"Mit den Protoss kann man seinen Gegner richtig nerven!"
  1. Blizzard Der Name Battle.net bleibt
  2. Blizzard Overwatch bekommt Deathmatches
  3. E-Sport Blizzard nutzt Gamescom für europäische WoW-Finalspiele

Game of Thrones: Die Kunst, Fiktion mit Wirklichkeit zu verschmelzen
Game of Thrones
Die Kunst, Fiktion mit Wirklichkeit zu verschmelzen
  1. HBO Nächste Episode von Game of Thrones geleakt
  2. Hack Game-of-Thrones-Skript von HBO geleakt
  3. Game of Thrones "Der Winter ist da und hat leider unsere Server eingefroren"

Radeon RX Vega 64 im Test: Schnell und durstig mit Potenzial
Radeon RX Vega 64 im Test
Schnell und durstig mit Potenzial
  1. Workstation AMD bringt Radeon Pro WX 9100
  2. Grafikkarte Radeon RX Vega 64 kostet 500 US-Dollar
  3. Grafikkarte Erste Tests der Radeon Vega FE durchwachsen

  1. Re: Drehmomentmonster

    Powerhouse | 13:39

  2. Re: MEDIATEK...

    IScream | 13:38

  3. Re: Erst Deutsche Kommerzliga? Nein, danke...

    redrat | 13:38

  4. wofür denn bitte nen Numblock?!?

    FaLLoC | 13:37

  5. Scotty, wir brauchen transparentes Aluminium :o) kwt

    NoLabel | 13:36


  1. 13:31

  2. 13:14

  3. 12:45

  4. 12:23

  5. 12:01

  6. 11:55

  7. 11:45

  8. 11:40


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel