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Weniger sichtbare Smart-Lock-Technik: Nuki-und Tedee-Integration für Neubautüren vorgestellt

Die beiden Smart-Lock-Hersteller Nuki und Tedee haben jeweils neue Produkte vorgestellt, die smarte Türschlösser teilweise neu denken.
/ Ingo Pakalski
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Tedee integriert einen Fingerabdrucksensor in den Türgriff. (Bild: Tedee)
Tedee integriert einen Fingerabdrucksensor in den Türgriff. Bild: Tedee

Smarte Türschlösser alias Smart Locks werden immer beliebter: Viele davon werden als Nachrüstsatz an bestehenden Türen befestigt (g+) . Die beiden Branchengrößen Nuki und Tedee planen, ihre jeweilige Technik in fertige Türen zu integrieren. Es ist für Neubauten gedacht, wenn Kunden eine der beiden Smart-Lock-Anbieter nutzen wollen.

Beim polnischen Hersteller Tedee geht es darum, die Smart-Lock-Nutzung von außen möglichst unauffällig zu integrieren. Dafür wurde das Biometric Module von Tedee entwickelt. Dabei handelt es sich um einen Fingerabdruckscanner, der direkt in eine Türgriffstange integriert werden kann. Es soll damit genügen, den Türgriff anzufassen, dann öffnet sich die Tür, ohne dass etwa ein Smartphone involviert sein muss.

Das Biometric Module(öffnet im neuen Fenster) nutzt dabei eine Bluetooth-Verbindung zum an der Innenseite der Tür befestigten Smart Lock. Innen ist die Smart-Lock-Technik also weiterhin sichtbar. Hierbei werden die Tedee-Modelle Go und Go 2 als kompatibel genannt. Bis zu 100 Fingerabdrücke sollen sich damit speichern lassen und es lassen sich individuelle Zugriffsrechte festlegen.

Hersteller von Türen können Tedee-Technik einbauen

Mittels Batteriepack soll sich das Modul zehn Jahre lang betreiben lassen, bevor die Batterien gewechselt werden müssen. Mit dem Biometric Module visiert Tedee Hersteller von Türen an, damit diese die entsprechende Technik in ihre Türen einbauen. Bisher hat Tedee weder Partner noch einen Preis genannt; es gibt auch noch keine Angaben zur Markteinführung.

Etwas konkreter ist die Ankündigung für das Smart Module des österreichischen Unternehmens Nuki. Das Smart Module soll die Smart-Lock-Technik direkt in eine Neubautür integrieren, so dass es auch innen keinen sichtbaren Hinweis auf das Vorhandensein eines Smart Locks und keine Änderung am Türdesign gibt.

Nuki-Technik direkt in der Tür integriert

Damit soll die fünfte Generation der Smart-Lock-Technik des Herstellers in Neubautüren integriert werden. Der Verkaufsstart dafür ist für das vierte Quartal 2026 geplant. Das Smart Module(öffnet im neuen Fenster) wird direkt über die Hauselektronik mit Strom versorgt, der Einsatz von Batterien und Akkus entfällt.

Nuki machte keine Angaben dazu, wie sich die Tür im Fall eines Stromausfalls noch nutzen lässt. Als Partner nennt Nuki das deutsche Unternehmen Rehau Window Solutions(öffnet im neuen Fenster) , das die Nuki-Technik in seine Produkte integrieren wird. Das Smart Module soll sich wie ein übliches Smart Lock von Nuki verhalten und auch mit allen Zubehörprodukten des Herstellers genutzt werden können.

Das Smart Module wird auf der Fachmesse Fensterbau Frontale 2026 in Nürnberg an den Ständen von Rehau und Nuki zu sehen sein. Die Messe findet vom 24. bis 27. März 2026 statt.


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