• IT-Karriere:
  • Services:

Whatsapp und Signal: Zerodium bietet 500.000 US-Dollar für Messenger-Exploits

Die staatliche Nachfrage nach Sicherheitslücken für die Quellen-TKÜ zeigt offenbar Wirkung. Schwachstellen in Whatsapp, Signal und anderen Messengern werden besser honoriert als Codeausführung in Windows.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Wunsch nach Quellen-TKÜ treibt die Preise hoch.
Der Wunsch nach Quellen-TKÜ treibt die Preise hoch. (Bild: Martin aka Maha/CC-BY-SA 2.0)

Der Schwachstellenhändler Zerodium will Hacker in Zukunft für Schwachstellen in verschlüsselten Messengern und anderen Standardapps bezahlen. Bis zu 500.000 US-Dollar gibt es also für exklusiv gemeldete Schwachstellen in Whatsapp, Telegram, Signal, Facebook und Wechat. Damit liegt die maximale erreichbare Belohnung über der Summe, die für eine Codeausführung in aktuellen Versionen von Windows 10 gezahlt wird.

Stellenmarkt
  1. über vietenplus, Rheinland
  2. Schoeller Technocell GmbH & Co. KG, Osnabrück

Schwachstellen in Messengern könnten auch deshalb hoch bepreist sein, weil Politiker in vielen Ländern immer wieder Zugriff auf verschlüsselte Kommunikation verlangen und dafür von Herstellern "Hintertüren" fordern. Whatsapp und andere Messengerbetreiber lehnen eine solche Zusammenarbeit aber ab. Derzeit bleibt Behörden meist nur, Geräte zu Überwachung mit einem Trojaner zu infizieren. Ob es tatsächlich gelingt, über Schwachstellen in den Apps den gewünschten Zugriff zu erlangen, bleibt abzuwarten.

Auch in anderen Bereichen scheinen sich die Auszahlungen an den Bedürfnissen von Ermittlern zu orientieren. Die Belohnung für Exploits im Tor-Browser beträgt statt 30.000 jetzt 100.000 US-Dollar. Exploits in der ESR-Version von Firefox werden immer wieder für Angriffe durch das FBI genutzt.

Jailbreak weiter am besten bezahlt

Auch ansonsten gibt es einige Änderungen. Für einen Jailbreak aktueller iOS-Versionen, der ohne Nutzeraktion aufgespielt werden kann, zahlt Zerodium weiter bis zu 1,5 Millionen US-Dollar. Schwachstellen in Windows 10 werden mit bis zu 300.000 US-Dollar belohnt. Funktionierende Angriffe auf Apache-Server bringen bis zu 150.000 US-Dollar ein.

Weniger begehrt sind ganz offensichtlich Schwachstellen in Antivirusprodukten. Die Auszahlung für Sicherheitsprodukte im Enterprise-Bereich sinkt von 40.000 US-Dollar auf nur noch 10.000.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. (u. a. Asus Rog Strix X570-F + Ryzen 7 3700X für 555,00€, Asus Tuf B450-Plus + Ryzen 7 2700 für...

vlad_tepesch 25. Aug 2017

wer sagt, dass es nicht von der Firma selbst kommt? Aus versehen einen schwer...

Cok3.Zer0 25. Aug 2017

Für Wifi-Chips existieren doch genug öffentlich bekannte. Für das LTE-Model dürfte es...


Folgen Sie uns
       


Google Stadia - Test

Beim Test haben wir verschiedene Spiele auf Stadia von Google ausprobiert und uns mit der Einrichtung und dem Zugang beschäftigt.

Google Stadia - Test Video aufrufen
Bosch-Parkplatzsensor im Test: Ein Knöllchen von LoRa
Bosch-Parkplatzsensor im Test
Ein Knöllchen von LoRa

Immer häufiger übernehmen Sensoren die Überwachung von Parkplätzen. Doch wie zuverlässig ist die Technik auf Basis von LoRa inzwischen? Golem.de hat einen Sensor von Bosch getestet und erläutert die Unterschiede zum Parking Pilot von Smart City System.
Ein Test von Friedhelm Greis

  1. Automated Valet Parking Daimler und Bosch dürfen autonom parken
  2. Enhanced Summon Teslas sollen künftig ausparken und vorfahren

In eigener Sache: Aktiv werden für Golem.de
In eigener Sache
Aktiv werden für Golem.de

Keine Werbung, kein unerwünschtes Tracking - kein Problem! Wer Golem.de-Inhalte pur nutzen möchte, hat neben dem Abo Golem pur jetzt eine weitere Möglichkeit, Golem.de zu unterstützen.

  1. Golem Akademie Von wegen rechtsfreier Raum!
  2. In eigener Sache Wie sich Unternehmen und Behörden für ITler attraktiv machen
  3. In eigener Sache Unser Kubernetes-Workshop kommt auf Touren

Mi Note 10 im Hands on: Fünf Kameras, die sich lohnen
Mi Note 10 im Hands on
Fünf Kameras, die sich lohnen

Mit dem Mi Note 10 versucht Xiaomi, der Variabilität von Huaweis Vierfachkameras noch eins draufzusetzen - mit Erfolg: Die Fünffachkamera bietet in fast jeder Situation ein passendes Objektiv, auch die Bildqualität kann sich sehen lassen. Der Preis dafür ist ein recht hohes Gewicht.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Xiaomi Neues Redmi Note 8T mit Vierfachkamera kostet 200 Euro
  2. Mi Note 10 Xiaomis neues Smartphone mit 108 Megapixeln kostet 550 Euro
  3. Mi Watch Xiaomi bringt Smartwatch mit Apfelgeschmack

    •  /