Wemo: Einfache Homekit-Authentifizierung für Altgeräte

Belkin ist der erste Hersteller, der Apples neues Software-Authentifzierungsverfahren nutzt, um ein Smart-Home-Produkt der Serie Wemo nachträglich Homekit-kompatibel zu machen. Weitere Hersteller könnten folgen.

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Wemo Mini in der US-Ausführung.
Wemo Mini in der US-Ausführung. (Bild: Belkin)

Der Hersteller Belkin verwendet aks Erster Apples neue Software-Authentifizierung, um die smarte Steckdose Wemo Mini nachträglich mit Homekit kompatibel zu machen. Dazu reicht ein Firmware-Update aus. Danach kann die Steckdose über Apples Heimautomatisierungslösung angesprochen und in Szenarien eingebunden werden, um auf andere Geräte zu reagieren.

Die softwareseitige Authentifizierung ist seit iOS 11.3 nutzbar. Bisher verlangte Apple bei Homekit aus Sicherheitsgründen eine Hardware-Authentifizierung von Zubehör. Das Unternehmen zwang die Hersteller, einen Chip zu nutzen, der in den Geräten integriert werden musste. Das erschwerte Anbietern die Teilnahme am Smart-Home-Programm nicht nur, sondern machte es fast unmöglich machte, alte Hardware durch ein Update nachträglich Homekit-kompatibel zu machen. Belkin will künftig weitere Wemo-Produkte an Apples System anbinden.

Vor Apples Strategieänderung hatte Belkin sogar eine eigene Bridge gebaut, um seine Wemo-Produkte, denen ein solcher Chip fehlt, in Apples System integrieren zu können. Ähnlich verfährt Philips mit dem Hue-System und führte eine neue Bridge ein. Ikea machte seine Beleuchtungslösung Tradfri per Software-Update mit Homekit kompatibel. Dies war indes von vornherein versprochen, so dass nicht klar ist, ob die entsprechende Authentifizierungshardware nicht bereits vorhanden war. Schließlich wurde das Update schon vor Apples Ankündigung zum WWDC 2017 versprochen.

Ob weitere Hersteller dem Beispiel folgen werden, ist ungewiss. Sie könnten auch neue Produkte auf den Markt bringen, die mit Homekit zusammenarbeiten und Besitzer älterer Geräte nicht berücksichtigen.

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