Abo
  • Services:
Anzeige
EU-Wettbewerbskommissar Almunia legt im Streit mit Google nach
EU-Wettbewerbskommissar Almunia legt im Streit mit Google nach (Bild: Reuters / Francois Lenoir)

Wettbewerbsverfahren: EU fordert von Google mehr Zugeständnisse

Die Einigung zwischen Google und der EU im jahrelangen Kartellstreit steht mehr denn je auf der Kippe: Angesichts heftiger Einwände von Konkurrenten fordert die europäische Wettbewerbsaufsicht ein nachgebessertes Angebot des Internetkonzerns.

Anzeige

Die EU-Kommission erwartet von Google weitere Zugeständnisse, um das nunmehr vier Jahre andauernde Wettbewerbsverfahren einzustellen. Dem Internetkonzern wird vorgeworfen, seine marktbeherrschende Stellung bei der Internetsuche und im Werbegeschäft zu eigenen Gunsten auszunutzen. Wie Reuters berichtet, hat die europäische Wettbewerbsbehörde ein "extrem negatives Feedback von Rivalen" zu Googles letztem Angebot zur Streitschlichtung erhalten. In den vergangenen zwei Monaten haben demnach 18 Unternehmen ihren Unmut über die vorläufige Einigung geäußert, die der spanische Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia erst vor rund einem halben Jahr präsentiert hatte.

"Einige Beschwerden haben neue Argumente, neue Daten und neue Überlegungen eingebracht", sagte Almunia gegenüber Bloomberg. "Wir müssen das jetzt analysieren und sehen, ob wir Lösungen finden können, ob Google Lösungen finden kann, zu einigen dieser Bedenken, die wir gerechtfertigt finden." Google arbeite angesichts dessen weiterhin mit den EU-Aufsichtsbehörden zusammen, sagte ein Unternehmenssprecher der Nachrichtenagentur.

Google-Chef wehrt sich gegen Vorwürfe

Erst am Wochenende hatte sich Google-Chef Eric Schmidt in der Financial Times gegen eine feindliche Werbekampagne von europäischen Verlagshäusern zur Wehr gesetzt. Er blieb bei dem Standpunkt, dass das Unternehmen seine eigenen Inhalte nicht "auf Kosten der Wettbewerber" promote. "Wir streben danach, Suchergebnisse anzuzeigen, die die Anfragen unserer Nutzer direkt beantworten (nicht zuletzt haben wir Google für Nutzer gebaut, nicht für Webseiten). Wenn man nach dem Wetter fragt, geben wir das örtliche Wetter als Antwort. Wenn man etwas kaufen will, ob es Schuhe sind oder eine Versicherung, versuchen wir, Angebote und Webseiten zu zeigen, auf denen man tatsächlich Sachen kaufen kann."

Bis vor einigen Wochen sah es so aus, als würde Google verhältnismäßig glimpflich davonkommen: Im Februar hatte Almunia noch entschieden eine vorläufige Lösung des Verfahrens präsentiert, die nahezu wackelfest schien. Doch angesichts des immensen Drucks der Wettbewerber und der Öffentlichkeit ließ sich die Kommission offenbar wieder umstimmen. Engadget zufolge hatte Google zuvor Bing, Yahoo und anderen eine gleichrangige Sichtbarkeit zugestanden, um einer Strafe über fünf Millionen Dollar zu entgehen. Laut Medienberichten soll sich noch in diesem Monat entscheiden, wie es weitergeht.


eye home zur Startseite
Felix_Keyway 09. Sep 2014

Alle Unternehmen müssen innovativ sein... Google hat Google X, Microsoft hat Microsoft...

nykiel.marek 09. Sep 2014

+1

nykiel.marek 09. Sep 2014

Das ist aber in jedem Bereich so und nennt sich Lobbying. Und es funktioniert deswegen so...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bosch Sicherheitssysteme Engineering GmbH, Grasbrunn bei München
  2. Robert Bosch GmbH, Hildesheim
  3. Hays Professional Solutions GmbH, München
  4. QSC AG, Hamburg, Köln


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 281,99€
  2. Bis zu 250 EUR Cashback auf ausgewählte Objektive erhalten

Folgen Sie uns
       


  1. Datenschutz

    US-Provider dürfen private Nutzerdaten ungefragt verkaufen

  2. DVB-T2

    Freenet TV gibt es auch als monatliches Abo

  3. Betrugsnetzwerk

    Kinox.to-Nutzern Abofallen andrehen

  4. Innogy

    Energieversorger macht Elektroautos und Hybride zur Pflicht

  5. Patentantrag

    Apple will iPhone ins Macbook stecken

  6. Prozessor

    Lightroom CC 6.9 exportiert deutlich schneller

  7. Telia

    Schwedischer ISP muss Nutzerdaten herausgeben

  8. Nokia

    Deutlich höhere Datenraten durch LTE 900 möglich

  9. Messenger

    Facebook sagt "Daumen runter"

  10. Wirtschaftsministerin

    Huawei wird in Bayern Netzwerkausrüstung herstellen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mobile-Games-Auslese: Würfelkrieger und Kartendiebe für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Würfelkrieger und Kartendiebe für mobile Spieler

Live-Linux: Knoppix 8.0 bringt moderne Technik für neue Hardware
Live-Linux
Knoppix 8.0 bringt moderne Technik für neue Hardware

Videostreaming im Zug: Maxdome umwirbt Bahnfahrer bei Tempo 230
Videostreaming im Zug
Maxdome umwirbt Bahnfahrer bei Tempo 230
  1. USA Google will Kabelfernsehen über Youtube streamen
  2. Verband DVD-Verleih in Deutschland geht wegen Netflix zurück
  3. Nintendo Vorerst keine Videostreaming-Apps auf Switch

  1. Re: Verstehe das Genörgel nicht

    ZuWortMelder | 11:06

  2. Re: 1&1 nicht zu empfehlen

    Ratamahatta | 11:05

  3. Re: Gab's doch schon! - Asus Padfone

    david_rieger | 11:05

  4. Re: Drittanbietersperre und evtl. Sperr-APN

    rldml | 11:04

  5. Re: na - do hol ich mir doch einen P1 ;-)

    Luke321 | 11:01


  1. 11:22

  2. 09:32

  3. 08:31

  4. 07:22

  5. 07:11

  6. 18:26

  7. 18:18

  8. 18:08


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel