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Werbung: AR-Lippenstift für Youtube-Influencer

Influencer können künftig auf Youtube nicht mehr nur einfach für bestimmte Produkte werben, Zuschauer sollen diese auch virtuell ausprobieren. Möglich macht das Augmented Reality.
/ Tobias Költzsch
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Altmodisches Ausprobieren ist dank Youtubes AR-Integration bald passé. (Bild: Pixabay)
Altmodisches Ausprobieren ist dank Youtubes AR-Integration bald passé. Bild: Pixabay / Pixabay-Lizenz

Google hat in seinem Marketing-Blog(öffnet im neuen Fenster) eine neue Werbeform für Youtube vorgestellt. Künftig können Nutzer über eine Augmented-Reality-Integration von Influencern vorgestellte Produkte virtuell anschauen und ausprobieren. Google nennt die Funktion AR Beauty Try-On.

Als Beispiel verwendet Google Lippenstift: Zuschauer sollen die vorgestellte Farbe dank AR virtuell auftragen und so beurteilen können, ob sie ihnen steht. Dieses Konzept lässt sich natürlich auch auf weitere Produkte ausweiten. Der Make-up-Bereich bietet sich wahrscheinlich auch aufgrund der zahlreichen Schminkanleitungen auf Youtube als Einsatzzweck für die AR-Integration an.

Influencer können AR Beauty Try-On über Youtubes Marketing-Plattform Famebit verwenden. Zu den ersten Partnern gehört MAC Cosmetics, das über Famebit Influencer anheuern kann, die dann für die Kosmetikprodukte mit Hilfe von Augmented Reality Werbung machen können.

Bei Tests 80 Sekunden Nutzungszeit

Google hat die AR-Integration eigenen Angaben zufolge Anfang 2019 mit verschiedenen Kosmetikmarken getestet. Dabei hat das Unternehmen festgestellt, dass 30 Prozent der Zuschauer in der iOS-App von Youtube die AR-Funktion aktivierten und durchschnittlich 80 Sekunden damit verbrachten, die beworbenen Produkte auszuprobieren.

Hersteller sollen dank Swirl(öffnet im neuen Fenster) künftig zudem Produkte in 3D-Animationen und animierten Explosionszeichnungen präsentieren können. So lässt sich beispielsweise ein Turnschuh genau von allen Seiten betrachten, oder das Innere eines Smartphones. Mit Hilfe eines eigenen Editors namens Poly können Unternehmen einfach aus Fotos dreidimensionale Objekte erstellen. Die erforderlichen Tools sollen im Laufe des Sommers 2019 erscheinen.


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