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Western Digital: Sandisks Test-SD-Karte mit PCIe schafft fast 900 MByte/s

Sandisk zeigt auf dem Mobile World Congress schon die nächste SD-Karten-Generation als Prototyp. Dank PCI Express steigen die Datenraten noch einmal.

Artikel veröffentlicht am ,
Die neue SD-Karte hat ein PCIe-Interface.
Die neue SD-Karte hat ein PCIe-Interface. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der mittlerweile vollständig in Western Digital aufgegangene Speicherspezialist Sandisk hat auf dem Mobile World Congress 2018 in Barcelona eine besonders schnelle SD-Karte demonstriert. Die nächste Generation des SD-Kartenstandards wird direkt mit PCI Express arbeiten und vermutlich die Version 7.0 tragen. Derzeit limitiert der Standardgeber SD Association (SDA) bei 624 MByte/s per UHS Bus Speed Mode III. Per PCIe werden hingegen Werte um die 900 MByte/s möglich. Auf dem vergangenen Flash Summit hat die SDA ihre Mitglieder aufgerufen, entsprechende Vorschläge zu machen.

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Die Demo von Sandisk konnte die schnellere Zukunft der SD-Karten auch schon zeigen. Knapp unter 900 MByte/s schafft der Prototyp einer 128-GByte-SD-Karte. Für die Demonstration hat Sandisk das PCIe-Interface in die SD-Karte integriert. Derzeit wird die Karte noch mit einem M.2-SD-Kartenadapter auf dem Mainboard angebunden.

Mangels eines fertigen Standards ist natürlich noch nicht bekannt, ob die Demo dem entsprechen wird, was die SD-Version 7.0 beinhalten wird. Der Sprung wirkt vergleichweise gering, da der UHS Mode III schon mehr als 600 MByte/s erreicht und zuvor eigentlich regelmäßig verdoppelt wurde.

  • Die PCIe-SD-Karte ist recht fix. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sieht aus wie eine herkömmliche SD-Karte, ... (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... muss aber für hohe Datenraten in einen speziellen Leser gesteckt werden. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)
Die PCIe-SD-Karte ist recht fix. (Foto: Martin Wolf/Golem.de)

Für die nächste Stufe muss die SD Association vermutlich auch neue Logos erstellen. Mehr als ein Dutzend gibt es bereits, die Anwender verwirren. Die Verwendung von SD-Karten bleibt also kompliziert.

Neben neuer SD-Karten braucht es für die hohen Datenraten auch neue Lesegeräte. Die ersten Produkte sind wohl kaum vor 2019 zu erwarten. Weder die SD Association noch Sandisk wollten auf dem MWC ein genaues Datum nennen, da die Diskussionen um den kommenden Standard noch nicht abgeschlossen sind.

Abseits von den schnellen SD-Karten gibt es noch das konkurrierende UFS-Format, das sich allerdings bisher nur im Embedded-Bereich durchgesetzt hat und sich als Steckkarte bisher nicht gegen SD-Karten durchsetzen konnte, auch wenn die UFS-Karten schneller sind.

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John2k 28. Feb 2018

Das ist das Problem. Kein Gerät unterstützt es auch nur annähernd und die Preise von...

Neuro-Chef 27. Feb 2018

Aber für noch wichtiger halte ich, dass sich langsam mal auch bei günstigen ~32GB-Karten...


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