Wettbewerbsbehörde: Facebook muss Giphy wohl wieder verkaufen

Giphy wurde von Facebook vor der Pleite gerettet. Doch die britische Wettbewerbsbehörde will die Übernahme nicht genehmigen.

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Facebook-Chef  Mark Zuckerberg bei einer Anhörung im Oktober 2020 in Washington
Facebook-Chef Mark Zuckerberg bei einer Anhörung im Oktober 2020 in Washington (Bild: Michael Reynolds/POOL/AFP via Getty Images)

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA will von Facebook fordern, Giphy wieder zu verkaufen. Das geht aus einer vorläufigen Untersuchung der Behörde hervor. Facebook hatte das Verzeichnis für animierte Gif-Dateien im Mai 2020 erworben. Laut einem Medienbericht lag der Preis bei 400 Millionen US-Dollar.

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"Jeden Tag enthalten Millionen von Posts auf Social-Media-Sites ein Gif. Jede Einschränkung der Auswahl oder Qualität dieser Gifs könnte sich erheblich darauf auswirken, wie Menschen diese Websites nutzen und ob sie zu einer anderen Plattform wechseln. Da die meisten großen Social-Media-Sites, die mit Facebook konkurrieren, Giphy-Gifs verwenden und es mit Googles Tenor nur einen anderen großen Anbieter von Gifs gibt, haben diese Plattformen sehr wenig Auswahl", erklärte die CMA (Competition and Markets Authority).

CMA: Facebook kann seine Marktmacht missbrauchen

Facebooks Eigentum an Giphy könne dazu führen, anderen Plattformen den Zugang zu verweigern. Alternativ könnten die Bedingungen geändert werden - so könnte Facebook von Giphy-Kunden wie Tiktok, Twitter und Snapchat verlangen, mehr Benutzerdaten bereitzustellen, um auf Giphy-GIFs zuzugreifen. "Dadurch könne sich die Marktmacht von Facebook erhöhen, die bereits beträchtlich ist", hieß es vonseiten der Behörde.

Facebooks Whatsapp bietet seinen Nutzern aber beispielsweise Zugang zu animierten Gif-Dateien von Giphy und von Tenor an.

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Wie das Onlinemagazin The Verge aus informierten Kreisen berichtet, erhielt Giphy in seiner achtjährigen Unternehmensgeschichte 150 Millionen US-Dollar Risikokapital an Finanzmitteln, konnte aber bisher keinen Gewinn erzielen. Als der Übernahme durch Facebook zugestimmt wurde, war Giphy zuvor mit einer neuen Finanzierungsrunde gescheitert, obwohl die Bewertung reduziert worden war.

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Die mehr als 100 Beschäftigten von Giphy könnten wegen der laufenden Wettbewerbsuntersuchungen nicht von Facebook übernommen werden, berichtet The Verge. Facebook zahlt aber Giphys Rechnungen, um das Unternehmen am Laufen zu halten.

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