Whatsapp-Konkurrenz: Threema hat viele neue Nutzer

Nach Signal steigen auch bei Threema die Zahlen neuer Nutzer - der Grund dürften die veränderten Geschäftsbedingungen von Whatsapp sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Die neuen Whatsapp-Nutzungsbedingungen haben Auswirkungen auf Threema-Kundenzahlen.
Die neuen Whatsapp-Nutzungsbedingungen haben Auswirkungen auf Threema-Kundenzahlen. (Bild: Thomas Ulrich/Pixabay)

Das Team des Schweizer Krypto-Messengers Threema freut sich über einen starken Zuwachs der Download-Zahlen. Auf Threemas Twitter-Konto heißt es dazu, dass "Downloads in die Höhe schießen". Der Grund dafür wird klar benannt: Die neuen Geschäftsbedingungen von Whatsapp.

Stellenmarkt
  1. Infrastructure Manager Workplace Services (m/f/d)
    GTS Deutschland GmbH, Ditzingen
  2. Mobile Engineer (m/f/x)
    Liftric GmbH, Mannheim
Detailsuche

Seit Ende Dezember 2020 ist die Threema-App als Open Source verfügbar. Trotzdem bleibt der Einsatz von Threema weiterhin kostenpflichtig. In einem aktuellen Twitter-Posting von Threema heißt es dazu: "Denken Sie daran: Wenn Sie nicht für eine Dienstleistung bezahlen, sind Sie das Produkt, nicht der Kunde."

Viele Neukunden auch bei Signal

Auch der Messenger Signal hat gerade erst einen Nutzeransturm erlebt - teilweise gab es so viele Neuanmeldungen, dass diese nicht zeitnah abgearbeitet werden konnten. Die bei der Anmeldung versendeten Verifikationscodes für Neunutzer konnten bei mehreren Netzbetreibern nicht direkt versendet werden.

Diese Probleme seien mittlerweile weltweit beseitigt, aber die hohe Zahl neuer Nutzer bleibe bestehen, heißt es auf Signals Twitter-Kanal. In Deutschland sei Signal in Apples App Store die Nummer-1-App im Bereich von Messenger-Apps gewesen - noch vor Whatsapp, freut sich Signal auf Twitter.

Golem Karrierewelt
  1. AZ-104 Microsoft Certified Azure Administrator: virtueller Vier-Tage-Workshop
    31.07.-03.08.2023, virtuell
  2. Adobe Photoshop Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    12.-14.04.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Vor wenigen Tagen gab es eine Änderung bei den Geschäftsbedingungen für Whatsapp. Wer den neuen Bedingungen nicht zustimme, könne Whatsapp nach dem 8. Februar 2021 nicht mehr nutzen, heißt es in einem Pop-up der App. Demnach ändert sich vor allem die Datenverarbeitung durch Whatsapp.

Neue Geschäftsbedingungen für Whatsapp-Nutzung

Im Unterschied zu der US-Version des Pop-ups wird im deutschsprachigen Raum in Whatsapp nicht auf die Änderungen rund um die Integration von Facebook-Produkten hingewiesen. Denn Whatsapp unterscheidet zwischen europäischen und allen anderen Nutzern. Für die Europäer gibt es eine eigene Datenschutzerklärung, in der das Unternehmen deutlich weniger Daten mit Facebook teilt beziehungsweise diese weniger umfangreich genutzt werden dürfen. Der Messenger soll durch die Integration von Diensten der Facebook-Gruppe zu einer Handelsplattform ausgebaut werden.

"Es gibt keine Änderungen an den Praktiken der Datenweitergabe von Whatsapp in der europäischen Region (einschließlich Großbritannien), die sich aus den aktualisierten Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien ergeben", erklärte eine Whatsapp-Sprecherin auf Nachfrage von Golem.de. "Um jeden Zweifel auszuschließen: Es bleibt dabei, dass Whatsapp in der europäischen Region keine Whatsapp-Nutzerdaten mit Facebook zur Verbesserung von Facebook-Produkten oder Werbung teilt."

Auf eine Nachfrage, warum dies in der deutschen Variante der Whatsapp-Datenschutzerklärung explizit erlaubt wird, wenn es nicht genutzt wird, antwortete Whatsapp nicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


bgmenot 13. Jan 2021

SMS- und Telefonieflats sind heutzutage so günstig (z.B. 9,99¤ bei Aldi Talk) sodass man...

Heldbock 13. Jan 2021

228 bei Whatsapp 20 bei Signal 13 bei Threema Wobei ich sagen muss, dass die Signal und...

FlashBFE 12. Jan 2021

Ulkigerweise hat Telegram heute auch so eine Nachricht veröffentlicht: 25 Millionen...

BLi8819 12. Jan 2021

Und bei wem wurde wirklich Geld verlangt? Also ich musste nie für WhatsApp zahlen, ob...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Telekom-Internet-Booster
Hybridzugang für über 600 MBit/s inhouse kommt

Der Hybridzugang, bei dem der Router die Datenrate aus Festnetz und 5G-Mobilfunknetz aggregiert, wurde schon lange erwartet. Jetzt liefert die Telekom.

Telekom-Internet-Booster: Hybridzugang für über 600 MBit/s inhouse kommt
Artikel
  1. Luftfahrt: Boeing zeigt Konzept eines Tarnkappen-Transportflugzeugs
    Luftfahrt
    Boeing zeigt Konzept eines Tarnkappen-Transportflugzeugs

    Um weniger angreifbar zu sein, sollen militärische Transportflugzeuge künftig mit Tarnkappentechnik ausgestattet werden, wie Boeing zeigt.

  2. Quartalsbericht: IBM streicht 3.900 Stellen
    Quartalsbericht
    IBM streicht 3.900 Stellen

    Auch nach der Ausgründung sind die Techies bei Kyndryl nicht vor einem Stellenabbau sicher. IBM macht es wie die übrige Techbranche.

  3. Pinecil im Test: Ein toller Lötkolben mit RISC-V-Prozessor
    Pinecil im Test
    Ein toller Lötkolben mit RISC-V-Prozessor

    Günstig, leistungsstark und Open Source: Das macht den Lötkolben Pinecil interessant und er überzeugt im Test - auch im Vergleich mit einer JBC-Lötstation.
    Ein Test von Johannes Hiltscher

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RAM & Grakas im Preisrutsch • PS5 ab Lager bei Amazon • MindStar: MSI RTX 4090 1.899€, Sapphire RX 7900 XT 949€ • WSV: Bis -70% bei Media Markt • Gaming-Stühle Razer & HP bis -41% • 3D-Drucker 249€ • Kingston SSD 1TB 49€ • Asus RTX 4080 1.399€ • Razer bis -60% [Werbung]
    •  /