Whatsapp und Tiktok: Karneval bringt Datenrekord bei Telekom und Telefónica
Die Deutsche Telekom hat während der Karnevalszeit eine außergewöhnlich hohe mobile Datennutzung von 1.475 Terabyte verzeichnet. Das gab der Mobilfunkbetreiber am 13. Februar 2024 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Dies verzeichnete die Telekom in den Karnevalshochburgen Mainz, Köln, Düsseldorf, Bonn und Aachen. Das sei im Vergleich zum Karneval im Vorjahr ein Zuwachs von 43 Prozent und damit ein neuer Datenrekord.
Köln ragte wie schon im Vorjahr mit einem Rekordverbrauch von über 682.000 Gigabyte oder einem Zuwachs von 53 Prozent im Vergleich zu 2023 heraus, gefolgt von Düsseldorf mit 361.700 Gigabyte (+ 43 Prozent), Bonn mit 205.000 Gigabyte (+ 42 Prozent), Mainz mit 121.000 Gigabyte (+ 25 Prozent) und Aachen mit 104.900 Gigabyte (+ 14 Prozent). Mainz und Köln erreichten den Peak der Datennutzung am Rosenmontag entlang der Zugstrecke von 13 bis 14 Uhr, in Düsseldorf am späteren Nachmittag von 15 bis 16 Uhr. In Aachen (20 bis 21 Uhr) und Bonn (19 bis 20 Uhr) gingen die meisten Daten am Abend durchs Netz.
Über alle Städte und Karnevalstage hinweg erreichte die Spitzenlast ihren Höhepunkt nicht am Rosenmontag, sondern schon am Karnevalssonntag.
Auch Telefónica meldet einen Rekord
Während des Karnevals war Instagram bei der Telekom die meistgenutzte Smartphone-App, gefolgt von Youtube und Facebook. Unter den Favoriten befanden sich auch Whatsapp, Tiktok und Snapchat.
Die Kölner Karnevalisten nutzten am Freitag mehr als eine Viertelmillion Gigabyte im O2-Netz, was auch für den Netzbetreiber Telefónica einen neuen Karnevalsrekord darstellt.
Damit war für Telefónica der Freitag auch der Tag mit der meisten mobilen Datennutzung an allen Karnevalstagen. Es folgt der Donnerstag mit etwas weniger als 250.000 GByte. Am Rosenmontag nutzten die Kölner Karnevalisten das wenigste Datenvolumen; hier kamen knapp 240.000 Gigabyte zusammen. Damit gleicht die Datennutzung an Rosenmontag eher der an einem klassischen Wochenende.
An einem normalen Werktag nutzen Berufstätige und Pendler durch Musik- und Videostreaming mehr mobile Daten. Mit einer Ausnahme: Die Uploadwerte im Netz lagen am Rosenmontag deutlich höher als an normalen Montagen. Daraus lässt sich schließen, dass die Karnevalisten insbesondere am Nachmittag ihre Eindrücke über Social Media und Instant Messenger teilten.
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