Westeros-Spin-off: HBO ändert Titel A Knight of the Seven Kingdoms nicht
Im Finale der ersten Staffel von A Knight of the Seven Kingdoms hat HBO Verwirrung gestiftet: Eine eingeblendete Titelkarte nennt die Serie plötzlich A Knight of the Nine Kingdoms. Wie die US-Tageszeitung Los Angeles Times(öffnet im neuen Fenster) berichtet, handelt es sich dabei jedoch nur um einen einmaligen Scherz – der offizielle Titel der Serie bleibt unverändert.
Neun Königreiche
Das Game-of-Thrones-Spin-off basiert auf Erzählungen von George R. R. Martin und erzählt eine vergleichsweise kleine Geschichte in Westeros. Im Mittelpunkt stehen der ehrenhafte Heckenritter Ser Duncan der Große, gespielt von Peter Claffey, und sein junger Knappe Egg, dargestellt von Dexter Sol Ansell. Anders als die oft zynische Hauptserie setzt das Spin-off stärker auf leichtere Töne und Figuren mit klarer moralischer Haltung.
Im Staffelfinale diskutieren Dunk und Egg über die Zahl der Königreiche in Westeros. Während Dunk von sieben spricht, korrigiert ihn Egg und zählt neun auf. Direkt im Anschluss erscheint die geänderte Titelkarte – ein augenzwinkernder Verweis auf diese Szene.
Showrunner und Co-Schöpfer Ira Parker erklärte gegenüber der Los Angeles Times, die Einblendung sei als "Augenzwinkern für das Publikum" gedacht. Sie spiele auf eine unter Fans seit Jahren geführte Debatte über die tatsächliche Anzahl der Königreiche an. Eine offizielle Umbenennung der Serie sei jedoch nie geplant gewesen.
Wahrheit und Legende
Inhaltlich greift die Szene zudem ein zentrales Motiv der ersten Staffel auf: den Umgang mit Wahrheit und Legende. Das Finale deutet an, dass Dunk möglicherweise nie offiziell zum Ritter geschlagen wurde. Auch Eggs Behauptung, die Erlaubnis zur Reise zu besitzen, ist fragwürdig. Der Titel-Gag passt damit in die Erzählung – bleibt aber wohl ein einmaliger Scherz.
Die erste Staffel von A Knight of the Seven Kingdoms ist vollständig bei HBO Max verfügbar.
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