Abo
  • Services:
Anzeige
Doom (Einzelspielermodus)
Doom (Einzelspielermodus) (Bild: Bethesda Softworks)

Wettbewerb: Doom Deathmatch nur für KI-Krieger

Doom (Einzelspielermodus)
Doom (Einzelspielermodus) (Bild: Bethesda Softworks)

Ausschließlich computergesteuerte Spielfiguren dürfen im Deathmatch-Modus von Doom bei einem Wettbewerb antreten. Die Veranstalter schlagen Deep-Learning-Methoden vor - aber im Grunde sind alle Mittel erlaubt.

Den Kampf zwischen Alpha Go und Lee Sedol hat die Künstliche Intelligenz ziemlich eindrucksvoll für sich entschieden, da naht schon die nächste Herausforderung für KI-Forscher und -Programmierer: Nicht im Brettspiel Go, sondern im Actionspiel Doom - gemeint ist der Klassiker von id Software aus dem Jahr 1993. Auf der Tagung IEEE Computational Intelligence and Games Conference 16, die Ende September 2016 in Griechenland stattfindet, wird es einen Wettbewerb namens Visual Doom AI Competition geben.

Anzeige

Darin sollen Programmierer ihre von Algorithmen gesteuerten KI gegeneinander antreten lassen. Wer die meisten Abschüsse schafft, hat gewonnen. Entscheidend dabei ist, dass es nicht um Bots geht, wie sie sonst im Multiplayermodus mitmachen. Die KI-Krieger des Wettbewerbs haben keinen Zugriff auf Programmdaten. Sie verfügen nur über die Informationen, die auch ein menschlicher Spieler hat.

Herausforderung "Nicht in die Lava fallen"

Für die meisten Teilnehmer dürfte schon die Navigation eine Herausforderung sein. Dann aber auch noch Jagd auf die Gegner zu machen, die Waffen sinnvoll einzusetzen und vielleicht sogar feindlichen Schüssen auszuweichen, dürfte die Teams vor enorme Herausforderungen stellen.

Die Veranstalter der Visual Doom AI Competition schlagen vor, dass die Teilnehmer auf Methoden des Deep Learning zurückgreifen - aber wer will, kann auch ein beliebiges anderes Verfahren wählen. Zur Steuerung der KI muss jeder Teilnehmer einen handelsüblichen PC mit vorgegebenen Spezifikationen verwenden, auf dem entweder Windows oder Ubuntu Linux 15.04 läuft.

Im Wettbewerb müssen sich die KI-Kämpfer in zwei unterschiedlichen Situationen bewähren. Einmal spielen sie in einer vorher bekannten Map - was ihren Programmierern erlaubt, zumindest die Navigation vorher zu üben. Die einzige Waffe ist der Raketenwerfer, zum Sammeln gibt es nur Munition und Medkits.

Im zweiten Modus müssen die "künstlichen" Spieler auf einer vorher unbekannten Karte antreten, zusätzlich gibt es mehr Waffen und Ausrüstungsgegenstände - was die Anforderungen an die Algorithmen weiter in die Höhe schraubt.


eye home zur Startseite
Enter the Nexus 25. Apr 2016

Hat man bei Doom auch.

chefin 25. Apr 2016

Bots sind KI mit Zugriff auf interne Daten. Ein Bot weis wo die Teamkollegen stehen. Du...

chefin 25. Apr 2016

Programmiere einem PC Moral und er rottet die Menschheit aus. Weil wir Wasser predigen...

tomate.salat.inc 23. Apr 2016

Naja, das Bild zum Artikel lässt eigentlich keine Zweifel daran - dass es sicherlich...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. J. Schmalz GmbH, Glatten bei Freudenstadt
  2. EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Stuttgart
  3. SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal
  4. Landesbetrieb IT.Niedersachsen, Hildesheim


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 19,99€
  2. 2,99€
  3. 2,49€

Folgen Sie uns
       


  1. Datenrate

    O2 drosselt mobiles Internet wegen EU-Roamings

  2. Netgear Nighthawk X6S

    Triband-Router kann mit Sprache gesteuert werden

  3. Spark

    DJI-Minicopter stürzt ab

  4. Nachfolger Watchbox

    RTL beendet Streamingportal Clipfish

  5. Chipmaschinenausrüster

    ASML demonstriert 250-Watt-EUV-System

  6. Linux-Distribution

    Opensuse Leap 42.3 baut Langzeitpflege aus

  7. Soziales Netzwerk

    Facebook soll an Smart-Speaker mit Display arbeiten

  8. Kumu Networks

    Vollduplex-WLAN auf gleicher Frequenz soll noch 2018 kommen

  9. IT-Dienstleister

    Daten von 400.000 Unicredit-Kunden kompromittiert

  10. Terrorismusbekämpfung

    Fluggastdatenabkommen mit Kanada darf nicht in Kraft treten



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Microsoft Surface Pro im Test: Dieses Tablet kann lange
Microsoft Surface Pro im Test
Dieses Tablet kann lange
  1. Microsoft Neues Surface Pro fährt sich ohne Grund selbst herunter
  2. iFixit-Teardown Surface Laptop ist fast nicht reparabel
  3. Surface Studio Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

Ausprobiert: JPEGmini Pro komprimiert riesige JPEGs um bis zu 80 Prozent
Ausprobiert
JPEGmini Pro komprimiert riesige JPEGs um bis zu 80 Prozent
  1. Google KI erstellt professionelle Panoramen
  2. Bildbearbeitung Google gibt Nik Collection auf

Kryptowährungen: Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
Kryptowährungen
Bitcoin steht vor grundlegenden Änderungen
  1. Linux-Distributionen Mehr als 90 Prozent der Debian-Pakete reproduzierbar
  2. Die Woche im Video Strittige Standards, entzweite Bitcoins, eine Riesenkonsole
  3. Kryptowährung Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

  1. Verwöhnte Städter

    Bierfuerst | 18:31

  2. Re: O2 auf 0,5Mbit/s gedrosselt

    sav | 18:28

  3. Re: Verstehe das Problem nicht...

    ALaS | 18:28

  4. Re: Schlangenöl

    Stepinsky | 18:26

  5. Re: Vertragsbruch !!! Sofort Kündigen

    ibecf | 18:26


  1. 17:26

  2. 16:53

  3. 16:22

  4. 14:53

  5. 14:15

  6. 14:00

  7. 13:51

  8. 13:34


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel