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Wepod: Selbstfahrender Minibus bringt Pendler zum Ziel

In den Niederlanden soll ab November ein Wepod der Firma Easymile sechs Personen elektrisch zum Ziel bringen. Das Fahrzeug ist mit zahlreichen Sensoren ausgerüstet und fährt die Strecke selbstständig ab, ist dabei aber sehr langsam und darf nur tagsüber unterwegs sein.
/ Andreas Donath
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Der Wepod bietet sechs Sitzplätze. (Bild: EasyMile)
Der Wepod bietet sechs Sitzplätze. Bild: EasyMile

Ab November 2015 soll ein Easymile Wepod(öffnet im neuen Fenster) elektrisch und ohne Fahrer autonom seine Fahrgäste zum Ziel bringen. Er bietet sechs Sitzplätze. Der Minibus orientiert sich mit zahlreichen Sensoren wie Kameras und einem Laser sowie Radar auf der etwa sieben km langen Strecke zwischen den niederländischen Städten Wageningen und Ede. Das Fahrzeug des französischen Herstellers Easymile(öffnet im neuen Fenster) pendelt nicht einfach zwischen zwei Endpunkten hin und her, sondern kann von potenziellen Fahrgästen per App zu einem Abholpunkt entlang der Strecke bestellt werden.

Der Wepod(öffnet im neuen Fenster) fährt allerdings nicht rund um die Uhr, sondern nur bei Tag, guten Sichtverhältnissen und wenig Verkehr. Das Fahrzeug ist zwar im öffentlichen Straßenverkehr und nicht auf einer abgesperrten Strecke unterwegs, doch allzu viel soll der Technik nicht zugemutet werden. Deshalb fährt der Bus auch nur mit maximal 25 km/h.

Auch wenn kein Fahrer mit an Bord ist, vollkommen ohne Aufpasser ist der Bus nicht unterwegs. Eine Zentrale überwacht die Fahrt aus der Ferne und kann auch eingreifen. Im November 2015 soll die Testphase beginnen. Ist sie erfolgreich, könnten weitere Busse auf die Reise geschickt werden.


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