Whatsapp, AWS, Hololens: Sonst noch was?

Was am 3. November 2020 neben den großen Meldungen sonst noch passiert ist, in aller Kürze.

Artikel veröffentlicht am , Golem.de
Whatsapp, AWS, Hololens: Sonst noch was?
(Bild: Pixy.org)

Whatsapp bekommt Speichermanagement: Wer viele Videos und andere Dateien über Facebook teilt, wird irgendwann schon mal sein Smartphone von den Speicherfressern befreit haben. Das wird künftig mit einer eigenen Speicherbereinigung einfacher, die Whatsapp in einem Video angekündigt hat.

Hololens 2 Developer Edition: Microsoft hat bekanntgegeben, dass die Hololens 2 als Developer Edition für Entwickler in Nordamerika für 3.500 US-Dollar verfügbar ist. Bis Ende 2020 soll die Brille auch in Europa, darunter Deutschland, erhältlich sein.

AWS-Instanzen mit 8x Nvidia A100: AWS hat in den USA die EC2-P4-Instanzen freigeschaltet, konkret mit p4d.24xlarge die einzige angebotene Konfiguration. Dabei wird ein Xeon SP v2 (Cascade Lake) mit acht A100-Beschleunigern von Nvidia verbunden, weshalb sich die Instanz etwa für das Training neuronaler Netze eignet. Die Systeme haben 1,1 TByte RAM und 8-TByte-SSD-Speicher.

Zertifikat-Fehler bei Github: Der Code-Hoster Github hatte ein Problem mit einem abgelaufenen TLS-Zertifikat für sein eigenes CDN. Moderne Browser haben daraufhin die Webseite und viele weitere Inhalte, die via Github gehostet werden, nicht mehr richtig dargestellt, da es sich dabei dann um Mixed-Content gehandelt hat. Das Zertifikat ist inzwischen erneuert.

Deepspeech 0.9 erschienen: Mozilla hat eine aktuelle Version seines Sprachmodells Deepspeech veröffentlicht. Die Arbeiten an der maschinellen Sprachverarbeitung hat Mozilla mit den Massenentlassungen im August jedoch größtenteils eingestellt. Die Zukunft des Projekts ist damit weiter ungewiss.

Außer Dienst: Walmart hat die Roboter des US-Unternehmens Bossa Nova nach drei Jahren ausrangiert, wie das Wall Street Journal berichtet. Die US-Handelskette hatte die Roboter in rund 500 Filialen dazu eingesetzt, die Warenbestände in Regalen scannen. Das sollen jetzt Mitarbeiter machen, die häufiger in den Gängen unterwegs sind, um Sendungen mit online bestellten Waren zusammenzustellen. Wegen der Covid-19-Pandemie bestellen mehr Kunden ihre Einkäufe. Zudem befürchtet Walmart-Chef John Furner, dass die Roboter Kundschaft abschrecken.

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