Abo
  • Services:

Wettrüsten: DJI gegen Drohnenhacker

Im Internet existieren Anleitungen zur Veränderung der Firmware in DJIs Drohnen, welche die Flugverbotszonen für die Fluggeräte aufheben sollen. Nun geht der chinesische Hersteller dagegen vor.

Artikel veröffentlicht am ,
Quadcopter von DJI
Quadcopter von DJI (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

DJI hat seine Drohnen freiwillig mit Softwaresperren ausgerüstet, damit diese nicht in Flugverbotszonen beispielsweise rund um Flughäfen fliegen können. Die russische Firma Coptersafe bietet indes seit einiger Zeit für rund 200 US-Dollar eine modifizierte Drohnen-Firmware an, die DJIs sogenannte No-Fly-Zone, Höhen- und Geschwindigkeitsbegrenzungen abschalten kann.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Durch Reverse Engineering gelangten kostenlose Versionen der Software ins Internet und förderten die Verbreitung. Mit einem Opt-Out sind Piloten indes auch bei der offiziellen App in der Lage, einige Restriktionen zu umgehen. DJI registriert diese Versuche allerdings: Die Nutzer müssen sich mit Namen und E-Mail-Adresse in der App anmelden. Gedacht ist die Funktion für Anwender, die in den betroffenen Gebieten fliegen dürfen, um etwa Leitungen zu inspizieren.

DJI aktualisierte in den vergangenen Tagen laut einem Bericht von Motherboard seine Software, um die Hacks zu beseitigen, und entfernt anfällige Versionen seiner Firmware von den Firmenservern. DJI-Sicherheitsdirektor Victor Wang sagte Motherboard, dass eine "unerlaubte Modifikation einer DJI-Drohne nicht empfohlen wird, da dies zu einem instabilen Flugverhalten führen kann".

Im März 2017 schlug DJI bereits vor, dass unbemannte Fluggeräte künftig ihre Position und ihre Registrierungsnummer aussenden sollten. Das soll eine Identifikation der Drohne vereinfachen. Allerdings haben nur Behörden, etwa die Polizei oder die Luftaufsichtsbehörde, Zugriff auf die Datenbank, um anhand des Identifikationscodes den Eigentümer ermitteln zu können.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

klaus9999 10. Jul 2017

Ist wohl das einfachste...

uschatko 10. Jul 2017

Meine hat 2 Jahre "gut abgehangene" Software und auf dem Tablett die ist auch nicht viel...

neocron 10. Jul 2017

auch eigene Raketen koennten zum Mond fliegen, oder glaubst du die NASA kocht mit Magie? ...

jayrworthington 10. Jul 2017

Das geht doch in Deutschland nicht, das ist verpoten! /scnr


Folgen Sie uns
       


Probefahrt mit dem Audi E-Tron - Bericht

Golem.de hat den neuen Audi E-Tron auf einem Ausflug in die Wüste von Abu Dhabi getestet.

Probefahrt mit dem Audi E-Tron - Bericht Video aufrufen
Gaming-Tastaturen im Test: Neue Switches für Gamer und Tipper
Gaming-Tastaturen im Test
Neue Switches für Gamer und Tipper

Corsair und Roccat haben neue Gaming-Tastaturen auf den Markt gebracht, die sich vor allem durch ihre Switches auszeichnen. Im Test zeigt sich, dass Roccats Titan Switch besser zum normalen Tippen geeignet ist, aber nicht an die Geschwindigkeit des Corsair-exklusiven Cherry-Switches herankommt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Azio RCK Retrotastatur wechselt zwischen Mac und Windows-Layout
  2. OLKB Planck im Test Winzig, gerade, programmierbar - gut!
  3. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern

IMHO: Valves Ka-Ching mit der Brechstange
IMHO
Valves "Ka-Ching" mit der Brechstange

Es klingelt seit Jahren in den Kassen des Unternehmens von Gabe Newell. Dabei ist die Firma tief verschuldet - und zwar in den Herzen der Gamer.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. Artifact im Test Zusammengewürfelt und potenziell teuer
  2. Artifact Erste Kritik an Kosten von Valves Sammelkartenspiel
  3. Virtual Reality Valve arbeitet an VR-Headset und Half-Life-Titel

Machine Learning: Wie Technik jede Stimme stehlen kann
Machine Learning
Wie Technik jede Stimme stehlen kann

Ein Unternehmen aus Südkorea arbeitet daran, Stimmen reproduzierbar und neu generierbar zu machen. Was für viele Branchen enorme Kosteneinsparungen bedeutet, könnte auch eine neue Dimension von Fake News werden.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. AWS Amazon bietet seine Machine-Learning-Tutorials kostenlos an
  2. Random Forest, k-Means, Genetik Machine Learning anhand von drei Algorithmen erklärt
  3. Machine Learning Amazon verwirft sexistisches KI-Tool für Bewerber

    •  /