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Wework: Meetup will Geld von Teilnehmern

Meetup ändert seine Preisstruktur und dürfte damit viele Nutzer verärgern. Künftig sollen Teilnehmer eine Gebühr von 2 US-Dollar zahlen. Bisher funktionierte Meetup so, dass nur Organisatoren zahlen mussten.

Artikel veröffentlicht am ,
Künftig 2 US-Dollar Gebühr für jeden Teilnehmer bei Meetups
Künftig 2 US-Dollar Gebühr für jeden Teilnehmer bei Meetups (Bild: Ildar Sagdejev/Wikimedia Commons/CC-BY-SA 4.0)

Bei Meetup sollen künftig die Teilnehmer von Veranstaltungen für ihre Teilnahme zahlen. Wie die Plattform ankündigte, will man dort künftig ein neues Preismodell ausprobieren. Bisher zahlten bei Meetup nur die Organisatoren von Veranstaltungen einen Beitrag.

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Meetup ist eine Tochterfirma des Coworking-Betreibers Wework. Dieser hatte zuletzt durch einen abgesagten Börsengang für Schlagzeilen gesorgt. Meetup ist eine insbesondere in der IT-Community beliebte Plattform, um thematische Treffen zu organisieren.

1 oder 2 US-Dollar pro Teilnehmer

Beim künftigen Preismodell von Meetup sollen die Organisatoren weniger zahlen - nur noch 2 Dollar pro Monat, also 24 Dollar pro Jahr. Laut Meetup ist das eine Senkung um 80 Prozent. Allerdings hatte Meetup erst vor wenigen Monaten die Preise erhöht.

Teilnehmer von Meetups sollen künftig 2 Dollar zahlen. Dabei ist man offenbar noch unentschlossen, wie diese Änderung genau umgesetzt werden soll. Gestern fand sich auf der entsprechenden Webseite noch die Ankündigung, dass Organisatoren von Events diese Gebühren übernehmen können und sie dann nur einen Dollar beträgt. Das wurde aber inzwischen geändert und es findet sich kein Hinweis mehr auf diese Möglichkeit. In jedem Fall ist das eine bedeutende Änderung, da künftig die organisierten Meetups pro Teilnehmer Kosten verursachen.

Die Änderungen werden von vielen Nutzern kritisiert. Veranstalter vieler Meetups haben bereits angekündigt, künftig andere Plattformen zu nutzen, darunter beispielsweise ein Organisator des Berliner Javascript-Meetups BerlinJS, welches eines der größten IT-Meetups in der Hauptstadt ist.

Open-Source-Alternative Gettogether hat viel Zulauf

Als Alternative wird häufig die Plattform Gettogether erwähnt, die seit der Ankündigung von Meetup einen großen Zulauf hat. Gettogether verlangt anders als Meetup überhaupt keine Gebühren und stellt seinen Quellcode unter einer freien BSD-Lizenz zur Verfügung.

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berritorre 16. Okt 2019

Die wollten an die Börse, das wurde aber im letzten Moment abgeblasen, weil sie wohl bis...

devman 15. Okt 2019

Ich bin auf viele neue Usergroups aufmerksam geworden und habe dadurch unzählige Events...

Single Density 15. Okt 2019

Hier in Berlin gab es ab und an Veranstalter, die Meetup für den "Ich-nehme-Teil...

davidflo 15. Okt 2019

Wetten kann man auf alles :)


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