Western Digital Red: 2,5-Zoll-NAS-Platte und großes 4-TByte-Modell

Western Digital (WD) erweitert sein Angebot um weitere NAS-Festplatten. Für kompakte und sparsame NAS-Systeme hat der Festplattenhersteller nun erstmals ein 2,5-Zoll-Modell vorgestellt. Die große Red-Serie wird zudem um 1 TByte erweitert.

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Western Digital erweitert seine NAS-Serie für Heimanwender um drei weitere Festplatten.
Western Digital erweitert seine NAS-Serie für Heimanwender um drei weitere Festplatten. (Bild: Western Digital)

Zwei neue Festplatten, die speziell für den Dauerbetrieb in heimischen NAS-Systemen konzipiert sind, hat Western Digital vorgestellt. Damit wird die im Juli 2012 vorgestellte Red-Serie direkt um ein Modell erweitert, das wenig spektakuläre Neuerungen bringt: Im 3,5-Zoll-Bereich dieser NAS-Serie wird nun auch ein Modell mit 4 TByte und 64 MByte Cache angeboten. Das andere Modell ist technisch interessanter, auch weil es einen Richtungswechsel bei NAS-Systemen markieren könnte.

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Die zweite neue Festplatte ist ein 1-TByte-Modell im 2,5-Zoll-Formfaktor. Dieser wird normalerweise in Notebooks und Minirechnern eingesetzt. Im NAS- oder Serverbereich sind sie hingegen zumindest in der Masse noch selten, sieht man von einigen hochtourigen Enterprise-Platten ab. NAS-Hersteller im Endkundenmarkt haben nur sehr wenige dedizierte 2,5-Zoll-Modelle im Angebot. So besteht die Möglichkeit für höhere RAID-Level und Hotspare-Festplatten in einem Verbund bei geringem Platzbedarf. Sie sind trotzdem meist auch in größeren NAS-Systemen einsetzbar, da die Festplattentrays in der Regel passende Bohrungen haben.

2,5-Zoll-NAS-Festplatte ist viel sparsamer als die großen Modelle

Western Digitals kleine Red-Serie gibt es nur mit 16 MByte Cache. Zudem gibt es noch ein 750-GByte-Modell. Alle Festplatten der Serie arbeiten mit der SATA-6Gb-Schnittstelle. Die 2,5-Zoll-Festplatten erreichen darüber maximal 144 MByte/s. Das große 4-TByte-Modell kommt hier auf 150 MByte/s. Angaben zur Zugriffszeit oder zur Drehzahl macht WD nicht. Ein großer Unterschied zwischen der kleinen und der großen Red-Serie ist die Energieaufnahme. Das 2,5-Zoll-Modell nimmt maximal 1,4 Watt an Leistung auf. Beim 3,5-Zoll-Modell sind es schon beim alten 1-TByte-Modell 3,3 Watt. Das neue 4-TByte-Modell braucht maximal 4,5 Watt. Beim Idle liegen die Werte bei 0,6 (2,5 Zoll) zu 2,5 bis 3,3 Watt (1 und 4 TByte, 3,5 Zoll) noch deutlicher auseinander.

Western Digital ist mit seiner Red-Serie sehr erfolgreich, wie auch regelmäßig die Speichermedien-Top-10 von Geizhals zeigen. Dort gehören die Festplattenmodelle der Red-Serie zu den wenigen Modellen, die überhaupt mit aktuellen SSDs konkurrieren können. Beim technisch versierten Geizhals-Publikum ist eine deutliche Trennung zu sehen: Herkömmliche Festplatten wandern als Massenspeicher in die Network-Attached-Storage-Systeme, während die Clients mit den sehr viel schnelleren SSDs ausgestattet auf eben jene Storage-Systeme zugreifen. Auch wenn das Geizhals-Publikum nicht den Marktdurchschnitt darstellt, zeigt es dennoch, wie sehr sich die Branche geändert hat - ein Wandel, der der Festplattenbranche offenbar Sorgen macht, baute sie doch gerade erst die Speicherlobbygruppe Storage Products Association auf, die SSD-Hersteller ausschließt.

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Western Digital liefert die neuen Festplatten bereits aus, allerdings listen nur wenige Händler derzeit die Modelle. Das kleine 2,5-Zoll-Modell mit 1 TByte kostet laut Hersteller rund 85 Euro. Für das große 3,5-Zoll-Laufwerk mit 4 TByte verlangt WD rund 190 Euro. Die Festplatten haben jeweils 3 Jahre Garantie.

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Eheran 06. Sep 2013

Nach 2 Jahren ganze 25% mehr Speicher. Die Jahre vorher waren es in 2 Jahren folgende...

robinx999 05. Sep 2013

Ach gegen das Ausversehn löschen kann man auch schon was machen, wenn man das Richtige...

elgooG 04. Sep 2013

Dann haben die eben eine defekte Charge bekommen und trotzdem munter weiterverkauft.

katzenpisse 04. Sep 2013

Das kannst du machen, wie du willst.



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