Whatsapp-Konkurrenz: Vorerst doch kein Blackberry Messenger für Android und iOS

Blackberry wollte am Wochenende eigentlich den Blackberry Messenger für Android und das iPhone veröffentlichen. In einigen Regionen ist die App auch erschienen, allerdings wurde die App-Verteilung von Blackberry vorerst gestoppt.

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Blackberry Messenger für Android und iOS verschoben
Blackberry Messenger für Android und iOS verschoben (Bild: Blackberry/Screenshot: Golem.de)

Blackberry machte keine Angaben dazu, wann der Blackberry Messenger für Android und iPhone wieder erscheinen wird. In einem Blog-Post begründet Blackberry das Aussetzen der App-Verteilung damit, dass die Android-Version in Googles Play Store erschien, was laut Blackberry ohne dessen Genehmigung geschehen sein soll. Blackberry machte keine Angaben dazu, wie es dazu kam, dass Unbefugte Zugriff auf die Software erhielten.

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Unklar ist auch, ob es sich dabei noch um eine sehr frühe Vorabversion oder die Version handelt, die ohnehin im Play Store erscheinen sollte. Kurze Zeit war auch die iOS-Version des Blackberry Messengers verfügbar, aber auch hier wurde die Verteilung gestoppt. Einen Grund dafür nennt der Anbieter nicht. Wer die iOS-Version bereits heruntergeladen hat, kann diese auch weiterhin nutzen. Allerdings ist die iOS-Version noch nicht an iOS 7 angepasst.

Android-Version wird von Blackberry deaktiviert

Anders sieht es mit der Android-Version aus, die von Blackberry ungültig gemacht wird, weil diese keinen Zugriff auf den Blackberry-Server erhalten wird. Auf Blackberry-Smartphones ist der Messenger vorinstalliert und wird auf diesen Geräten schon länger als Chat-Dienst verwendet. Dabei wird die Blackberry-Infrastruktur genutzt, um Nachrichten zwischen den Nutzern auszutauschen. Der Blackberry Messenger soll eine Konkurrenz zu Diensten wie Whatsapp sein.

Allerdings war geplant, dass die App für Android und iOS nicht alle Funktionen haben wird, die es auf Blackberry-Smartphones gibt. Neben einer Chat-Funktion gibt es die Möglichkeit, Dateien mit anderen Anwendern auszutauschen. Zudem sind Gruppenchats mit bis zu 30 Teilnehmern möglich. Jeder Nutzer von Blackberry Messenger erhält eine PIN-Nummer, mit der er sich ausweist. Blackberry betont, dass der Nutzer damit nicht seine Mobilfunkrufnummer oder seine E-Mail-Adresse angeben muss, wenn er mit anderen Personen in Kontakt tritt.

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Derzeit ist unklar, ob der Funktionsumfang noch erweitert wird, bis der Blackberry Messenger erneut verteilt wird. Denn bisher gibt es dafür nicht einmal einen groben Terminplan von Blackberry. Nach den bisherigen Plänen fehlten der App sowohl die Funktion Voice Calling als auch Video Calling, um über die Chat-Software Telefonate und Videokonferenzen zu führen. Diese Funktionen sollen zu einem späteren Zeitpunkt nachgefügt werden. Noch in diesem Jahr sollte die Funktion Channels nachgereicht werden. Sie soll Nutzer mit gleichen Interessen zu bestimmten Themen zusammenbringen, die sich in Channels darüber austauschen können.

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