Wertvolles Start-Up: Kölner Übersetzungs-App DeepL ist eine Milliarde Dollar wert
Der Übersetzungsdienst DeepL ist nach einer neuen Finanzierungsrunde eine Milliarde Dollar wert. DeepL ist damit laut Kölner Stadtanzeiger(öffnet im neuen Fenster) das erste Einhorn-Start-up in Köln. Als Einhörner werden Start-ups mit einer Marktbewertung von über einer Milliarde US-Dollar bezeichnet. Damit steht DeepL in einer Reihe mit Unternehmen wie der Onlinebank N26 oder dem Fernwartungsanbieter Teamviewer .
Das Geld kommt nach Informationen von Business Insider(öffnet im neuen Fenster) vom europäischen Risikokapitalgeber Atomico, Bessemer aus den USA sowie IVP, die bereits in Slack und Netflix investierten. Die Finanzierungsrunde soll DeepL dem Bericht zufolge mindestens 150 Millionen US-Dollar eingebracht haben. Welche Anteile die Investoren übernehmen, ist nicht bekannt. Auch andere Venture-Capital-Geber sind bereits an DeepL beteiligt(öffnet im neuen Fenster) . Seit 2018 hat das US-Unternehmen Benchmark einen Anteil von 13,5 Prozent.
DeepL war 2017 gestartet . Eine erste Version des Übersetzungswerkzeugs DeepL entstand in einem internen Team beim Online-Wörterbuch Linguee . Der ehemalige Linguee-CTO Jaroslaw Kutylowski gründete DeepL 2017 und ist seit dem CEO. Die DeepL GmbH hat mittlerweile rund 400 Angestellte. Seit 2021 gibt es eine App für iPhones , seit diesem Jahr auch für Android .
DeepL wird als direkter Konkurrent zu Googles Übersetzungsdienst angesehen und schneidet in Tests immer wieder besser ab. Momentan kann DeepL Texte in 29 Sprachen übersetzen. Zuletzt kam im September 2022 Ukrainisch(öffnet im neuen Fenster) hinzu. Bis zu 5.000 Zeichen lassen sich kostenlos übersetzen, darüber hinaus wird ein kostenpflichtiges Abonnement benötigt.
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