Abo
  • Services:

Weltweites Netz: Google plant 3 Milliarden Dollar für Satelliteninternet ein

Google hat ein Expertenteam mit viel Geld ausgestattet, um ein weltweites Satelliten-Internet-Netzwerk aufzubauen. Mit dabei sein soll der Gründer von O3b Networks und Entwickler des Satellitenbetreibers Space Systems/Loral.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Sojus-Trägerrakete von O3b Networks startet.
Eine Sojus-Trägerrakete von O3b Networks startet. (Bild: Business Wire)

Google will 1 bis 3 Milliarden US-Dollar für Satelliten zur Internetversorgung ausgeben. Das berichtet das Wall Street Journal aus mit dem Projekt vertrauten Kreisen. Mit der Investition sollen vorhandene technische Probleme gelöst werden.

Stellenmarkt
  1. MDK Baden-Württemberg Medizinischer Dienst der Krankenversicherung, Lahr
  2. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg

O3b Networks, ein Satellitenbetreiber, der von Google mitfinanziert wird, hatte im Juni 2013 seine ersten vier Satelliten gestartet. Das Satellitennetzwerk soll schnelle Internetanbindungen in Entwicklungsländer bringen, wo es noch keine Versorgung gibt.

Das Google-Projekt soll mit 180 kleinen Satelliten beginnen, die in einen niedrigen Orbit gebracht werden. Die Details stehen noch nicht fest. Googles Plan sei, ein weltweites Satellitennetzwerk zu errichten, so die Quellen des Wall Street Journals.

Googles Satellitenaktivitäten werden von Greg Wyler geleitet, dem Gründer von O3b Networks, der kürzlich zusammen mit dem Chief Technology des Startups zu Google wechselte. Google stellte auch Entwickler des Satellitenbetreibers Space Systems/Loral für sein Satellitenprojekt ein. In Wylers Team sollen zwischen 10 und 20 Personen sein.

Nach früheren Angaben der Fernmeldeunion Itu sollten bis Ende 2013 39 Prozent der Weltbevölkerung, 2,7 Milliarden Menschen, über einen Internetzugang verfügen. In Afrika liegt die Internetabdeckung bei nur 16 Prozent. Zwei Drittel der Weltbevölkerung, rund 4,5 Milliarden Menschen, seien immer noch offline, sagte Itu-Generalsekretär Hamadoun Touré im März 2013.

Google hatte bereits Project Loon angekündigt, bei dem ein Funknetzwerk aus Ballons errichtet wird. Die Ballons sollen in einer Höhe von 20 Kilometern eingesetzt werden. Google will zudem in Entwicklungsländern im Rahmen des Project Link Glasfasernetze errichten. Im April 2014 wurde berichtet, dass Google das Unternehmen Titan Aerospace übernommen hat, das Drohnen entwickelt, die Internetzugänge in abgelegene Regionen bringen sollen. Die Drohnen, die mit Sonnenenergie betrieben werden, können für fünf Jahre in der Luft bleiben. Das Unternehmen hatte rund 20 Mitarbeiter.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. Destiny 2 Digital Deluxe für 44,99€, AC Origins für 28,99€, ANNO 2205 Ultimate...
  2. 111€
  3. 88€
  4. (u. a. Logitech G Pro Gaming-Maus für 37€)

__destruct() 09. Nov 2014

Dir ist klar, dass der Hin- und Rückweg nicht nur bei der Übertragung insgesamt...

Flasher 02. Jun 2014

Warum erst warten bis der gewaltige Markt der Entwicklungsländer flächendecken mit...

nille02 02. Jun 2014

Nur soll der einen nicht Terminieren sondern die Wohnungen durchsuchen und die Werbung...

nille02 02. Jun 2014

Auf die schnelle, kommt auch nur die Falcon 9 in eine Umlaufbahn für Satelliten dieser...


Folgen Sie uns
       


AMD Ryzen 7 2700X - Test

Wie gut ist der Ryzen-Refresh? In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.

AMD Ryzen 7 2700X - Test Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Xperia XZ2 Compact im Test: Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos
Xperia XZ2 Compact im Test
Sonys kompaktes Top-Smartphone bleibt konkurrenzlos

Sony konzentriert sich beim Xperia XZ2 Compact erneut auf die alte Stärke der Serie und steckt ein technisch hervorragendes Smartphone in ein kompaktes Gehäuse. Heraus kommt ein kleines Gerät, das kaum Wünsche offenlässt und in dieser Größenordnung im Grunde ohne Konkurrenz ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Xperia XZ2 Premium Sony stellt Smartphone mit lichtempfindlicher Dualkamera vor
  2. Sony Grundrauschen an Gerüchten über die Playstation 5 nimmt zu
  3. Playstation Sony-Chef Kaz Hirai verabschiedet sich mit starken Zahlen

    •  /