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Pidrive mit Raspberry Pi
Pidrive mit Raspberry Pi (Bild: Alexander Merz/Golem.de)

Start per Bootmenü

Nachdem die Installation der Systeme durchgelaufen ist, starten wir den Raspberry Pi neu. Er startet zwar weiterhin erst einmal von der SD-Karte, doch das dient nur zur Darstellung eines Bootmenüs. Hier können wir das Betriebssystem auswählen, das von der Festplatte gestartet werden soll. Nehmen wir keine Auswahl vor, wird automatisch das erste Betriebssystem in der Liste gestartet beziehungsweise das zuletzt benutzte. Leider ist es nicht möglich, Sprach- und Netzwerkeinstellungen betriebssystemübergreifend zu konfigurieren. Das müssen wir weiterhin in jeder einzelnen Installation getrennt vornehmen.

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Die Festplatte ist flott

Unter Raspbian führen wir einen Benchmark mit Sysbench zur Performance durch. Da die Festplatte durch die Anbindung per USB sowieso ausgebremst wird, interessiert uns die reine Performance weniger. Stattdessen vergleichen wir sie mit anderen Medien: einem 2-GByte-USB-Noname-Stick und einer Micro-SD-Karte (Samsung 32GB Evo).

Wir führen den Benchmark nach der Installation von Sysbench mit folgenden Parametern durch:

sysbench -num-threads=16 -test-fileio \
         -file-total-size=1G -file-test-mode=rndrw prepare
sysbench -num-threads=16 -test-fileio \
         -file-total-size=1G -file-test-mode=rndrw run
sysbench -num-threads=16 -test-fileio \
         -file-total-size=1G -file-test-mode=rndrw cleanup

Dabei werden Schreib- und Leseoperationen anhand von 128 jeweils rund 8 MByte großen Dateien durchgeführt. Außerdem testen wir den Datendurchsatz jeweils mit

dd if=/dev/zero of=__medium__/test.img bs=1M count=100

Die Festplatte erweist sich als Sieger gegenüber dem USB-Stick und der Micro-SD-Karte:

Speichermediumsysbench - Ausführungszeitdd - Datendurchsatz
USB-Stick286,7 Sekunden14,4 MB/s
Micro-SD-Karte31,5 Sekunden33 MB/s
Pidrive 375 GB29,8 Sekunden38,5 MB/s
Vergleich der Speichermedien für den Raspberry Pi mit sysbench und dd

Während des Tests schwankt die Leistungsaufnahme der Festplatte zwischen 0,32 und 0,4 A bei 5,15 V.

Western Digital gibt sich freigiebig

Wie bereits oben ausgeführt, ist die Inbetriebnahme der Festplatte und die Einrichtung eines Bootmenüs recht einfach. Deswegen dachten wir ursprünglich, die entsprechend vorbereitete Noobs-Installation hätte Western Digital den bereits fertig präparierten SD-Karten der Sets vorbehalten. Doch weit gefehlt. Sie bieten das entsprechende, rund 2 GByte große Image auch zum Download an. Es gibt also keinen Zwang, zum Paket von Western Digital zu greifen.

 Western Digital Pidrive im Test: Festplatte am Raspberry Pi leicht gemachtPreis und Fazit 

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GottZ 18. Jan 2017

schon mal überlegt nicht immer wd blue und wd green zu kaufen sondern mal auf red oder...

dingolupi 16. Jan 2017

sieht dem ähnlich https://www.amcharts.com/javascript-charts/

zZz 09. Jan 2017

Ich empfehle 210MB Festplatten. Die in meinem Amiga 2000 läuft seit 1995 ohne Probleme.

elgooG 09. Jan 2017

Gibt es dafür auch passende Gehäuse für VESA-Halterungen? Die Website von HP geht da...

blackout23 08. Jan 2017

ODROID C1/C2 kostet genau soviel und hat Gigabit NIC die auch ordentlich Speed liefert...



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