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Weniger Arbeitsplätze: Managern fehlt Know-how für den Personalersatz durch KI

Viele hochrangige Manager sind sich laut einer Studie einig: KI wird in den nächsten Jahren Menschen ersetzen.
/ Oliver Nickel
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KI kann viele Jobs ersetzen, wenn es nach Managern geht. (Bild: KI-generiert durch Copilot Designer/Dall-E)
KI kann viele Jobs ersetzen, wenn es nach Managern geht. Bild: KI-generiert durch Copilot Designer/Dall-E

KI-Assistenten und andere Tools wie Microsoft Copilot können in den richtigen Situationen bereits einige Arbeitszeit einsparen - etwa, wenn sie zuverlässig Code vervollständigen oder Texte zusammenfassen können. Die logische Schlussfolgerung daraus könnte sein, dass Software bald echte Menschen als Arbeitskraft ersetzen wird. Wenn es nach hochrangigen Managern und Chefs großer Unternehmen geht, dann ist das zumindest wahrscheinlich.

Laut einem Bericht der Jobagentur Adecco denken 41 Prozent der Manager weltweit, dass KI in den nächsten fünf Jahren von Menschen besetzte Jobs ersetzen wird. Hier sind deutsche Manager besonders pessimistisch oder optimistisch - je nach Perspektive: 49 Prozent der dort Befragten sehen KI als menschlichen Arbeitsersatz an. "Viele Branchen leiden seit Jahrzehnten unter einem Mangel an Fachkräften, da die Einstiegsbarriere so hoch ist" , schreibt Adecco im Bericht(öffnet im neuen Fenster) (PDF).

2.000 Manager aus neun Ländern

Das Unternehmen befragte dazu in Kooperation mit Oxford Economics 2.000 C-Suite-Manager aus Nordamerika, Europa und Asien. 61 Prozent der Befragten gaben an, dass KI ein Gamechanger in ihrem Wirtschaftszweig sein wird. In der Techbranche steigt dieser Wert sogar auf 82 Prozent. "Digitale und Technik-Skills werden aller Voraussicht nach in den nächsten fünf Jahren am meisten gefragt sein und in allen Rollen gebraucht werden" , schreibt Adecco in seinem Bericht.

Interessant: Nicht einmal die Hälfte der Manager ist davon überzeugt, dass die Führungsebene in ihrem jeweiligen Unternehmen auch die Fähigkeiten und das Wissen aufbringen kann, um einen Wechsel zu KI nahtlos ablaufen zu lassen. Mehr als die Hälfte der Unternehmen muss zudem erst einmal ein Framework aufbauen, um KI auch in ethisch vertretbarem Maß zu nutzen.


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