Whistleblower: Digitales Kunstwerk von Snowden bringt Millionenspende

Ein Bild von Edward Snowden vor Gerichtsdokumenten, in denen es um die NSA geht: Dafür wurden rund 5,5 Millionen US-Dollar bezahlt.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Edward Snowden im Jahr 2019 bei einer Konferenz.
Edward Snowden im Jahr 2019 bei einer Konferenz. (Bild: Rosdiana Ciaravolo/Getty Images)

Der Whistleblower Edward Snowden hat mit der Versteigerung eines digitalen Kunstwerks eine Millionenspende für seine Journalistenstiftung erzielt. Ein Porträt des 37-Jährigen, das sich zwischen den Seiten eines amerikanischen Gerichtsdokuments abzeichnet, wurde für umgerechnet 5,5 Millionen US-Dollar in der Digitalwährung Ethereum verkauft.

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Snowden bedankte sich am 16. April 2021 via Twitter bei den Bietern. Der Erlös geht an die Stiftung Freedom of Press, die er seit 2017 führt.

Der ehemalige Geheimdienstler Snowden hatte 2013 das Ausmaß der Internet-Überwachung durch den amerikanischen Abhördienst NSA enthüllt.

Auf der Flucht strandete er mit annulliertem US-Pass auf einem Flughafen in Moskau und beantragte Asyl in Russland, wo er seitdem lebt.

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Das für Snowdens Porträt genutzte Justizdokument bezieht sich auf eine Gerichtsentscheidung, die die Sammlung von Telefondaten durch die NSA im eigenen Land für widerrechtlich erklärte. Snowden verkaufte das Werk als sogenanntes NFT (Non-Fungible Token).

Das ist eine Art digitales Echtheitszertifikat: Es kann zwar beliebig viele identische Kopien des Porträts geben, aber nur diese eine gilt den Fans dieser Technologie zufolge als das Original. NFT stehen wegen des enorm hohen Energieverbrauchs in der Kritik.

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