Abo
  • Services:

Kinder- und Jugendschutz ist Elternsache

Google hat für den Play Store ein Rating-System entwickelt, bei dem Eltern Kindern online über eine Pin die Apps für einzelne Bewertungsstufen freigeben können. Im Google Safety Center gibt Google Tipps für Eltern, allerdings nur auf Englisch. Die Einstufung einer App übernehmen allein die Entwickler der App. Google überprüft diese nicht, sondern verlässt sich auch hier auf das Flagging-System.

Stellenmarkt
  1. WBS GRUPPE, Berlin
  2. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Oberpfaffenhofen

Für den Kik-Messenger etwa gibt es keine Alterseinstufung. Bei jedem Kauf einer App muss man außerdem ein Passwort eingeben - das gilt aber nicht für kostenlose Downloads. Hier können Eltern nur durch eine zusätzliche Jugendschutz-App wie beispielsweise Child Protect für Android den Download und die Verwendung von Apps gezielt kontrollieren.

In Deutschland ist der Kinder- und Jugendmedienschutz primär eine Aufgabe der Eltern. Zwar gibt es auch die Landesmedienanstalten, die für den Kinderschutz bei Onlineinhalten zuständig sind, doch gerade bei Apps scheint es eine Regelungslücke zu geben. Rüdiger kritisiert: "Für den Bereich der Apps erscheint es mir zudem so, dass bis jetzt nicht richtig bekannt ist, wer eigentlich für das Durchsetzen von Kinderschutzaspekten hier zuständig ist. Anders kann man sich eigentlich nicht erklären, warum auf die immensen Hinweise in den Kommentaren im Google Play Store bisher nicht reagiert wurde."

Der Staat sei in der Pflicht

Rüdiger denkt daher, dass der Staat seine rechtlichen Regularien an die Entwicklung in den sozialen Medien anpassen müsste. Denn: "Auch im Straßenverkehr verlässt sich die Gesellschaft darauf, dass Eltern die Primärprävention übernehmen, dennoch ermöglicht der Staat durch entsprechende rechtliche Regelungen erst eine risikominimierte Teilnahme."

Derzeit werde aber nur geprüft, ob Programme für Kinder gewalthaltige oder pornografische Inhalte hätten. Doch ob die Programme auch von Sexualtätern genutzt werden könnten, um Kontakt mit Kindern aufzunehmen, werde nicht geprüft.

Während die australische Polizei vor dem Kik-Messenger im vergangenen Jahr ausdrücklich als Social-Media-Problem Nummer 1 von Teenagern warnte, liegen der polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes nach Aussage des Sprechers Harald Schmidt noch keine Erkenntnisse vor. Im Netz sind jedoch schon Fälle zu finden, in denen Nutzern geraten wird, sich an die Polizei zu wenden.

 Whatsapp-Alternative und Jugendschutz: Kriminologe warnt vor Kik-Messenger
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. PSN Card 20€ für 17,99€, Assassin's Creed Odyssey für 24,99€ und Tropico 6 für 31...
  2. (u. a. Fallout 4 GOTY für 26,99€ und Season Pass für 14,99€, Skyrim Special Edition für 17...
  3. (u. a. Logitech G910 + G402 für 99€ und ASUS Dual Radeon RX 580 OC + SanDisk SSD Plus 240 GB...
  4. (aktuell u. a. Corsair CX750 für 64,90€ + Versand)

wynillo 03. Mär 2014

Aus eigener Erfahrung spielen auch fremde eine Rolle dabei....

nmSteven 02. Mär 2014

Man muss nun auch sagen, dass auch Skype regelmäßig zum Austausch von erotischen...

Anonymer Nutzer 02. Mär 2014

Auch wenn es abgedroschen klingen mag, aber wenn ich die Äußerungen des...

Balion 02. Mär 2014

Richtig lesen, ich sagte potentielle Täter, nichts davon das erst dann der Trieb...

Kasabian 02. Mär 2014

weil irgendwelche pädofile Bürgerschaften Energie und Kosten einsparen wollen ;)


Folgen Sie uns
       


Nubia Alpha - Hands on (MWC 2019)

Nubia hat eine Smartwatch mit einem flexiblen Display auf dem Mobile World Congress 2019 in Barcelona gezeigt.

Nubia Alpha - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck

  1. Urheberrecht Axel-Springer-Verlag klagt erneut gegen Adblocker
  2. Whitelisting erlaubt Kartellamt hält Adblocker-Nutzung für "nachvollziehbar"
  3. Firefox Klar Mozilla testet offenbar Adblocker

TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Orientierungshilfe: Wie Webseiten Nutzer tracken dürfen - und wie nicht
Orientierungshilfe
Wie Webseiten Nutzer tracken dürfen - und wie nicht

Für viele Anbieter dürfte es schwierig werden, ihre Nutzer wie bisher zu tracken. In monatelangen Beratungen haben die deutschen Datenschützer eine 25-seitige Orientierungshilfe zum DSGVO-konformen Tracking ausgearbeitet.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Cookie-Banner Deutsche Datenschützer spielen bei Nutzertracking auf Zeit
  2. Fossa EU erweitert Bug-Bounty-Programm für Open-Source-Software
  3. EU-Zertifizierung Neues Gesetz soll das Internet sicherer machen

    •  /