Wettbewerb: EU soll Untersuchung von Googles Werbegeschäft planen

Die EU-Kommission lässt Google keine Pause: Als Nächstes soll das Werbegeschäft genau auf Wettbewerbseinschränkungen untersucht werden.

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Google könnte in Europa mit einer weiteren Untersuchung konfrontiert werden.
Google könnte in Europa mit einer weiteren Untersuchung konfrontiert werden. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Die EU-Kommission will eine formelle Untersuchung von Googles Werbegeschäft einleiten. Das berichtet Reuters unter Bezugnahme auf Personen, die mit dem Vorgang vertraut seien. Demnach soll die Untersuchung bis Ende 2021 angestoßen werden.

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Hintergrund sind mutmaßliche Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht. Die EU-Untersuchung soll sich auf Googles Position gegenüber Werbekunden, Herausgebern, Vermittlern und Rivalen konzentrieren. Google wird offenbar vorgeworfen, seine Marktmacht auszunutzen.

Demnach sei Googles Werbegeschäft so stark im Markt präsent, dass es nicht umgangen werden könne. Diese Marktposition soll Google einsetzen, um hohe Gebühren zu verlangen und Kontrahenten aus dem Markt zu drängen.

Frankreich hat Google wegen Werbung bereits Strafe aufgedrückt

Reuters zufolge hat Google im Jahr 2020 insgesamt 147 Milliarden US-Dollar (fast 124 Milliarden Euro) Umsatz mit Onlinewerbung gemacht. Frankreich hatte bereits gegen Google wegen des gleichen Vorwurfs ermittelt, das Unternehmen muss dort eine Strafe von über 225 Millionen Euro zahlen.

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Weder Google noch die EU-Kommission haben sich zu den möglichen Ermittlungen geäußert. Verschiedene europäische Länder sind in der Vergangenheit immer wieder gegen Google und andere große Tech-Unternehmen vorgegangen. Die EU hatte sogar mit Zerschlagung von IT-Konzernen gedroht, sollten diese bemängelte Missstände nicht korrigieren. Dabei geht es meist um Datenschutz, die Interoperabilität von Diensten und die Bevorzugung eigener Dienste.

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Yash 20. Jun 2021 / Themenstart

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Yash 20. Jun 2021 / Themenstart

@Myrso Ah alles klar, das ergibt Sinn. Danke

masel99 20. Jun 2021 / Themenstart

Das Ausnutzen einer marktbeherrschenden Strellung hat nicht viel mit "Kunde ist König" zu...

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