Weniger für mehr Geld: Microsoft rechtfertigt 8 GByte RAM in eigenen Laptops
Seit der neuen Generation verkauft Microsoft den Surface Laptop wieder mit 8 GByte RAM. Die Entscheidung wurde sicher wegen der aktuellen Marktlage und durch teure Speicherpreise getroffen. Im FAQ behauptet Microsoft nun auch, dass 8 GByte offenbar für gewöhnliche Arbeiten ausreichen.
"Geräte mit 8 GByte Arbeitsspeicher sind für alltägliche Aufgaben wie Surfen, Streaming, Schularbeiten und Produktivitätsanwendungen ausgelegt", schreibt Microsoft auf der Produktseite des Surface Laptop(öffnet im neuen Fenster). "Sie bieten ein flüssiges und reaktionsschnelles Erlebnis für die alltägliche Nutzung." Mit 16 GByte RAM seien Kunden hingegen für Copilot+-Features gerüstet. Zudem ist laut Hersteller "mehr Luft für Multitasking."
Surface Laptop ist teurer geworden
Microsoft selbst hatte im Jahr 2024 Copilot+-PCs als den neuen Standard für Windows 11 präsentiert. Neben einer NPU und einer modernen CPU verlangt der Hersteller von Drittanbietern auch mindestens 16 GByte Arbeitsspeicher. Sonst dürften sich solche Geräte nicht Copilot+-PC nennen. Bisher galten Microsofts eigene Surface-Geräte stets auch als Vorzeigemodelle für Copilot+.
Die aktuelle Marktlage und auch Konkurrenz durch Geräte wie das Macbook Neo (Test) bringen den Hersteller dazu, einen Surface Laptop mit 8 GByte RAM zu verkaufen. Dieses Modell ist trotzdem teurer als vergangene Generationen. Zudem bietet Microsoft das Surface Pro zumindest in den USA mit altem Snapdragon-X-Plus-Chip und 8 GByte RAM an – für ebenfalls mehr Geld.
Es kann sich deshalb lohnen, auf gebrauchte oder Refurbished-Geräte zu schauen. Die werden mindestens mit 16 GByte RAM ausgestattet. Alternativ lässt sich Surface in diesem Jahr auch durch andere Geräte ersetzen.
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