Abo
  • IT-Karriere:

Whatsapp SIM: Telefónica verpasst Tarifoptionen mehr Leistung

Telefónica wertet Whatsapp SIM auf. In den Optionen des Prepaid-Tarifs erhalten Kunden künftig mehr Inklusivleistungen, ohne dass sich der Preis erhöht. Das Besondere an dem Basistarif bleibt erhalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Mehr Inklusivleistungen für Whatsapp SIM
Mehr Inklusivleistungen für Whatsapp SIM (Bild: Telefónica)

Der Prepaid-Tarif Whatsapp SIM wird aufgewertet. Telefónica Deutschland bietet in beiden Tarifoptionen künftig mehr Einheiten - bei gleichem Preis. Der Kunde erhält also mehr Leistung. Die Tarifoption Whatsall 500 löst die bisherige 400er Option ab. Zum Preis von fünf Euro bekommt der Kunde für eine Laufzeit von vier Wochen 500 Einheiten, die für alle Bestandteile des Tarifs gelten.

Stellenmarkt
  1. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Köln
  2. BRUNATA-METRONA GmbH & Co. KG, München

Denn eine Besonderheiten der Tarifoptionen ist die Anrechnung der Inklusiveinheiten. Diese werden auch für mobile Internetnutzung angerechnet. Bei anderen vergleichbaren Tarifen gibt es eine gedrosselte Datenflatrate und dazu Einheiten, die beliebig für Telefonate und SMS genutzt werden können. Bei den Whatsapp-SIM-Optionen entspricht eine Einheit entweder einer Telefonminute, einer SMS oder 1 MByte ungedrosseltem Datenvolumen.

2.000 Einheiten kosten zehn Euro

Der Kunde kann dann auch das LTE-Netz von Telefónica mit einer Geschwindigkeit von bis zu 21,6 MBit/s nutzen. Wer ausschließlich das mobile Internet nutzt, hat in der Option Whatsall 500 also ein ungedrosseltes Datenvolumen von 500 MByte für vier Wochen.

Aus der Option Whatsall 1.500 wurde Whatsall 2.000; der Preis von zehn Euro für vier Wochen bleibt bestehen. In dieser Zeit stehen 2.000 Einheiten zur Verfügung, die für Anrufe und SMS in alle deutschen Netze oder für die mobile Internetnutzung verwendet werden können. Wer auf Telefonie und SMS-Nutzung verzichtet, erhält also eine ungedrosselte Datenflatrate von 2 GByte. Wenn eine der Optionen ein ganzes Jahr genutzt werden soll, muss diese 13 Mal pro Jahr gebucht werden. Die Inklusivleistungen der Tarifoptionen können auch im EU-Ausland verwendet werden, sodass im Idealfall auf Reisen keine weiteren Kosten anfallen.

Langsame Internetnutzung ohne Bezahlung

Unverändert bleibt der Basistarif der Whatsapp SIM. Hier kostet jede Telefonminute und SMS in alle deutschen Netze einheitlich neun Cent. Zudem gibt es eine dauerhaft gedrosselte Datenflatrate, ohne dass der Kunde dafür bezahlen muss. Allerdings muss er alle sechs Monate mindestens ein Guthaben von fünf Euro aufladen. Ansonsten wird die gedrosselte Datenflatrate abgeschaltet. Die Flatrate ist auf eine maximale Geschwindigkeit von 32 KBit/s beschränkt.

Der Anbieter verspricht, dass damit eine Whatsapp-Nutzung jederzeit möglich sein soll. Wenn aber Bilder oder Videos in Whatsapp-Nachrichten enthalten sind, dauert es lange, bis diese geladen sind. Für reine Textbotschaften kann das eher ausreichend sein. Prinzipiell ist auch der E-Mail-Empfang möglich, und andere Apps sowie der Browser können auf das Internet zugreifen. Allerdings ist die Geschwindigkeit so gering, dass sich der Kunde mit entsprechend langen Wartezeiten wird abfinden müssen. Es kann aber auch passieren, dass manche Apps oder Dienste nicht mehr einwandfrei funktionieren.

Ähnlicher Ansatz wie Congstar

Eine vergleichbare Funktion gibt es für Prepaid-Kunden von Congstar. Im Basis-Prepaid-Tarif von Congstar kann kostenlos eine Messaging-Option gebucht werden. Dann gibt es eine Datenflatrate mit 1 GByte pro Monat mit einer maximalen Geschwindigkeit von 32 KBit/s. Congstar-Kunden müssen dafür nicht zwingend alle sechs Monate Guthaben aufladen. Kunden von Whatsapp SIM können auch das LTE-Netz von Telefónica nutzen, während Prepaid-Kunden bei Congstar auf das GSM- und UMTS-Netz beschränkt sind.

Das Starterpaket von Whatsapp SIM wird online angeboten und kostet einmalig 10 Euro. Auf der SIM-Karte ist dann ein Guthaben von 15 Euro enthalten. Der Kunde könnte also für zwölf Wochen die Option Whatsall 500 buchen, ohne etwas dafür bezahlen zu müssen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 50,99€
  2. 1,19€
  3. 26,99€

qq1 09. Mär 2018

"Unverändert bleibt der Basistarif der Whatsapp SIM. Hier kostet jede Telefonminute und...

TC 09. Mär 2018

Ansichtssache. Ich werde umgekehrt von Magenta M auf Whatsapp 500 wechseln, denn mehr...


Folgen Sie uns
       


Radeon RX 5700 (XT) - Test

Die Navi-10-Grafikkarten schlagen die Geforce RTX 2060(S), benötigen aber etwas mehr Energie und unterstützen kein Hardware-Raytracing, dafür sind sie günstiger.

Radeon RX 5700 (XT) - Test Video aufrufen
Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.


    iPad OS im Test: Apple entdeckt den USB-Stick
    iPad OS im Test
    Apple entdeckt den USB-Stick

    Zusammen mit iOS 13 hat Apple eine eigene Version für seine iPads vorgestellt: iPad OS verbessert die Benutzung als Tablet tatsächlich, ein Notebook-Ersatz ist ein iPad Pro damit aber immer noch nicht. Apple bringt aber endlich Funktionen, die wir teilweise seit Jahren vermisst haben.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Tablets Apple bringt neues iPad Air und iPad Mini
    2. Eurasische Wirtschaftskommission Apple registriert sieben neue iPads
    3. Apple Es ändert sich einiges bei der App-Entwicklung für das iPad

    Erneuerbare Energien: Die Energiewende braucht Wasserstoff
    Erneuerbare Energien
    Die Energiewende braucht Wasserstoff

    Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
    Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

    1. Strom-Boje Mittelrhein Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
    2. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
    3. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um

      •  /