Abo
  • Services:
Anzeige
Justizminister Heiko Maas fordert mehr Transparenz von Google.
Justizminister Heiko Maas fordert mehr Transparenz von Google. (Bild: John Macdougall/AFP/Getty Images)

Wettbewerbsverfahren: Justizminister Maas will an Googles Algorithmus

Die Bundesregierung verlangt mehr Transparenz von Google, was auch für dessen Algorithmus gelte. Eine Zerschlagung des Konzerns könne aber nur das "letzte Mittel" sein.

Anzeige

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hält einen Einblick in den Suchalgorithmus von Google zur Kontrolle des Wettbewerbs für erforderlich. Es sei nicht akzeptabel, dass der Suchmaschinenkonzern bei der Darstellung von Ergebnissen eigene Inhalte bevorzuge, sagte Maas in einem Interview mit der Financial Times vom Dienstag. Im Endeffekt gehe es darum, wie transparent Googles Algorithmus sei, mit dem die Ergebnisse gelistet würden, sagte Maas. "Wenn eine Suchmaschine eine solche Wirkung für die wirtschaftliche Entwicklung hat, müssen wir uns damit beschäftigen", fügte der Justizminister hinzu.

Eine Entflechtung des Konzerns, wie sie Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) bereits ins Gespräch gebracht hatte, kann laut Maas nur das "letzte Mittel" sein. Es gebe inzwischen schon einige Bemühungen auf europäischer Ebene, um Googles Marktmacht einzudämmen. Von daher sei der Punkt noch nicht erreicht, an dem über eine Zerschlagung des Konzerns gesprochen werden müsse, sagte Maas. Im Interesse des Wettbewerbs und des europäischen IT-Marktes sei es sinnvoller, einen vernünftigen Konsens zu erzielen.

Anders als es Springer-Vorstand Mathias Döpfner für sich behauptet hat, müsse man auch keine Angst vor Google haben, sagte Maas. Aber es gebe "gewisse Verantwortlichkeiten", um zu verhindern, dass Google seine außerordentliche Marktmacht missbrauche. Die EU-Kommission erwartet von Google inzwischen weitere Zugeständnisse, um das nunmehr vier Jahre andauernde Wettbewerbsverfahren einzustellen.

Mit Blick auf die Reform des EU-Datenschutzes sagte Maas, dass die geplante Verordnung im kommenden Jahr abgeschlossen werden solle. US-Firmen, die in Europa ihre Dienste anböten, müssten dabei das Markt-Ort-Prinzip anerkennen. Wenn es um den Datenschutz gehe, könne es keine Kompromisse zwischen US-amerikanischen und europäischen Vorschriften geben. Das umstrittene Safe-Harbor-Abkommen, das den Datentransfer von Europa in die USA regelt, müsse verbessert werden, forderte Maas.


eye home zur Startseite
Welfi_1988 09. Okt 2014

Die Verlag wissen so wie so selbst nicht was sie wollen: zuerst Alle Ergebnisse müssen...

Randy19 17. Sep 2014

Im Ernst? Das kriegen nicht mal die Chinesen und Nordkoreaner hin, und die haben da schon...

Randy19 17. Sep 2014

Ich glaub ehrlich gesagt nicht das die Limux Entwickler was dafür können. Ein von Grund...

Randy19 17. Sep 2014

Im Prinzip gebe ich dir Recht. Nur die Sache mit dem Support, da kann ich nicht...

Himmerlarschund... 17. Sep 2014

Ja, das mit der Zerschlagung ist mir auch einen kleinen Lacher wert. Ich wollte nur...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Habermaaß GmbH, Bad Rodach
  2. KfW Bankengruppe, Frankfurt am Main
  3. Robert Bosch GmbH, Böblingen
  4. Paulinenpflege Winnenden, Winnenden


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  2. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. (u. a. John Wick, Pulp Fiction, Leon der Profi, Good Will Hunting)

Folgen Sie uns
       


  1. U2F

    Yubico bringt winzigen Yubikey für USB-C

  2. Windows 10

    Windows Store wird zum Microsoft Store mit Hardwareangeboten

  3. Kabelnetz

    Eazy senkt Preis für 50-MBit/s-Zugang im Unitymedia-Netz

  4. Nintendo

    Super Mario Run wird umfangreicher und günstiger

  5. Seniorenhandys im Test

    Alter, sind die unpraktisch!

  6. PixelNN

    Mit Machine Learning unscharfe Bilder erkennbar machen

  7. Mobilfunk

    O2 in bayerischer Gemeinde seit 18 Tagen gestört

  8. Elektroauto

    Tesla schafft günstigstes Model S ab

  9. Bundestagswahl 2017

    IT-Probleme verzögerten Stimmübermittlung

  10. Fortnite Battle Royale

    Entwickler von Pubg sorgt sich wegen Unreal Engine



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Smartphone Apple könnte iPhone X verspätet ausliefern
  2. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  3. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro

Metroid Samus Returns im Kurztest: Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
Metroid Samus Returns im Kurztest
Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Nintendo Das NES Classic Mini kommt 2018 noch einmal auf den Markt
  3. Nintendo Mario verlegt keine Rohre mehr

Galaxy Note 8 im Test: Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
Galaxy Note 8 im Test
Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
  1. Galaxy S8 und Note 8 Bixby-Button lässt sich teilweise deaktivieren
  2. Videos Youtube bringt HDR auf Smartphones
  3. Galaxy Note 8 im Hands on Auch das Galaxy Note sieht jetzt doppelt - für 1.000 Euro

  1. Re: Selber machen

    Phreeze | 15:52

  2. Re: und die anderen 9?

    Dwalinn | 15:50

  3. Re: Verkaufen sich diese CPUs überhaupt?

    mess-with-the-best | 15:49

  4. Re: Drecks-Laden

    DetlevCM | 15:49

  5. Re: Seit 6 Monaten Win10, aber ...

    Subotai | 15:47


  1. 15:31

  2. 13:28

  3. 13:17

  4. 12:25

  5. 12:02

  6. 11:58

  7. 11:34

  8. 11:19


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel