Werbung: Amazon's Choice-Label soll zum Kauf angeboten worden sein

Offiziell empfiehlt Amazon mit dem Label Amazon's Choice "top bewertete, sofort lieferbare Produkte zu einem günstigen Preis". Doch das Badge soll im Jahr 2017 von Amazon gegen Werbung zum Verkauf angeboten worden sein.

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Was unter Amazon's Choice läuft, wird gern gekauft.
Was unter Amazon's Choice läuft, wird gern gekauft. (Bild: Amazon/Screenhot: Golem.de)

Händlern sei ein Amazons Choice-Abzeichen angeboten worden, wenn sie die Preise senkten und mehr Geld für Werbung ausgäben. Das berichtet das New Yorker Onlinemagazin Digiday unter Berufung auf Agenturkreise und Unterlagen. Es sei unklar, ob dieses Angebot von einem Anbieter in Anspruch genommen wurde oder wie lange das Programm im Jahr 2017 lief, bevor es eingestellt wurde. Eine Quelle meinte, dass es nur für ein paar Monate angeboten wurde. Amazon hat Digiday erklärt, dass Amazon's-Choice-Labels nicht verkauft wurden.

Unklar ist, wie genau das Amazon's-Choice-Label vergeben wird. Es wird jedoch vermutet, dass es sich um eine Mischung aus Produktlistung, Preis und Kundenbewertungen handelt, die von Amazon-Algorithmen ermittelt wird. Als wichtig werden die Klick- und Conversion-Rate der Keywords erachtet. Dazu kommen die Prime-Lieferung und schnelle Lieferbarkeit.

Amazon's Choice soll offengelegt werden

Amazon erklärte, das seit 2015 verfügbare Badge Amazon's Choice "empfiehlt top bewertete, sofort lieferbare Produkte zu einem günstigen Preis". Wenn ein Kunde bei Alexa eine Bestellung aufgibt und noch kein Produkt dieser Kategorie gekauft hat, empfiehlt der Assistent standardmäßig Produkte mit der Bezeichnung Amazon's Choice.

Wie die BBC berichtet, habe eine Studie von OC&C Strategy Consultants festgestellt, dass Produkte mit dem Amazon's-Choice-Label um bis zu 300 Prozent besser verkauft werden.

"Wir sind besorgt, dass das Abzeichen auf willkürliche Weise vergeben wird, oder, schlimmer noch, basierend auf betrügerischen Produktbewertungen", erklärten die Senatoren Bob Menendez und Richard Blumenthal in den USA und forderten eine Offenlegung.

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