Weltweite Studie: Homeoffice ist bei Arbeitnehmern beliebt

In 27 Ländern würden Chefs ihre Mitarbeiter vorzugsweise weniger oft im Homeoffice sehen, als es üblich geworden ist.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Das Homeoffice ist neue Normalität geworden.
Das Homeoffice ist neue Normalität geworden. (Bild: Pixabay)

Nach zweieinhalb Jahren Corona-Pandemie ist das Homeoffice zum weltweit verbreiteten Arbeitsplatz geworden. Im Durchschnitt aller Branchen und Arbeitnehmer ist es mittlerweile üblich, an 1,5 Tagen in der Woche im Homeoffice zu arbeiten. Das ergab eine vom Ifo-Institut veröffentlichte Umfrage von Wirtschaftswissenschaftlern in 27 Ländern.

Stellenmarkt
  1. Senior Architect Microsoft Azure (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main, Berlin, Dresden, München
  2. Team Leader IT Security (m/w/d)
    BHS Corrugated Maschinen- und Anlagenbau GmbH, Weiherhammer
Detailsuche

Deutschland liegt mit 1,4 Tagen Homeoffice pro Woche knapp unter diesem Durchschnittswert. In Frankreich sind es laut Ifo 1,3 Tage, in den USA 1,6 Tage und in Japan lediglich 1,1 Tage.

"Nie zuvor hat irgendein Ereignis in so kurzer Zeit derart umfassend das Arbeitsleben umgekrempelt", kommentierte Ifo-Wissenschaftler und Mitautor Mathias Dolls. Der deutsche Wissenschaftler arbeitete mit Kollegen aus fünf weiteren Forschungseinrichtungen in den USA, Großbritannien und Mexiko zusammen. Die Ergebnisse seien Durchschnittswerte, da in manchen Branchen die Arbeit im Homeoffice gar nicht möglich sei, sagte Dolls auf Nachfrage.

Homeoffice bei Mitarbeitern beliebter als bei Arbeitgebern

Die Befragungen übernahm das britische Marktforschungsinstitut Respondi. Die bereinigten Ergebnisse basieren auf insgesamt rund 36.000 Antworten. Gefragt wurde in zwei Runden im Sommer 2021 und im Januar bis Februar 2022.

Golem Karrierewelt
  1. Automatisierung (RPA) mit Python: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    03./04.11.2022, Virtuell
  2. AZ-104 Microsoft Azure Administrator: virtueller Vier-Tage-Workshop
    07.-10.11.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Umfrage förderte eine weitere internationale Gemeinsamkeit zutage: Das Homeoffice ist den Mitarbeitern lieber als ihren Chefs. Die Befragten aus den 27 Ländern würden gerne im Schnitt 1,7 Tage pro Woche zu Hause arbeiten. Also öfter, als es derzeit der Fall ist.

Umgekehrt sähen die Unternehmen ihre Belegschaften gern häufiger im Büro: Die Firmen würden ihren Mitarbeitern im Idealfall durchschnittlich nur 0,7 Homeoffice-Tage pro Woche erlauben.

Am seltensten arbeiten laut Umfrage Angestellte in Südkorea im Homeoffice: einen halben Tag pro Woche. In mehreren Ländern nahm ein besonders großer Anteil von Arbeitnehmern mit hohen Bildungsabschlüssen an der Umfrage teil. Deswegen sind die Ergebnisse nicht für alle Länder gleichermaßen vergleichbar.

Weitere Informationen zum Thema Homeoffice gibt es hier in unserem Karriere-Ratgeber

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Sybok 19. Sep 2022 / Themenstart

Das kenne ich, das sind Drohnen bzw. freiwillige Arbeitssklaven. Ganz nach dem Motto...

cubie2 19. Sep 2022 / Themenstart

Das mag sein, ist dann aber eine Ausnahme und nicht die Regel. Wenn nicht immer oder...

Kein Kostverächter 19. Sep 2022 / Themenstart

denn aktuell ist die Situation für einen Jobwechsel so gut wie schon lange nicht mehr...

Kein Kostverächter 19. Sep 2022 / Themenstart

Ja wo kommen wir denn da hin, wenn Arbeitnehmer plötzlich einen Nutzen von einer neuen...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
e.Go Life getestet
Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen

Der e.Go Life aus Aachen sollte Elektromobilität erschwinglich machen. Doch nach 1.500 ausgelieferten Exemplaren ist nun Schluss. Was nachvollziehbar ist.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

e.Go Life getestet: Abgesang auf ein schwer erfüllbares Versprechen
Artikel
  1. Brandenburg: DNS:Net kann wohl ganzen Landkreis ausbauen
    Brandenburg
    DNS:Net kann wohl ganzen Landkreis ausbauen

    DNS:Net beginnt in Elbe-Elster 55.000 Haushalte mit FTTH auszubauen. Zuvor war die Telekom hier gefördert aktiv.

  2. Lochstreifenleser selbst gebaut: Lochstreifen für das 21. Jahrhundert
    Lochstreifenleser selbst gebaut
    Lochstreifen für das 21. Jahrhundert

    Früher wurden Daten auf Lochstreifen gespeichert - lesen kann man sie heute nicht mehr so leicht. Es sei denn, man verwendet Jürgen Müllers Lesegerät auf Arduino-Basis.
    Von Tobias Költzsch

  3. Elektroauto: Hyundai Ioniq 6 soll 614 km pro Ladung fahren
    Elektroauto
    Hyundai Ioniq 6 soll 614 km pro Ladung fahren

    Beim Ioniq 6 zeigt sich wieder einmal, dass ein niedriger Luftwiderstandsbeiwert essentiell ist.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 jetzt bestellbar • MindStar (Gigabyte RTX 3090 Ti 1.099€, RTX 3070 539€) • Alternate (Team Group DDR4/DDR5-RAM u. SSD) • Günstig wie nie: MSI Curved 27" WQHD 165Hz 289€, Philips LED TV 55" Ambilight 549€, Inno3D RTX 3090 Ti 1.199€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /