Werk Leipzig: Porsche plant angeblich zwei neue Elektro-Modelle

Neben dem elektrischen Macan will Porsche offenbar zwei weitere Elektro-Modelle in Leipzig produzieren. Sie sollen komplett neu entwickelt werden.

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Das Porsche-Werk in Leipzig
Das Porsche-Werk in Leipzig (Bild: Porsche)

Der Sportwagenhersteller Porsche will in seinem Leipziger Werk zusätzlich zum Elektro-Macan zwei komplett neue Elektro-Modelle bauen lassen. Das berichtet die Automobilwoche (Paywall) ohne Angabe von Quellen. Dabei handele es sich um einen Panamera-Nachfolger, der 2024 oder 2025 in Serie gehen könnte, sowie um einen Crossover in den Abmessungen des Panamera. Das K1 genannte Modell könnte von 2026 an produziert werden. Porsche wollte sich auf Nachfrage der Automobilwoche nicht zu dem Bericht äußern.

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Der VW-Konzern hatte bei der Präsentation der konzernweiten Elektroautostrategie vor gut zwei Wochen angekündigt: "In Leipzig werden mit zwei Porsche-Modellen die Synergien des elektrischen PPE-Baukastens für den Premiumbereich gehoben."

Porsche und Audi haben gemeinsam die Premium Platform Electric (PPE) für die Ober- und Luxusklasse der beiden Hersteller entwickelt. Diese folgt der Plattform J1, auf der der Porsche Taycan und der Audi GT E-Tron basieren. Porsche will die PPE bislang für die vollelektrischen Macan und Panamera nutzen.

Ursprünglich war zudem geplant, dass ein neuer Elektro-Porsche auf Basis der von Audi entwickelten Artemis-Plattform im VW-Transporterwerk in Hannover vom Band rollen sollte. Porsche-Chef Oliver Blume soll diese Pläne jedoch ablehnen und laut Automobilwoche das Artemis-Projekt lediglich als Baukasten sehen, "aus dem sich Porsche bedient". Dabei soll es sich jedoch um den elektrischen Cayenne-Nachfolger handeln, der beispielsweise im VW-Werk Bratislava hergestellt werden könnte.

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Die Produktion in Leipzig betreffe dies hingegen nicht. Statt auf der Artemis-Architektur von Audi solle der K1 die PPE-Version des Elektro-Panamera nutzen, die Porsche weiterentwickelt habe. Dabei solle die längere Variante PPE61 für große Limousinen zum Einsatz kommen.

Dem Bericht zufolge will der Sportwagenhersteller im Leipziger Werk bis zu 300 neue Mitarbeiter einstellen. 2023 und 2024 sei ein "moderater Beschäftigungsaufbau" geplant. Von insgesamt 150 neuen Jobs sei Rede. Weitere Jobs könnten im Zusammenhang mit der stufenweisen Einführung der 35-Stunden-Woche bis 2025 hinzukommen, berichtete das Blatt unter Berufung auf Konzernkreise.

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